Diagnose Burnout: Was kommt danach?
“Sie haben Burnout.”, dieser Satz muss erstmal sitzen. Betroffene werden oft von einem Moment auf den anderen aus der Bahn geworfen und müssen sich erst einmal neu orientieren: Kann ich weiter arbeiten? Was mache ich denn jetzt? Wie sieht die Therapie aus? Nicht jede dieser Fragen hat eine einfache Antwort. Halt und etwas richtungsweisende Unterstützung ist in diesem Moment für die Betroffenen von Burnout besonders wertvoll.
Viele Menschen, die an Burnout leiden, wollen dies bis zum letzten Moment nicht wahrhaben. Es ist Teil des Syndroms, sich bis zur Erschöpfung aufzuarbeiten und nur selten einen Moment der Ruhe zu erfahren. Obwohl Burnout immer verbreiteter ist, setzen sich wenige Menschen mit dem Syndrom tiefergehend auseinander und nehmen ihre zunehmende Überlastung erst dann ernst, wenn es schon zu spät ist. Wer unter einem Burnout leidet, ist aber trotzdem kein Lost Case. Betroffene können sich wieder erholen – auch wenn ein Comeback sich oft schwieriger gestaltet, als man im ersten Moment vermutet.
Was ist Burnout?
Unter Burnout versteht man eine andauernde Überlastung, die in eine komplette psychische oder physische Ausgelaugtheit übergeht. Dabei durchlaufen die Betroffene unterschiedliche Phasen, bis die Erschöpfung sie einholt. Von emotionaler Gereiztheit über das Gefühl der Sinnlosigkeit bis hin zur generell verringerten Leistungsfähigkeit macht sich das Syndrom auf unterschiedliche Arten und Weisen bemerkbar – zumindest von außen. Für diejenigen, die mitten drin stecken, kommt die Veränderung schleichend und wird daher oftmals erst dann erkannt, wenn es dringend wird.
Das Syndrom stellt an sich keine mentale Erkrankung dar, kann ihnen aber den Weg bereiten: Die konstante mentale Überlastung macht Burnout-Patient:innen anfälliger für psychische Krankheiten wie Depressionen oder Angststörungen. Weil das Syndrom aber ein relativ neues Phänomen darstellt, gibt es keine “Diagnosekriterien” per se, vielmehr teilen sich die meisten Burnout-Fälle denselben Auslöser: eine konstante Überarbeitung, egal ob beruflich oder privat. Das Syndrom macht auch keine Unterschiede zwischen der Geschäftsleiterin oder dem Krankenpfleger – es kann alle betreffen.
Warum bekommt man Burnout?
Das Burnout-Syndrom ist das Resultat von anhaltender Überlastung, die die Betroffenen langfristig erschöpft. Die konkreten Auslöser liegen häufig im Beruf: Während herausfordernde Phasen Teil des Alltags im Job sind, neigen Burnout-Betroffene dazu, einen übermäßigen Perfektionismus an den Tag zu legen und ihre eigenen Bedürfnisse für die Arbeit hintenanzustellen. Hohe Anforderungen an die eigene Arbeit und ein starkes Verantwortungsgefühl können schnell dafür sorgen, dass man sich aufopfert und mehr leisten möchte, als gesund wäre. Diese übermäßige Einsatzbereitschaft kann allerdings nicht nur im Job zu Tage kommen: Gerade Menschen, die auch im Privaten viel Verantwortung tragen, weil sie beispielsweise ihre Angehörigen pflegen, Care Arbeit für mehrere Personen übernehmen oder ihr ganzes Herzblut in die Freiwilligenarbeit stecken, sind anfällig für Burnout.
Für immer im Burnout “gefangen”?
Einmal burned out, für immer burned out? Der Name hinterlässt einen fahlen Beigeschmack, wenn man daran denkt, dass ein durchlaufener Burnout die Betroffenen wie ein Häufchen Asche auf dem Boden zurücklässt.
Dabei ist es nie zu spät, sich Hilfe zu suchen: Gerade dann, wenn das Burnout zu so einem großen Leidensdruck führt, dass man sich existentiellen Ängsten ausgesetzt sieht, ist es der richtige Schritt, mit Ärzt:innen zu sprechen. Diese können Patient:innen an die richtigen Stellen weiterleiten. Je nach Schweregrad können das Therapeut:innen, stationäre Psychotherapien oder auch eine Selbsthilfegruppe sein. Dabei sollte man sich immer im Klaren sein, dass der Weg zur Heilung nicht für jede:n gleich aussieht. Während viele Ratgeber sich mit der Prävention von Burnout auseinandersetzen, findet man nur wenig dazu, wie man mit den Konsequenzen des Syndroms leben kann. Denn die Behandlungen können je nach Fall sehr unterschiedlich ausfallen.
In jedem Fall gilt aber: Besonders wichtig ist es, geduldig mit sich selbst zu sein. Ein Comeback nach einem Burnout zu machen, fällt nicht allen Betroffenen gleich leicht oder gleich schwer. Während einige sich schon nach einigen Monaten wieder erholt haben und wieder leistungsfähig sind, kann es für andere Jahre dauern. Gerade in Verbindung mit mentalen Krankheiten kann die langfristige Nachwirkung eines Burnouts nur schwer vorhersehbar sein. Geduld ist daher von größter Bedeutung – sowohl mit sich selbst, als auch den Betroffenen im Umfeld.
“Sie haben Burnout.”, dieser Satz muss erstmal sitzen. Betroffene werden oft von einem Moment auf den anderen aus der Bahn geworfen und müssen sich erst einmal neu orientieren: Kann ich weiter arbeiten? Was mache ich denn jetzt? Wie sieht die Therapie aus? Nicht jede dieser Fragen hat eine einfache Antwort. Halt und etwas richtungsweisende Unterstützung ist in diesem Moment für die Betroffenen von Burnout besonders wertvoll.
Viele Menschen, die an Burnout leiden, wollen dies bis zum letzten Moment nicht wahrhaben. Es ist Teil des Syndroms, sich bis zur Erschöpfung aufzuarbeiten und nur selten einen Moment der Ruhe zu erfahren. Obwohl Burnout immer verbreiteter ist, setzen sich wenige Menschen mit dem Syndrom tiefergehend auseinander und nehmen ihre zunehmende Überlastung erst dann ernst, wenn es schon zu spät ist. Wer unter einem Burnout leidet, ist aber trotzdem kein Lost Case. Betroffene können sich wieder erholen – auch wenn ein Comeback sich oft schwieriger gestaltet, als man im ersten Moment vermutet.
Was ist Burnout?
Unter Burnout versteht man eine andauernde Überlastung, die in eine komplette psychische oder physische Ausgelaugtheit übergeht. Dabei durchlaufen die Betroffene unterschiedliche Phasen, bis die Erschöpfung sie einholt. Von emotionaler Gereiztheit über das Gefühl der Sinnlosigkeit bis hin zur generell verringerten Leistungsfähigkeit macht sich das Syndrom auf unterschiedliche Arten und Weisen bemerkbar – zumindest von außen. Für diejenigen, die mitten drin stecken, kommt die Veränderung schleichend und wird daher oftmals erst dann erkannt, wenn es dringend wird.
Das Syndrom stellt an sich keine mentale Erkrankung dar, kann ihnen aber den Weg bereiten: Die konstante mentale Überlastung macht Burnout-Patient:innen anfälliger für psychische Krankheiten wie Depressionen oder Angststörungen. Weil das Syndrom aber ein relativ neues Phänomen darstellt, gibt es keine “Diagnosekriterien” per se, vielmehr teilen sich die meisten Burnout-Fälle denselben Auslöser: eine konstante Überarbeitung, egal ob beruflich oder privat. Das Syndrom macht auch keine Unterschiede zwischen der Geschäftsleiterin oder dem Krankenpfleger – es kann alle betreffen.
Warum bekommt man Burnout?
Das Burnout-Syndrom ist das Resultat von anhaltender Überlastung, die die Betroffenen langfristig erschöpft. Die konkreten Auslöser liegen häufig im Beruf: Während herausfordernde Phasen Teil des Alltags im Job sind, neigen Burnout-Betroffene dazu, einen übermäßigen Perfektionismus an den Tag zu legen und ihre eigenen Bedürfnisse für die Arbeit hintenanzustellen. Hohe Anforderungen an die eigene Arbeit und ein starkes Verantwortungsgefühl können schnell dafür sorgen, dass man sich aufopfert und mehr leisten möchte, als gesund wäre. Diese übermäßige Einsatzbereitschaft kann allerdings nicht nur im Job zu Tage kommen: Gerade Menschen, die auch im Privaten viel Verantwortung tragen, weil sie beispielsweise ihre Angehörigen pflegen, Care Arbeit für mehrere Personen übernehmen oder ihr ganzes Herzblut in die Freiwilligenarbeit stecken, sind anfällig für Burnout.
Für immer im Burnout “gefangen”?
Einmal burned out, für immer burned out? Der Name hinterlässt einen fahlen Beigeschmack, wenn man daran denkt, dass ein durchlaufener Burnout die Betroffenen wie ein Häufchen Asche auf dem Boden zurücklässt.
Dabei ist es nie zu spät, sich Hilfe zu suchen: Gerade dann, wenn das Burnout zu so einem großen Leidensdruck führt, dass man sich existentiellen Ängsten ausgesetzt sieht, ist es der richtige Schritt, mit Ärzt:innen zu sprechen. Diese können Patient:innen an die richtigen Stellen weiterleiten. Je nach Schweregrad können das Therapeut:innen, stationäre Psychotherapien oder auch eine Selbsthilfegruppe sein. Dabei sollte man sich immer im Klaren sein, dass der Weg zur Heilung nicht für jede:n gleich aussieht. Während viele Ratgeber sich mit der Prävention von Burnout auseinandersetzen, findet man nur wenig dazu, wie man mit den Konsequenzen des Syndroms leben kann. Denn die Behandlungen können je nach Fall sehr unterschiedlich ausfallen.
In jedem Fall gilt aber: Besonders wichtig ist es, geduldig mit sich selbst zu sein. Ein Comeback nach einem Burnout zu machen, fällt nicht allen Betroffenen gleich leicht oder gleich schwer. Während einige sich schon nach einigen Monaten wieder erholt haben und wieder leistungsfähig sind, kann es für andere Jahre dauern. Gerade in Verbindung mit mentalen Krankheiten kann die langfristige Nachwirkung eines Burnouts nur schwer vorhersehbar sein. Geduld ist daher von größter Bedeutung – sowohl mit sich selbst, als auch den Betroffenen im Umfeld.