Männlichkeit, Potenz, Intimität – kostenloser Guide ohne Tabus
Männlichkeit, Potenz, Intimität – kostenloser Guide ohne Tabus
Du willst Cannabis verstehen, ohne dich durch Fachbegriffe zu kämpfen? Wir erklären einfach, kompakt und ohne Bla-Bla, was du über die wichtigsten Begriffe rund um THC, CBD, Cannabinoide & Co. wirklich wissen musst.
Für die einen ist Cannabis ganz einfach das, was in einem Joint steckt. Andere wissen sehr genau, dass sich hinter dem Oberbegriff deutlich mehr verbirgt, als es oft den Anschein macht. Immerhin gibt es neben dem klassischen Joint längst auch ganz andere Arten, um Cannabis genussvoll und sicher zu konsumieren. Und nicht nur die Einnahme-Möglichkeiten haben sich geändert – auch die Begrifflichkeiten und Wirkstoffe gilt es zu unterscheiden. Doch keine Angst, wenn du bei den ganzen Vielfältigkeiten an Optionen den Überblick verlierst. DrAnsay erklärt dir alles ganz genau. Und zwar so, dass es wirklich jeder versteht.
Fangen wir mit den beiden bekanntesten Cannabis-Inhaltsstoffen an: THC und CBD. THC steht für Delta-9-Tetrahydrocannabinol. Ein langer und zugegeben sehr komplizierter Name, der für das wichtigste psychoaktive Cannabinoid der Cannabispflanze steht und für den charakteristischen Cannabisrausch verantwortlich ist. THC kann unter anderem Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Reaktionsfähigkeit, Gedächtnis und Zeitgefühl verändern. Wie stark diese Effekte ausfallen, hängt unter anderem von der aufgenommenen Menge, der Konsumform und der individuellen Empfindlichkeit ab.
Der Begriff CBD ist die Kurzform von Cannabidiol. Dabei handelt es sich ebenfalls um ein Cannabinoid, das allerdings (im Gegensatz zu THC!) nicht berauschend wirkt. Wer nun aber denkt, dass CBD automatisch harmloser und für jede Person geeignet ist, den müssen wir eines Besseren belehren. Auch CBD ist biologisch aktiv und kann Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten auslösen. Zudem ist die wissenschaftliche Evidenz für viele der im Internet oder in der Werbung genannten CBD-Effekte noch begrenzt
Ganz einfach lässt sich merken: THC kann berauschen, CBD nicht. Beide Stoffe gehören zu den Cannabinoiden.
Doch was verbirgt eigentlich hinter dem Begriff, von dem auch das Wort Cannabis abgeleitet wird? Kurz gesagt: Cannabinoiden sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die sich gegenseitig unter anderem mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System beeinflussen können.
In Cannabis wurden mehr als 100 verschiedene Phyto-Cannabinoide identifiziert. Neben THC und CBD gehören beispielsweise CBG Cannabigerol, CBC Cannabichromen, CBN Cannabinol und THCV Tetrahydrocannabivarin dazu. Wirkstoffe, die zwar existent, aber nicht besonders gut auf ihre Wirkung beim Menschen erforscht sind. Gerade bei den sogenannten Minor-Cannabinoiden (also den eher unbekannteren, kleineren) ist die Datenlage teilweise noch sehr begrenzt. Genau das sollte man im Hinterkopf haben, wenn auf Cannabisprodukten mit exotisch klingenden Inhaltsstoffen geworben wird. Nur, weil ein Wirkstoff möglicherweise interessant und neu klingt, ist er nicht automatisch bewiesen und vor allem gut erforscht. Deshalb ist hier Vorsicht geboten.
Wer schon einmal verschiedene Cannabisblüten miteinander verglichen hat, kennt die enorme Bandbreite der Aromen. Manche riechen fruchtig oder zitronig, andere würzig, erdig oder harzig. Dafür sind unter anderem Terpene verantwortlich.
Terpene sind natürliche Pflanzenstoffe, die in vielen Gewächsen vorkommen. Auch Cannabis enthält zahlreiche Terpene, darunter beispielsweise Myrcen, Limonen, Linalool und Beta-Caryophyllen. Sie prägen vor allem Geruch und Geschmack. Welche Rolle sie darüber hinaus für die Wirkung beim Menschen spielen, ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt. Genau deshalb sind Terpene spannend, aber auch häufig überinterpretiert.
Wer den Begriff Cannabis hört, hat vielleicht den Eindruck, genau einschätzen zu können, wie dieser sich auf den Körper auswirkt. Dabei können sich zwei Produkte durchaus stark voneinander unterscheiden. In Form von THC- und CBD-Gehalt, Cannabinoidprofil, Terpenprofil, Konzentration und Darreichungsform. Entsprechend variieren auch Wirkungseintritt und -dauer. Genau aus diesem Grund ist auch die korrekte Anwendung so wichtig. Denn beim Inhalieren gelangen Cannabinoide schnell über die Lunge ins Blut, wohingegen sie bei oraler Einnahme über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen und in der Leber verstoffwechselt werden. Das bedeutet, dass die Wirkung später einsetzt, dafür allerdings oft länger anhält.
Auch der eigene Körper und seine Reaktion auf die Stoffe spielen dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle. Das Bundesgesundheitsministerium nennt unter anderem Empfindlichkeit, Stimmung, Gesundheitszustand, Konsumform und Vorerfahrungen als Einflussfaktoren.
Auf Cannabisprodukten sind häufig die Begriffe Full Spectrum oder Vollspektrum zu finden. Gemeint ist damit ein Extrakt, der mehrere natürliche Bestandteile der Pflanze enthält. Bedeutet: verschiedene Cannabinoide und Terpene. Welche genau enthalten sind, hängt vom Herstellungsprozess ab.
Davon zu unterscheiden sind:
Wichtig zu wissen ist der Fakt, dass der Begriff Vollspektrum nicht automatisch bedeutet, dass das Produkt besser ist. Es beschreibt nur die Zusammensetzung, nicht die Qualität oder Wirkung.
Ebenfalls häufig ist vom “Entourage”-Effekt die Rede. Dahinter verbirgt sich der Gedanke, dass sich verschiedene Bestandteile der Cannabispflanze gegenseitig beeinflussen können. Das bedeutet, dass Cannabinoide und Terpene möglicherweise zusammen die gesamte Wirkung verändern.
Eine wissenschaftlich interessante, aber noch nicht eindeutig belegte Theorie. Denn eine aktuelle Übersichtsarbeit zeigt: Mögliche Wechselwirkungen sind zwar plausibel, aber bisher klinisch nicht ausreichend belegt.
Mit Potenz ist meist die Konzentration eines Wirkstoffs gemeint, zum Beispiel der THC-Gehalt. Im Fall von THC bedeutet das: In derselben Menge steckt mehr Wirkstoff. Was aber wiederum die Wirkung nicht automatisch besser macht. Entscheidend ist und bleibt die tatsächlich konsumierte Menge und wie der Körper individuell darauf reagiert. Denn stärker ist nicht gleich besser.
THC: psychoaktives Cannabinoid, verantwortlich für den Rausch
CBD: nicht berauschendes Cannabinoid
Cannabinoide: Wirkstoffgruppe der Cannabispflanze
Endocannabinoid-System: körpereigenes Regulationssystem
Terpene: Pflanzenstoffe für Geruch und Aroma
Vollspektrum: Extrakt mit mehreren Pflanzenbestandteilen
Broad Spectrum: mehrere Bestandteile, aber selektiv reduziert
Isolat: einzelner isolierter Wirkstoff
Potenz: Konzentration eines Wirkstoffs
Entourage-Effekt: mögliche Wechselwirkung verschiedener Inhaltsstoffe
Nein. CBD ist nicht berauschend. Entscheidend ist aber immer die genaue Zusammensetzung des Produkts.
Auch natürliche Substanzen können starke Wirkungen und Risiken haben. Das gilt auch für Cannabis.
Mehr THC bedeutet nur mehr Wirkstoff, nicht automatisch eine bessere Erfahrung.
Du willst Cannabis verstehen, ohne dich durch Fachbegriffe zu kämpfen? Wir erklären einfach, kompakt und ohne Bla-Bla, was du über die wichtigsten Begriffe rund um THC, CBD, Cannabinoide & Co. wirklich wissen musst.
Für die einen ist Cannabis ganz einfach das, was in einem Joint steckt. Andere wissen sehr genau, dass sich hinter dem Oberbegriff deutlich mehr verbirgt, als es oft den Anschein macht. Immerhin gibt es neben dem klassischen Joint längst auch ganz andere Arten, um Cannabis genussvoll und sicher zu konsumieren. Und nicht nur die Einnahme-Möglichkeiten haben sich geändert – auch die Begrifflichkeiten und Wirkstoffe gilt es zu unterscheiden. Doch keine Angst, wenn du bei den ganzen Vielfältigkeiten an Optionen den Überblick verlierst. DrAnsay erklärt dir alles ganz genau. Und zwar so, dass es wirklich jeder versteht.
Fangen wir mit den beiden bekanntesten Cannabis-Inhaltsstoffen an: THC und CBD. THC steht für Delta-9-Tetrahydrocannabinol. Ein langer und zugegeben sehr komplizierter Name, der für das wichtigste psychoaktive Cannabinoid der Cannabispflanze steht und für den charakteristischen Cannabisrausch verantwortlich ist. THC kann unter anderem Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Reaktionsfähigkeit, Gedächtnis und Zeitgefühl verändern. Wie stark diese Effekte ausfallen, hängt unter anderem von der aufgenommenen Menge, der Konsumform und der individuellen Empfindlichkeit ab.
Der Begriff CBD ist die Kurzform von Cannabidiol. Dabei handelt es sich ebenfalls um ein Cannabinoid, das allerdings (im Gegensatz zu THC!) nicht berauschend wirkt. Wer nun aber denkt, dass CBD automatisch harmloser und für jede Person geeignet ist, den müssen wir eines Besseren belehren. Auch CBD ist biologisch aktiv und kann Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten auslösen. Zudem ist die wissenschaftliche Evidenz für viele der im Internet oder in der Werbung genannten CBD-Effekte noch begrenzt
Ganz einfach lässt sich merken: THC kann berauschen, CBD nicht. Beide Stoffe gehören zu den Cannabinoiden.
Doch was verbirgt eigentlich hinter dem Begriff, von dem auch das Wort Cannabis abgeleitet wird? Kurz gesagt: Cannabinoiden sind eine Gruppe chemischer Verbindungen, die sich gegenseitig unter anderem mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System beeinflussen können.
In Cannabis wurden mehr als 100 verschiedene Phyto-Cannabinoide identifiziert. Neben THC und CBD gehören beispielsweise CBG Cannabigerol, CBC Cannabichromen, CBN Cannabinol und THCV Tetrahydrocannabivarin dazu. Wirkstoffe, die zwar existent, aber nicht besonders gut auf ihre Wirkung beim Menschen erforscht sind. Gerade bei den sogenannten Minor-Cannabinoiden (also den eher unbekannteren, kleineren) ist die Datenlage teilweise noch sehr begrenzt. Genau das sollte man im Hinterkopf haben, wenn auf Cannabisprodukten mit exotisch klingenden Inhaltsstoffen geworben wird. Nur, weil ein Wirkstoff möglicherweise interessant und neu klingt, ist er nicht automatisch bewiesen und vor allem gut erforscht. Deshalb ist hier Vorsicht geboten.
Wer schon einmal verschiedene Cannabisblüten miteinander verglichen hat, kennt die enorme Bandbreite der Aromen. Manche riechen fruchtig oder zitronig, andere würzig, erdig oder harzig. Dafür sind unter anderem Terpene verantwortlich.
Terpene sind natürliche Pflanzenstoffe, die in vielen Gewächsen vorkommen. Auch Cannabis enthält zahlreiche Terpene, darunter beispielsweise Myrcen, Limonen, Linalool und Beta-Caryophyllen. Sie prägen vor allem Geruch und Geschmack. Welche Rolle sie darüber hinaus für die Wirkung beim Menschen spielen, ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt. Genau deshalb sind Terpene spannend, aber auch häufig überinterpretiert.
Wer den Begriff Cannabis hört, hat vielleicht den Eindruck, genau einschätzen zu können, wie dieser sich auf den Körper auswirkt. Dabei können sich zwei Produkte durchaus stark voneinander unterscheiden. In Form von THC- und CBD-Gehalt, Cannabinoidprofil, Terpenprofil, Konzentration und Darreichungsform. Entsprechend variieren auch Wirkungseintritt und -dauer. Genau aus diesem Grund ist auch die korrekte Anwendung so wichtig. Denn beim Inhalieren gelangen Cannabinoide schnell über die Lunge ins Blut, wohingegen sie bei oraler Einnahme über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen und in der Leber verstoffwechselt werden. Das bedeutet, dass die Wirkung später einsetzt, dafür allerdings oft länger anhält.
Auch der eigene Körper und seine Reaktion auf die Stoffe spielen dabei eine nicht zu unterschätzende Rolle. Das Bundesgesundheitsministerium nennt unter anderem Empfindlichkeit, Stimmung, Gesundheitszustand, Konsumform und Vorerfahrungen als Einflussfaktoren.
Auf Cannabisprodukten sind häufig die Begriffe Full Spectrum oder Vollspektrum zu finden. Gemeint ist damit ein Extrakt, der mehrere natürliche Bestandteile der Pflanze enthält. Bedeutet: verschiedene Cannabinoide und Terpene. Welche genau enthalten sind, hängt vom Herstellungsprozess ab.
Davon zu unterscheiden sind:
Wichtig zu wissen ist der Fakt, dass der Begriff Vollspektrum nicht automatisch bedeutet, dass das Produkt besser ist. Es beschreibt nur die Zusammensetzung, nicht die Qualität oder Wirkung.
Ebenfalls häufig ist vom “Entourage”-Effekt die Rede. Dahinter verbirgt sich der Gedanke, dass sich verschiedene Bestandteile der Cannabispflanze gegenseitig beeinflussen können. Das bedeutet, dass Cannabinoide und Terpene möglicherweise zusammen die gesamte Wirkung verändern.
Eine wissenschaftlich interessante, aber noch nicht eindeutig belegte Theorie. Denn eine aktuelle Übersichtsarbeit zeigt: Mögliche Wechselwirkungen sind zwar plausibel, aber bisher klinisch nicht ausreichend belegt.
Mit Potenz ist meist die Konzentration eines Wirkstoffs gemeint, zum Beispiel der THC-Gehalt. Im Fall von THC bedeutet das: In derselben Menge steckt mehr Wirkstoff. Was aber wiederum die Wirkung nicht automatisch besser macht. Entscheidend ist und bleibt die tatsächlich konsumierte Menge und wie der Körper individuell darauf reagiert. Denn stärker ist nicht gleich besser.
THC: psychoaktives Cannabinoid, verantwortlich für den Rausch
CBD: nicht berauschendes Cannabinoid
Cannabinoide: Wirkstoffgruppe der Cannabispflanze
Endocannabinoid-System: körpereigenes Regulationssystem
Terpene: Pflanzenstoffe für Geruch und Aroma
Vollspektrum: Extrakt mit mehreren Pflanzenbestandteilen
Broad Spectrum: mehrere Bestandteile, aber selektiv reduziert
Isolat: einzelner isolierter Wirkstoff
Potenz: Konzentration eines Wirkstoffs
Entourage-Effekt: mögliche Wechselwirkung verschiedener Inhaltsstoffe
Nein. CBD ist nicht berauschend. Entscheidend ist aber immer die genaue Zusammensetzung des Produkts.
Auch natürliche Substanzen können starke Wirkungen und Risiken haben. Das gilt auch für Cannabis.
Mehr THC bedeutet nur mehr Wirkstoff, nicht automatisch eine bessere Erfahrung.