Erektionsstörungen sind keine Seltenheit und können viele Ursachen haben. Wer gut informiert ist, kann Zusammenhänge besser verstehen und passende Wege finden, um die eigene Lebensqualität zu verbessern.
Wann spricht man von Erektionsstörungen?
Von Erektionsstörungen spricht man, wenn über einen längeren Zeitraum keine ausreichende Erektion erreicht oder aufrechterhalten werden kann, um befriedigenden Geschlechtsverkehr zu haben. Gelegentliche Probleme sind normal – halten die Beschwerden jedoch an oder belasten sie psychisch, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
Typische Hinweise, dass eine Abklärung sinnvoll ist:
Erektionsstörungen entstehen in der Regel durch das Zusammenspiel mehrerer Faktoren:
Erkrankungen der Blutgefäße, etwa durch Arteriosklerose oder Bluthochdruck, können den Blutfluss zum Penis verringern und so eine ausreichende Erektion erschweren.
Diabetes mellitus kann Nerven und Gefäße schädigen, die für die Erektion wichtig sind, und dadurch die Signalübertragung und Durchblutung beeinträchtigen.
Ein Mangel an Testosteron oder Störungen der Schilddrüsen- und Prolaktinwerte können Libido und Erektionsfähigkeit negativ beeinflussen.
Stress, Leistungsdruck, Ängste oder depressive Verstimmungen können die Erektion blockieren – auch ohne körperliche Ursache.
Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und Übergewicht erhöhen das Risiko für Erektionsstörungen und begünstigen begleitende Erkrankungen.
Bestimmte Arzneimittel, wie Blutdrucksenker, Antidepressiva oder Betablocker, können als Nebenwirkung die Erektionsfähigkeit vermindern.
Symptome von Erektionsstörungen können unterschiedlich ausgeprägt sein und sowohl körperliche als auch psychische Folgen haben:
Schwierigkeiten, eine Erektion zu erreichen
Probleme, die Erektion aufrechtzuerhalten
Nachlassende Steifigkeit oder kürzere Dauer der Erektion
Vermindertes sexuelles Verlangen
Psychische Belastung, Unsicherheit oder Rückzug aus Intimität
Wenn Ärzt:innen eine medikamentöse Behandlung von Erektionsstörungen empfehlen, stehen verschiedene Wirkstoffe zur Verfügung. Die Auswahl richtet sich nach den individuellen Ursachen, Begleiterkrankungen und bisherigen Erfahrungen.
Sildenafil entspannt die Blutgefäße im Penis und verbessert so die Durchblutung bei sexueller Stimulation. Es wird 30–60 Minuten vor dem Sex als Tablette eingenommen und wirkt ca. 4–6 Stunden.
Mögliche Nebenwirkungen
Wichtiger Hinweis: Sildenafil sollte nur nach ärztlicher Beratung eingenommen werden, besonders bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Tadalafil erhöht die Durchblutung im Penis und wirkt ähnlich wie Sildenafil, jedoch länger. Es kann 30 Minuten vor dem Sex eingenommen werden oder in niedriger Dosis täglich. Die Wirkung hält bis zu 36 Stunden an.
Mögliche Nebenwirkungen
Wichtiger Hinweis: Tadalafil sollte nur nach ärztlicher Beratung eingenommen werden, insbesondere bei Herzproblemen oder Blutdruckstörungen.
Vardenafil verbessert die Durchblutung im Penis und erleichtert eine Erektion bei sexueller Stimulation. Tabletten werden ca. 30–60 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen, Wirkung ca. 4–6 Stunden.
Mögliche Nebenwirkungen
Wichtiger Hinweis: Vardenafil sollte nur nach ärztlicher Beratung eingenommen werden, besonders bei Herz- oder Blutdruckproblemen.
Zur Behandlung von Erektionsstörungen werden häufig PDE-5-Hemmer eingesetzt. Sie verbessern die Durchblutung im Penis, indem sie die Blutgefäße entspannen. Die Wirkung setzt sexuelle Stimulation voraus.
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Alle Behandlungen erfolgen unter ärztlicher Aufsicht.
Die Behandlung von Erektionsstörungen erfolgt auf verschiedenen Ebenen und richtet sich nach Schweregrad, Begleiterkrankungen und individuellen Voraussetzungen.
Bewegung, Gewichtsreduktion, Rauchstopp und Stressabbau können die Erektionsfähigkeit deutlich verbessern.
Bestimmte Wirkstoffe (z.B. Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil) unterstützen die Durchblutung des Penis und erleichtern eine Erektion.
Gespräche oder eine Sexualtherapie können bei Stress, Ängsten oder Leistungsdruck helfen.
Vakuumpumpen oder (in schwerwiegenden Fällen) operative Lösungen können eingesetzt werden, wenn andere Therapieansätze keine Wirkung zeigen.
Gelegentliche Probleme bei der Erektion sind normal und können vor allem bei vermehrtem Stress auftreten. Wenn die Erektion jedoch über mehrere Wochen hinweg regelmäßig ausbleibt oder das sexuelle Wohlbefinden und die Partnerschaft beeinträchtigt, ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.
Die Ursachen sind oft vielfältig. Körperliche Faktoren wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, hormonelle Veränderungen oder neurologische Probleme können die Erektion beeinträchtigen. Psychische Einflüsse wie Stress, Leistungsdruck, Angst oder depressive Verstimmungen spielen besonders bei jüngeren Männern eine große Rolle. Häufig wirken mehrere Faktoren gleichzeitig.
Bei richtiger Anwendung führen PDE-5-Hemmer in den meisten Fällen zu einer verbesserten Erektionsfähigkeit. Die Wirkung hängt dabei von Ursache, Dosierung, allgemeiner Gesundheit und sexueller Stimulation ab. Medikamente können die Erektion erleichtern, ersetzen aber nicht notwendige Lebensstilmaßnahmen oder die Behandlung zugrunde liegender Erkrankungen.
PDE-5-Hemmer verbessern die Durchblutung im Penis und erleichtern die Erektion, wenn sexuelle Stimulation vorhanden ist. Sie behandeln nicht die Ursache, können aber die Symptome deutlich lindern. Häufige Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Gesichtsrötung, Verdauungsstörungen oder Rückenschmerzen. Die Einnahme sollte immer nach ärztlicher Beratung erfolgen, besonders bei Herz- oder Blutdruckproblemen.
Ja. Lebensstiländerungen können die Erektionsfähigkeit deutlich unterstützen. Dazu gehören regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung, Gewichtsmanagement, Rauchstopp, moderater Alkoholkonsum sowie Stressabbau. Auch ausreichend Schlaf und Entspannungstechniken wie Yoga oder Atemübungen wirken positiv auf die sexuelle Funktion.
Medikamente wie Sildenafil, Tadalafil oder Vardenafil sind verschreibungspflichtig. Ohne Rezept sind nur pflanzliche oder natürliche Präparate erhältlich, deren Wirksamkeit jedoch deutlich geringer ist. Ein ärztliches Gespräch ist wichtig, um die Ursache zu klären, mögliche Risiken abzuklären und das passende Medikament sicher einzusetzen.
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