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Erektionsstörungen

Erektionsstörungen sind keine Seltenheit und können viele Ursachen haben. Wer gut informiert ist, kann Zusammenhänge besser verstehen und passende Wege finden, um die eigene Lebensqualität zu verbessern.

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Wann spricht man von Erektionsstörungen?

Von Erektionsstörungen spricht man, wenn über einen längeren Zeitraum keine ausreichende Erektion erreicht oder aufrechterhalten werden kann, um befriedigenden Geschlechtsverkehr zu haben. Gelegentliche Probleme sind normal – halten die Beschwerden jedoch an oder belasten sie psychisch, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.


Typische Hinweise, dass eine Abklärung sinnvoll ist:


  • Probleme treten regelmäßig über Wochen bis Monate auf
  • Erektionen sind nicht fest genug oder lassen sich nicht aufrechterhalten
  • Die Beschwerden beeinträchtigen Selbstvertrauen oder Partnerschaft
  • Schwierigkeiten treten unabhängig von Stress oder Situation auf
Wann spricht man von Erektionsstörungen

Mögliche Ursachen

Causes illustration

Erektionsstörungen entstehen in der Regel durch das Zusammenspiel mehrerer Faktoren:

Durchblutungsstörungen

Erkrankungen der Blutgefäße, etwa durch Arteriosklerose oder Bluthochdruck, können den Blutfluss zum Penis verringern und so eine ausreichende Erektion erschweren.

Stoffwechselerkrankungen

Diabetes mellitus kann Nerven und Gefäße schädigen, die für die Erektion wichtig sind, und dadurch die Signalübertragung und Durchblutung beeinträchtigen.

Hormonelle Einflüsse

Ein Mangel an Testosteron oder Störungen der Schilddrüsen- und Prolaktinwerte können Libido und Erektionsfähigkeit negativ beeinflussen.

Psychische Faktoren

Stress, Leistungsdruck, Ängste oder depressive Verstimmungen können die Erektion blockieren – auch ohne körperliche Ursache.

Lebensstil

Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und Übergewicht erhöhen das Risiko für Erektionsstörungen und begünstigen begleitende Erkrankungen.

Medikamente

Bestimmte Arzneimittel, wie Blutdrucksenker, Antidepressiva oder Betablocker, können als Nebenwirkung die Erektionsfähigkeit vermindern.

Symptome und gesundheitliche Folgen

Symptome von Erektionsstörungen können unterschiedlich ausgeprägt sein und sowohl körperliche als auch psychische Folgen haben: 

Schwierigkeiten, eine Erektion zu erreichen

Probleme, die Erektion aufrechtzuerhalten

Nachlassende Steifigkeit oder kürzere Dauer der Erektion

Vermindertes sexuelles Verlangen

Psychische Belastung, Unsicherheit oder Rückzug aus Intimität

Wie werden Erektionsstörungen festgestellt?

Eine strukturierte Diagnostik hilft, die Ursachen gezielt zu erkennen:


  • Anamnese: Zu Beginn werden Art und Dauer der Beschwerden, Vorerkrankungen, Medikamente und mögliche psychische Belastungen besprochen.


  • Körperliche Untersuchung: Untersuchung von Blutdruck, Durchblutung sowie Penis und Hoden liefert Hinweise auf körperliche Ursachen.


  • Blut- und Laboruntersuchungen: Bluttests prüfen Diabetes, Fettstoffwechsel oder hormonelle Veränderungen wie Testosteronmangel.


  • Weitere Untersuchungen: Bei Bedarf erfolgen Ultraschall zur Durchblutung oder psychologische Gespräche zur Abklärung weiterer Ursachen.
Wie werden Erektionsstörungen festgestellt?

Medikamente zur Behandlung von Erektionsstörungen

Wenn Ärzt:innen eine medikamentöse Behandlung von Erektionsstörungen empfehlen, stehen verschiedene Wirkstoffe zur Verfügung. Die Auswahl richtet sich nach den individuellen Ursachen, Begleiterkrankungen und bisherigen Erfahrungen. 

Medikamente zur Unterstützung bei Erektionsstörungen
Wirkstoffe

Sildenafil entspannt die Blutgefäße im Penis und verbessert so die Durchblutung bei sexueller Stimulation. Es wird 30–60 Minuten vor dem Sex als Tablette eingenommen und wirkt ca. 4–6 Stunden.


Mögliche Nebenwirkungen

  • Häufig: Kopfschmerzen, Gesichtsrötung, Verdauungsstörungen
  • Weitere: verstopfte Nase, Sehstörungen, Schwindel


Wichtiger Hinweis: Sildenafil sollte nur nach ärztlicher Beratung eingenommen werden, besonders bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Tadalafil erhöht die Durchblutung im Penis und wirkt ähnlich wie Sildenafil, jedoch länger. Es kann 30 Minuten vor dem Sex eingenommen werden oder in niedriger Dosis täglich. Die Wirkung hält bis zu 36 Stunden an.


Mögliche Nebenwirkungen

  • Häufig: Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen, Rückenschmerzen
  • Weitere: Muskelschmerzen, Gesichtsrötung, verstopfte Nase


Wichtiger Hinweis: Tadalafil sollte nur nach ärztlicher Beratung eingenommen werden, insbesondere bei Herzproblemen oder Blutdruckstörungen.


Vardenafil verbessert die Durchblutung im Penis und erleichtert eine Erektion bei sexueller Stimulation. Tabletten werden ca. 30–60 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen, Wirkung ca. 4–6 Stunden.


Mögliche Nebenwirkungen

  • Häufig: Kopfschmerzen, Gesichtsrötung, Verdauungsstörungen
  •  Weitere: Schwindel, verstopfte Nase


Wichtiger Hinweis: Vardenafil sollte nur nach ärztlicher Beratung eingenommen werden, besonders bei Herz- oder Blutdruckproblemen.

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Zur Behandlung von Erektionsstörungen werden häufig PDE-5-Hemmer eingesetzt. Sie verbessern die Durchblutung im Penis, indem sie die Blutgefäße entspannen. Die Wirkung setzt sexuelle Stimulation voraus.

Healthcare professionals

So können wir Dich unterstützen

Wenn Du Unterstützung bei der Behandlung von Erektionsstörungen suchst, bieten wir Dir einen unkomplizierten und sicheren Weg, ganz ohne Wartezeiten oder unnötige Bürokratie.

Appetitzügelung

Online-Fragebogen

Wähle Deine Medikation aus und beantworte einige medizinische Fragen in unserem gesicherten Online-Formular.

Regulierung des Blutzuckers

Ärztliche Prüfung

Unsere erfahrenen Ärzt:innen prüfen Deine Angaben und entscheiden, ob die Medikation für Dich geeignet ist.

Stoffwechselanregung

Rezeptausstellung

Bei positiver Einschätzung wird Dein Rezept direkt an Deine Wunschapotheke weitergeleitet.

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Deine Daten sind bei uns in besten Händen.

Medizinisch begleitet

Alle Behandlungen erfolgen unter ärztlicher Aufsicht.

Therapie und Behandlungsmöglichkeiten

Die Behandlung von Erektionsstörungen erfolgt auf verschiedenen Ebenen und richtet sich nach Schweregrad, Begleiterkrankungen und individuellen Voraussetzungen.

Therapie Erektionsstörungen

Änderung des Lebensstils

Bewegung, Gewichtsreduktion, Rauchstopp und Stressabbau können die Erektionsfähigkeit deutlich verbessern.

Medikamentöse Therapie

Bestimmte Wirkstoffe (z.B. Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil) unterstützen die Durchblutung des Penis und erleichtern eine Erektion.

Psychologische Unterstützung

Gespräche oder eine Sexualtherapie können bei Stress, Ängsten oder Leistungsdruck helfen.

Hilfsmittel & Verfahren

Vakuumpumpen oder (in schwerwiegenden Fällen) operative Lösungen können eingesetzt werden, wenn andere Therapieansätze keine Wirkung zeigen.

FAQ icon
FAQ
Häufige Fragen zu Erektionsstörungen

Gelegentliche Probleme bei der Erektion sind normal und können vor allem bei vermehrtem Stress auftreten. Wenn die Erektion jedoch über mehrere Wochen hinweg regelmäßig ausbleibt oder das sexuelle Wohlbefinden und die Partnerschaft beeinträchtigt, ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.

Die Ursachen sind oft vielfältig. Körperliche Faktoren wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, hormonelle Veränderungen oder neurologische Probleme können die Erektion beeinträchtigen. Psychische Einflüsse wie Stress, Leistungsdruck, Angst oder depressive Verstimmungen spielen besonders bei jüngeren Männern eine große Rolle. Häufig wirken mehrere Faktoren gleichzeitig.

Bei richtiger Anwendung führen PDE-5-Hemmer in den meisten Fällen zu einer verbesserten Erektionsfähigkeit. Die Wirkung hängt dabei von Ursache, Dosierung, allgemeiner Gesundheit und sexueller Stimulation ab. Medikamente können die Erektion erleichtern, ersetzen aber nicht notwendige Lebensstilmaßnahmen oder die Behandlung zugrunde liegender Erkrankungen.

PDE-5-Hemmer verbessern die Durchblutung im Penis und erleichtern die Erektion, wenn sexuelle Stimulation vorhanden ist. Sie behandeln nicht die Ursache, können aber die Symptome deutlich lindern. Häufige Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Gesichtsrötung, Verdauungsstörungen oder Rückenschmerzen. Die Einnahme sollte immer nach ärztlicher Beratung erfolgen, besonders bei Herz- oder Blutdruckproblemen.

Ja. Lebensstiländerungen können die Erektionsfähigkeit deutlich unterstützen. Dazu gehören regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung, Gewichtsmanagement, Rauchstopp, moderater Alkoholkonsum sowie Stressabbau. Auch ausreichend Schlaf und Entspannungstechniken wie Yoga oder Atemübungen wirken positiv auf die sexuelle Funktion.

Medikamente wie Sildenafil, Tadalafil oder Vardenafil sind verschreibungspflichtig. Ohne Rezept sind nur pflanzliche oder natürliche Präparate erhältlich, deren Wirksamkeit jedoch deutlich geringer ist. Ein ärztliches Gespräch ist wichtig, um die Ursache zu klären, mögliche Risiken abzuklären und das passende Medikament sicher einzusetzen.

https://www.msdmanuals.com/de/heim/gesundheitsprobleme-von-m%C3%A4nnern/sexualfunktion-und-sexuelle-funktionsst%C3%B6rungen-bei-m%C3%A4nnern/erektionsst%C3%B6rung-erektile-dysfunktion-ed


2 https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/erektile-dysfunktion/ursachen.html


3 https://herzstiftung.de/herz-sprechstunde/alle-fragen/impotenz-ursachen


4 https://www.diabetesde.org/lexikon/erektile-dysfunktion


5 https://www.endokrinologen.de/erektile-dysfunktion.php


6 https://www.gelbe-liste.de/krankheiten/erektile-dysfunktion


https://www.aerzteblatt.de/archiv/medikamente-als-verursacher-sexueller-dysfunktionen-eine-analyse-von-daten-des-deutschen-spontanerfassungssystems-1e797c45-784a-4263-9d0e-17be18860dee


https://sexualmedizin.charite.de/fileadmin/user_upload/microsites/m_cc01/sexualmedizin/pdf/klinik_info3.pdf


https://www.ppt-online.de/heftarchiv/2013/03/depressive-patienten-mit-sexueller-funktionsstorung-therapie-der-erektilen-dysfunktion-mit-pde5-inhibitoren.html


10 https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Erektionsstoerung-Was-tun-bei-erektiler-Dysfunktion-,potenz102.html


11 https://www.nichtraucherhelden.de/magazine/rauchen-und-impotenz-warum-sich-die-zigarette-danach-nicht-lohnt-61


12 https://d-nb.info/98630865X/34


13 https://www.diabetesde.org/lexikon/erektile-dysfunktion


14 https://klinischeforschung.novartis.de/newsfeed/herzschwaecheunderektionsstoerungen/


15 https://www.msdmanuals.com/de/heim/gesundheitsprobleme-von-m%C3%A4nnern/sexualfunktion-und-sexuelle-funktionsst%C3%B6rungen-bei-m%C3%A4nnern/erektionsst%C3%B6rung-erektile-dysfunktion-ed


16 https://www.aok.de/pk/magazin/familie/liebe-sexualitaet/erektionsstoerung-was-ihnen-jetzt-hilft/


17 https://urologie-fuer-alle.de/sexualitaet/erektionsstoerungen-und-nachlassende-libido/


18 https://www.msdmanuals.com/de/heim/gesundheitsprobleme-von-m%C3%A4nnern/sexualfunktion-und-sexuelle-funktionsst%C3%B6rungen-bei-m%C3%A4nnern/erektionsst%C3%B6rung-erektile-dysfunktion-ed


19 https://uroweb.org/guidelines/sexual-and-reproductive-health/chapter/management-of-erectile-dysfunction


20 https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/erektile-dysfunktion/untersuchungen-diagnose.html


21 https://www.issm.info/sexual-health-qa/what-is-the-nocturnal-penile-tumescence-npt-test/


22 https://www.aerzteblatt.de/archiv/serie-sexuelle-funktionsstoerungen-psychosomatische-aspekte-bei-erektionsstoerungen-e370a2d4-ade5-4853-a1c4-a5e050dd57f7


23 https://www.maennergesundheit.info/erektionsstoerungen/therapie/lebensstil.html

*Eine Online-Behandlung ist nur möglich, wenn je nach strenger Einzelfallprüfung ein persönlicher ärztlicher Kontakt nicht nötig ist. Deine Anfrage nach einer Cannabis-Therapie ist lediglich Dein unverbindlicher Wunsch, da nur eine Ärztin / ein Arzt entscheidet, welche Therapie Dir empfohlen wird, insbesondere ob und welche Cannabisblüten in Deinem Einzelfall geeignet sein könnten. Du kannst zwar eine bestimmte Cannabissorte als Wunsch angeben, hast jedoch keinen Anspruch darauf, da die Therapie- und Arzneientscheidung einzig und allein den ärztlichen Fachpersonen obliegt. Sie allein bestimmen, ob und welche Cannabissorte, THC-Konzentration und Menge im Einzelfall am besten geeignet sind und inwieweit Du per Telemedizin mit oder ohne einem ärztlichen Gespräch behandelbar bist. Da mit der Cannabislegalisierung auch das Medizinal-Cannabis weniger streng reguliert wird und kein BtM-Rezept mehr nötig ist, reichen nun bereits körperliche Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Migräne und Appetitlosigkeit und vieles mehr für die Cannabis-Therapie aus. Der gezahlte Betrag wird selbstverständlich zurückerstattet, falls eine Behandlung durch die Ärzt:innen nicht zustande kommt. Hinweis: Diese Website ist eine Plattform für Patient:innen, Ärzt:innen und Apotheken ohne deren Mitwirkung alle Inhalte zu redaktionellen Zwecken erstellt wurden. Es wird keine Apotheke zugewiesen. Nutzer:innen können und sollen insbesondere im Fragebogen ihre Wunschapotheke frei wählen. Alle Apotheken sind eingeladen, an dieser Plattform kostenlos teilzunehmen.
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