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COPD

COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) ist eine chronische Lungenerkrankung, die Atmung und Alltag zunehmend erschweren kann. Mit frühzeitiger Diagnose, gezielter Therapie und einem bewussten Umgang lassen sich Beschwerden lindern und Lebensqualität erhalten.

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Wann spricht man von COPD?

Von einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) spricht man, wenn die Atemwege dauerhaft verengt sind und sich die Lungenfunktion im Verlauf verschlechtert. Typisch ist eine anhaltende Atemnot, die nicht vollständig rückgängig gemacht werden kann. Die Erkrankung entwickelt sich meist schleichend und bleibt lange unerkannt.


Ärztlicher Rat ist sinnvoll, wenn:


  • Husten und Auswurf über Monate bestehen
  • Atemnot bereits bei leichter Belastung auftritt
  • Infekte der Atemwege häufig oder langanhaltend sind
  • körperliche Leistungsfähigkeit deutlich nachlässt
  • Rauchen oder langjährige Schadstoffbelastung vorliegt
Wann spricht man COPD?

Mögliche Ursachen

Causes illustration

COPD entsteht meist durch eine langfristige Schädigung der Atemwege. Häufig wirken mehrere Faktoren zusammen:

Rauchen

Tabakrauch führt zu chronischen Entzündungen der Bronchien und einer dauerhaften Verengung der Atemwege.

Schadstoffe und Umweltbelastung

Feinstaub, Industrieabgase, Dämpfe oder Rauchbelastung am Arbeitsplatz können die Lunge langfristig schädigen.

Häufige Atemwegsinfekte

Wiederholte Infektionen in Kindheit oder Erwachsenenalter können die Lungenfunktion beeinträchtigen.

Genetische Faktoren

Seltene genetische Defekte (z. B. Alpha-1-Antitrypsin-Mangel) erhöhen das COPD-Risiko auch bei Nichtraucher:innen.

Symptome und gesundheitliche Folgen

COPD wirkt sich fortschreitend auf Atmung, Belastbarkeit und Alltag aus. Häufige Beschwerden und Folgen sind:

Chronischer Husten mit Auswurf

Atemnot bei Belastung oder in Ruhe

Verminderte körperliche Leistungsfähigkeit

Häufige Infekte der Atemwege

Einschränkungen im Alltag und soziale Belastung

Wie wird COPD festgestellt?

Die Diagnose basiert auf einer Kombination verschiedener Untersuchungen:


  • Anamnese: Husten, Atemnot, Raucherstatus, berufliche Belastungen, Infekthäufigkeit.


  • Körperliche Untersuchung: Abhören der Lunge, Atemfrequenz, Sauerstoffsättigung.


  • Lungenfunktionstest (Spirometrie): Messung von Atemvolumen und Ausatemgeschwindigkeit zur Beurteilung der Atemwegsverengung.


  • Bildgebung & Labor: Röntgen oder CT der Lunge, Blutgasanalyse bei fortgeschrittener Erkrankung.


  • Schweregradeinteilung: Einstufung nach GOLD-Kriterien zur individuellen Therapieplanung.
Wie wird COPD festgestellt?

Therapie und Behandlungsmöglichkeiten

Ziel der Therapie ist es, die Atmung zu erleichtern, Symptome zu lindern, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und die Lebensqualität im Alltag zu erhalten. Welche Behandlungsbausteine sinnvoll sind, hängt vom Schweregrad der Erkrankung, den individuellen Beschwerden und den persönlichen Lebensumständen ab.

Healthcare professionals

Änderung des Lebensstils

Der wichtigste Schritt zur Verlangsamung des Krankheitsverlaufs ist ein vollständiger Rauchstopp.

Atemtherapie und Bewegung

Gezielte Atemtechniken, Lungensport und Ausdauertraining verbessern Belastbarkeit.

Medikamentöse Therapie

Inhalative Medikamente erweitern die Bronchien und lindern Atemnot.

O2-Therapie & Hilfsmittel

Bei fortgeschrittener COPD zur Unterstützung der Atmung im Alltag.


Medikamente zur Behandlung von COPD

Bei COPD kommen vor allem inhalative Medikamente zum Einsatz. Die Auswahl richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung, der Symptomlast und der Häufigkeit von Verschlechterungen (Exazerbationen).

Medikamente zur Behandlung von COPD
Wirkstoffe

Diese Wirkstoffe entspannen die Muskulatur der Bronchien und erleichtern das Atmen. Sie werden über Inhalatoren angewendet – kurz- oder langwirksam.


Mögliche Nebenwirkungen

  • Häufig: Zittern, Herzklopfen, Mundtrockenheit
  • Weitere: Kopfschmerzen, selten Herzrhythmusstörungen


Wichtiger Hinweis: Anwendung und Dosierung sollten ärztlich angepasst werden, insbesondere bei Herzerkrankungen.

Sie wirken entzündungshemmend und werden bei häufigen Exazerbationen eingesetzt – meist in Kombination mit Bronchodilatatoren.


Mögliche Nebenwirkungen

  • Häufig: Heiserkeit, Mundsoor
  • Weitere: bei Langzeitgebrauch erhöhte Infektanfälligkeit


Wichtiger Hinweis: Nach Inhalation Mund ausspülen, um Nebenwirkungen zu reduzieren.

Kombinieren bronchienerweiternde und entzündungshemmende Wirkstoffe in einem Inhalator für eine vereinfachte Anwendung.


Mögliche Nebenwirkungen

  • Abhängig von den enthaltenen Wirkstoffen


Wichtiger Hinweis: Regelmäßige Anwendung ist entscheidend für den Therapieerfolg.

Erleichtern das Abhusten von zähem Schleim und können Infekte reduzieren.


Mögliche Nebenwirkungen

  • Häufig: Magen-Darm-Beschwerden
  • Weitere: selten allergische Reaktionen


Wichtiger Hinweis: Unterstützend, ersetzt keine inhalative Therapie.

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Zur Behandlung von COPD werden bronchienerweiternde Medikamente, entzündungshemmende Wirkstoffe und Kombinationstherapien eingesetzt. Ziel ist es, die Atemwege offen zu halten, Atemnot zu reduzieren und akute Verschlechterungen zu verhindern.

Healthcare professionals

So können wir Dich unterstützen

Wenn Du Unterstützung bei der Behandlung von COPD suchst, bieten wir Dir einen unkomplizierten und sicheren Weg, ganz ohne Wartezeiten oder unnötige Bürokratie.

Appetitzügelung

Online-Fragebogen

Wähle Deine Medikation aus und beantworte einige medizinische Fragen in unserem gesicherten Online-Formular.

Regulierung des Blutzuckers

Ärztliche Prüfung

Unsere erfahrenen Ärzt:innen prüfen Deine Angaben und entscheiden, ob die Medikation für Dich geeignet ist.

Stoffwechselanregung

Rezeptausstellung

Bei positiver Einschätzung wird Dein Rezept direkt an Deine Wunschapotheke weitergeleitet.

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Lieferung erhalten

Du entscheidest, ob Deine Medikamente zu Dir nach Hause geliefert werden sollen oder Du sie in Deiner Wunschapotheke abholst.

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Deine Daten sind bei uns in besten Händen.

Medizinisch begleitet

Alle Behandlungen erfolgen unter ärztlicher Aufsicht.

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FAQ
Häufige Fragen zu COPD

COPD ist eine chronische Lungenerkrankung, bei der die Atemwege dauerhaft verengt sind. Typische Anzeichen sind anhaltender Husten, Auswurf und zunehmende Atemnot, besonders bei körperlicher Belastung. Wenn diese Symptome über Wochen bestehen, sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden.

Raucher:innen und Menschen, die lange Zeit Abgasen, Feinstaub oder anderen Lungenschadstoffen ausgesetzt waren, haben ein höheres Risiko, an COPD zu erkranken. Auch seltene genetische Faktoren können eine Rolle spielen. Auch als Nichtraucher:in können wiederholte Infekte oder Luftverschmutzung die Lunge langfristig belasten.

Leider lässt sich COPD derzeit nicht heilen, aber die Erkrankung lässt sich gut behandeln. Mit den richtigen Medikamenten, gezielter Atemtherapie, Bewegung und dem Vermeiden von Risikofaktoren können Symptome deutlich gelindert und Verschlechterungen verzögert werden.

Hilfreich sind Atemübungen, regelmäßige Bewegung, ausreichend Pausen und ein bewusster Umgang mit Belastung. Auch kleine Anpassungen im Alltag – wie häufigere Ruhephasen oder Hilfsmittel zur Unterstützung beim Treppensteigen – können den Alltag spürbar erleichtern.

Hauptsächlich kommen Bronchodilatatoren zum Einsatz, die die Atemwege erweitern, sowie entzündungshemmende Inhalationen oder Kombinationstherapien. Schleimlösende Mittel können das Abhusten erleichtern. Welche Medikamente für Dich passend sind, entscheidet immer die Ärztin oder der Arzt.

Achte auf eine plötzliche Zunahme von Husten, Auswurf oder Atemnot, vermehrte Erschöpfung oder Fieber. Solche Veränderungen können auf Infekte oder eine Verschlechterung der COPD hinweisen. Frühzeitiges Handeln – z. B. ärztliche Kontrolle oder Anpassung der Therapie – hilft, schwere Verschlechterungen zu vermeiden.

https://goldcopd.org/2024-gold-report/


https://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/copd/symptoms-causes/syc-20353679


3 https://www.gesundheitsinformation.de/chronisch-obstruktive-lungenerkrankung-copd.html


https://www.cdc.gov/copd/index.html


https://www.thelancet.com/journals/lanres/article/PIIS2213-2600(24)00339-4/abstract


https://www.msdmanuals.com/de/heim/lungen-und-atemwegserkrankungen/umwelt-und-berufsbedingte-lungenerkrankungen/durch-luftverschmutzung-bedingte-krankheiten


https://www.msdmanuals.com/de/heim/lungen-und-atemwegserkrankungen/chronisch-obstruktive-lungenerkrankung-copd/chronisch-obstruktive-lungenerkrankung-copd


https://www.gbe.rki.de/DE/Themen/Gesundheitszustand/KoerperlicheErkrankungen/Atemwegserkrankungen/COPDPraevalenz/COPDPraevalenz_node.html?darstellung=0&kennzahl=1&zeit=2019&geschlecht=0&standardisierung=0


9 https://goldcopd.org/2024-gold-report/


10 https://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/copd/symptoms-causes/syc-20353679


11 https://www.gesundheitsforschung-bmftr.de/de/begleiterkrankungen-der-copd-was-beeinflusst-sie-15647.php#:~:text=Die%20chronisch%2Dobstruktive%20Lungenerkrankung%20COPD,%2DErkrankungen%2C%20Diabetes%20und%20Osteoporose.


12 https://flexikon.doccheck.com/de/Akut_exazerbierte_COPD


13 https://www.nhs.uk/conditions/chronic-obstructive-pulmonary-disease-copd/diagnosis/


14 https://www.aerzteblatt.de/archiv/medikamentoese-therapie-der-copd-8ccd7b30-66b6-464c-881c-bc394e8b7bca


15 https://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/artikel/wirksamkeit-belegt-pneumologische-rehabilitation-bei-copd?utm_source=chatgpt.com


16 https://www.gesundheits-lexikon.com/Lunge/Chronisch-obstruktive-Lungenerkrankung-COPD/Praevention?utm_source=chatgpt.com


17 https://www.umweltbundesamt.de/en/topics/health/environmental-medicine/copd?


18 https://www.atemwege.at/copd/copd-vorbeugung


19 https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/organe/copd-ernaehrung-und-sport/


20 https://dzl.de/news/impfungen-bei-copd-besonders-wichtig/


21 https://www.aerzteblatt.de/archiv/frueherkennung-der-copd-routine-cts-fuer-diagnostik-der-copd-verwenden-d2990b89-8b18-4f09-8a61-40ea2ca32e8d

*Eine Online-Behandlung ist nur möglich, wenn je nach strenger Einzelfallprüfung ein persönlicher ärztlicher Kontakt nicht nötig ist. Deine Anfrage nach einer Cannabis-Therapie ist lediglich Dein unverbindlicher Wunsch, da nur eine Ärztin / ein Arzt entscheidet, welche Therapie Dir empfohlen wird, insbesondere ob und welche Cannabisblüten in Deinem Einzelfall geeignet sein könnten. Du kannst zwar eine bestimmte Cannabissorte als Wunsch angeben, hast jedoch keinen Anspruch darauf, da die Therapie- und Arzneientscheidung einzig und allein den ärztlichen Fachpersonen obliegt. Sie allein bestimmen, ob und welche Cannabissorte, THC-Konzentration und Menge im Einzelfall am besten geeignet sind und inwieweit Du per Telemedizin mit oder ohne einem ärztlichen Gespräch behandelbar bist. Da mit der Cannabislegalisierung auch das Medizinal-Cannabis weniger streng reguliert wird und kein BtM-Rezept mehr nötig ist, reichen nun bereits körperliche Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Migräne und Appetitlosigkeit und vieles mehr für die Cannabis-Therapie aus. Der gezahlte Betrag wird selbstverständlich zurückerstattet, falls eine Behandlung durch die Ärzt:innen nicht zustande kommt. Hinweis: Diese Website ist eine Plattform für Patient:innen, Ärzt:innen und Apotheken ohne deren Mitwirkung alle Inhalte zu redaktionellen Zwecken erstellt wurden. Es wird keine Apotheke zugewiesen. Nutzer:innen können und sollen insbesondere im Fragebogen ihre Wunschapotheke frei wählen. Alle Apotheken sind eingeladen, an dieser Plattform kostenlos teilzunehmen.
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