COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) ist eine chronische Lungenerkrankung, die Atmung und Alltag zunehmend erschweren kann. Mit frühzeitiger Diagnose, gezielter Therapie und einem bewussten Umgang lassen sich Beschwerden lindern und Lebensqualität erhalten.
Wann spricht man von COPD?
Von einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) spricht man, wenn die Atemwege dauerhaft verengt sind und sich die Lungenfunktion im Verlauf verschlechtert. Typisch ist eine anhaltende Atemnot, die nicht vollständig rückgängig gemacht werden kann. Die Erkrankung entwickelt sich meist schleichend und bleibt lange unerkannt.
Ärztlicher Rat ist sinnvoll, wenn:
COPD entsteht meist durch eine langfristige Schädigung der Atemwege. Häufig wirken mehrere Faktoren zusammen:
Tabakrauch führt zu chronischen Entzündungen der Bronchien und einer dauerhaften Verengung der Atemwege.
Feinstaub, Industrieabgase, Dämpfe oder Rauchbelastung am Arbeitsplatz können die Lunge langfristig schädigen.
Wiederholte Infektionen in Kindheit oder Erwachsenenalter können die Lungenfunktion beeinträchtigen.
Seltene genetische Defekte (z. B. Alpha-1-Antitrypsin-Mangel) erhöhen das COPD-Risiko auch bei Nichtraucher:innen.
COPD wirkt sich fortschreitend auf Atmung, Belastbarkeit und Alltag aus. Häufige Beschwerden und Folgen sind:
Chronischer Husten mit Auswurf
Atemnot bei Belastung oder in Ruhe
Verminderte körperliche Leistungsfähigkeit
Häufige Infekte der Atemwege
Einschränkungen im Alltag und soziale Belastung
Ziel der Therapie ist es, die Atmung zu erleichtern, Symptome zu lindern, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und die Lebensqualität im Alltag zu erhalten. Welche Behandlungsbausteine sinnvoll sind, hängt vom Schweregrad der Erkrankung, den individuellen Beschwerden und den persönlichen Lebensumständen ab.
Der wichtigste Schritt zur Verlangsamung des Krankheitsverlaufs ist ein vollständiger Rauchstopp.
Gezielte Atemtechniken, Lungensport und Ausdauertraining verbessern Belastbarkeit.
Inhalative Medikamente erweitern die Bronchien und lindern Atemnot.
Bei fortgeschrittener COPD zur Unterstützung der Atmung im Alltag.
Bei COPD kommen vor allem inhalative Medikamente zum Einsatz. Die Auswahl richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung, der Symptomlast und der Häufigkeit von Verschlechterungen (Exazerbationen).
Diese Wirkstoffe entspannen die Muskulatur der Bronchien und erleichtern das Atmen. Sie werden über Inhalatoren angewendet – kurz- oder langwirksam.
Mögliche Nebenwirkungen
Wichtiger Hinweis: Anwendung und Dosierung sollten ärztlich angepasst werden, insbesondere bei Herzerkrankungen.
Sie wirken entzündungshemmend und werden bei häufigen Exazerbationen eingesetzt – meist in Kombination mit Bronchodilatatoren.
Mögliche Nebenwirkungen
Wichtiger Hinweis: Nach Inhalation Mund ausspülen, um Nebenwirkungen zu reduzieren.
Kombinieren bronchienerweiternde und entzündungshemmende Wirkstoffe in einem Inhalator für eine vereinfachte Anwendung.
Mögliche Nebenwirkungen
Wichtiger Hinweis: Regelmäßige Anwendung ist entscheidend für den Therapieerfolg.
Erleichtern das Abhusten von zähem Schleim und können Infekte reduzieren.
Mögliche Nebenwirkungen
Wichtiger Hinweis: Unterstützend, ersetzt keine inhalative Therapie.
Zur Behandlung von COPD werden bronchienerweiternde Medikamente, entzündungshemmende Wirkstoffe und Kombinationstherapien eingesetzt. Ziel ist es, die Atemwege offen zu halten, Atemnot zu reduzieren und akute Verschlechterungen zu verhindern.
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Alle Behandlungen erfolgen unter ärztlicher Aufsicht.
COPD ist eine chronische Lungenerkrankung, bei der die Atemwege dauerhaft verengt sind. Typische Anzeichen sind anhaltender Husten, Auswurf und zunehmende Atemnot, besonders bei körperlicher Belastung. Wenn diese Symptome über Wochen bestehen, sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden.
Raucher:innen und Menschen, die lange Zeit Abgasen, Feinstaub oder anderen Lungenschadstoffen ausgesetzt waren, haben ein höheres Risiko, an COPD zu erkranken. Auch seltene genetische Faktoren können eine Rolle spielen. Auch als Nichtraucher:in können wiederholte Infekte oder Luftverschmutzung die Lunge langfristig belasten.
Leider lässt sich COPD derzeit nicht heilen, aber die Erkrankung lässt sich gut behandeln. Mit den richtigen Medikamenten, gezielter Atemtherapie, Bewegung und dem Vermeiden von Risikofaktoren können Symptome deutlich gelindert und Verschlechterungen verzögert werden.
Hilfreich sind Atemübungen, regelmäßige Bewegung, ausreichend Pausen und ein bewusster Umgang mit Belastung. Auch kleine Anpassungen im Alltag – wie häufigere Ruhephasen oder Hilfsmittel zur Unterstützung beim Treppensteigen – können den Alltag spürbar erleichtern.
Hauptsächlich kommen Bronchodilatatoren zum Einsatz, die die Atemwege erweitern, sowie entzündungshemmende Inhalationen oder Kombinationstherapien. Schleimlösende Mittel können das Abhusten erleichtern. Welche Medikamente für Dich passend sind, entscheidet immer die Ärztin oder der Arzt.
Achte auf eine plötzliche Zunahme von Husten, Auswurf oder Atemnot, vermehrte Erschöpfung oder Fieber. Solche Veränderungen können auf Infekte oder eine Verschlechterung der COPD hinweisen. Frühzeitiges Handeln – z. B. ärztliche Kontrolle oder Anpassung der Therapie – hilft, schwere Verschlechterungen zu vermeiden.
1 https://goldcopd.org/2024-gold-report/
2 https://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/copd/symptoms-causes/syc-20353679
3 https://www.gesundheitsinformation.de/chronisch-obstruktive-lungenerkrankung-copd.html
4 https://www.cdc.gov/copd/index.html
5 https://www.thelancet.com/journals/lanres/article/PIIS2213-2600(24)00339-4/abstract
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10 https://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/copd/symptoms-causes/syc-20353679
12 https://flexikon.doccheck.com/de/Akut_exazerbierte_COPD
13 https://www.nhs.uk/conditions/chronic-obstructive-pulmonary-disease-copd/diagnosis/
17 https://www.umweltbundesamt.de/en/topics/health/environmental-medicine/copd?
18 https://www.atemwege.at/copd/copd-vorbeugung
19 https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/organe/copd-ernaehrung-und-sport/
20 https://dzl.de/news/impfungen-bei-copd-besonders-wichtig/