Jedes Jahr aufs Neue kickt die Frühjahrsmüdigkeit. Was körperlich dahintersteckt und wie du sie aktiv bekämpfen kannst.
Der Winter war lang und herausfordernd. Dunkle Tage, Eiseskälte und der ewige Wunsch, dass endlich der Frühling kommt. Genau dieser steht nun vor der Tür. Die Tage werden wieder länger, die Sonne scheint und überall sprießt neues Leben aus dem Boden. Und trotzdem fühlen wir uns müde, antriebslos, irgendwie neben der Spur. Ein Phänomen, das sich ja für Jahr zeigt und unter dem Stichwort Frühjahrsmüdigkeit bekannt ist. Doch keine Sorge: Hinter dem Stimmungstief steckt kein persönliches Versagen, sondern ein biologischer Kraftakt, gegen den wir aktiv etwas tun können.
So verrückt es klingen mag, ausgerechnet der Neubeginn der Natur bringt uns erst einmal aus dem Gleichgewicht. Dafür ist unter anderem die Hormonumstellung unseres Körpers verantwortlich. Im Winter produzieren wir vermehrt das Schlafhormon Melatonin. Mit den ersten hellen Tagen steigt dagegen die Ausschüttung des sogenannten Glückshormons Serotonin. Diese Umstellung braucht Zeit und kostet Energie.
Die steigenden Temperaturen führen außerdem dazu, dass sich die Blutgefäße weiten. Der Blutdruck kann absinken, was als typische Folgen Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit auf den Plan ruft. Auch der Vitamin-D-Speicher, der durch die dunklen Wintermonate oft leer ist, spielt in Sachen Frühjahrsmüdigkeit eine Rolle. Denn Vitamin D ist enorm wichtig für Immunsystem.Stimmung und Leistungsfähigkeit.
Etwas, dass auch das unbeständige Wetter beeinflusst. Denn wenn die Temperaturen zwischen 18 Grad und Sonne sowie 7 Grad, Regen und Wolken schwanken, kann dies den Organismus zusätzlich belasten. Kurz gesagt: Unser Körper läuft gerade im Frühjahr auf Hochtouren, um sich wieder einzupendeln.
Was erst einmal herausfordern klingen mag, lässt sich zum Glück mit einigen kleinen Tricks bekämpfen. Das heißt, wir sind dem Stimmungstief nicht ausgeliefert.
Tageslicht ist der stärkste natürliche Wachmacher. Wer vor allem vormittags 20 bis 30 Minuten nach draußen geht, hilft dem Körper dabei, den Hormonhaushalt in Schwung zu bringen.
Auch wenn es gerade nach einem langen Winter viel Überwindung kostet: Leichte Bewegung wie zügiges Spazierengehen, Radfahren oder sanftes Joggen aktivieren Kreislauf und Stoffwechsel. Schon drei Einheiten pro Woche können spürbar helfen.
Essen macht glücklich. Vor allem, wenn es das richtige ist . Viel frisches Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und ausreichend Eiweiß unterstützen den Energiehaushalt. Bitterstoffe (z. B. in Rucola oder Chicorée) kurbeln zusätzlich die Verdauung an.
Ein kleiner Frische-Schock mit großer Wirkung: Wer beim Duschen auf einen Warm-Kalt-Wechsel setzt, trainiert die Gefäße und stabilisiert den Blutdruck.
Ja, es mag altmodisch klingen, aber feste Zubettgeh- und Aufstehzeiten helfen dem Körper dabei, schneller in den neuen Jahresrhythmus zu finden.
Frühjahrsmüdigkeit ist ganz normal, doch wenn die Erschöpfung über Wochen anhält und mit starken Konzentrationsprobleme oder depressiven Verstimmungen einhergeht, sollte das ganze medizinisch abgeklärt werden. Dann können auch Eisenmangel, Schilddrüsenprobleme oder eine Depression dahinter stecken. Als Regel gilt, sich zu merken: Frühjahrsmüdigkeit ist lästig, geht aber vorüber.
Doch vielleicht ist sie auch ein Signal dafür, wieder genauer auf den Körper und seine Bedürfnisse zu hören. Also langsamer zu starten, bewusster zu leben und sich selbst in Balance zu bringen. Der Frühling fordert uns, belohnt aber auch mit Licht, Wärme und neuen Chancen. Wer jetzt bewusst in sich hinein hört, spürt oft schon nach wenigen Wochen, dass neuer Schwung und Tatendrang die Kontrolle übernehmen. Die Müdigkeit weicht einer neuen Lust aufs Leben und der Frühling kann in vollen Zügen genossen werden.
Jedes Jahr aufs Neue kickt die Frühjahrsmüdigkeit. Was körperlich dahintersteckt und wie du sie aktiv bekämpfen kannst.
Der Winter war lang und herausfordernd. Dunkle Tage, Eiseskälte und der ewige Wunsch, dass endlich der Frühling kommt. Genau dieser steht nun vor der Tür. Die Tage werden wieder länger, die Sonne scheint und überall sprießt neues Leben aus dem Boden. Und trotzdem fühlen wir uns müde, antriebslos, irgendwie neben der Spur. Ein Phänomen, das sich ja für Jahr zeigt und unter dem Stichwort Frühjahrsmüdigkeit bekannt ist. Doch keine Sorge: Hinter dem Stimmungstief steckt kein persönliches Versagen, sondern ein biologischer Kraftakt, gegen den wir aktiv etwas tun können.
So verrückt es klingen mag, ausgerechnet der Neubeginn der Natur bringt uns erst einmal aus dem Gleichgewicht. Dafür ist unter anderem die Hormonumstellung unseres Körpers verantwortlich. Im Winter produzieren wir vermehrt das Schlafhormon Melatonin. Mit den ersten hellen Tagen steigt dagegen die Ausschüttung des sogenannten Glückshormons Serotonin. Diese Umstellung braucht Zeit und kostet Energie.
Die steigenden Temperaturen führen außerdem dazu, dass sich die Blutgefäße weiten. Der Blutdruck kann absinken, was als typische Folgen Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit auf den Plan ruft. Auch der Vitamin-D-Speicher, der durch die dunklen Wintermonate oft leer ist, spielt in Sachen Frühjahrsmüdigkeit eine Rolle. Denn Vitamin D ist enorm wichtig für Immunsystem.Stimmung und Leistungsfähigkeit.
Etwas, dass auch das unbeständige Wetter beeinflusst. Denn wenn die Temperaturen zwischen 18 Grad und Sonne sowie 7 Grad, Regen und Wolken schwanken, kann dies den Organismus zusätzlich belasten. Kurz gesagt: Unser Körper läuft gerade im Frühjahr auf Hochtouren, um sich wieder einzupendeln.
Was erst einmal herausfordern klingen mag, lässt sich zum Glück mit einigen kleinen Tricks bekämpfen. Das heißt, wir sind dem Stimmungstief nicht ausgeliefert.
Tageslicht ist der stärkste natürliche Wachmacher. Wer vor allem vormittags 20 bis 30 Minuten nach draußen geht, hilft dem Körper dabei, den Hormonhaushalt in Schwung zu bringen.
Auch wenn es gerade nach einem langen Winter viel Überwindung kostet: Leichte Bewegung wie zügiges Spazierengehen, Radfahren oder sanftes Joggen aktivieren Kreislauf und Stoffwechsel. Schon drei Einheiten pro Woche können spürbar helfen.
Essen macht glücklich. Vor allem, wenn es das richtige ist . Viel frisches Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und ausreichend Eiweiß unterstützen den Energiehaushalt. Bitterstoffe (z. B. in Rucola oder Chicorée) kurbeln zusätzlich die Verdauung an.
Ein kleiner Frische-Schock mit großer Wirkung: Wer beim Duschen auf einen Warm-Kalt-Wechsel setzt, trainiert die Gefäße und stabilisiert den Blutdruck.
Ja, es mag altmodisch klingen, aber feste Zubettgeh- und Aufstehzeiten helfen dem Körper dabei, schneller in den neuen Jahresrhythmus zu finden.
Frühjahrsmüdigkeit ist ganz normal, doch wenn die Erschöpfung über Wochen anhält und mit starken Konzentrationsprobleme oder depressiven Verstimmungen einhergeht, sollte das ganze medizinisch abgeklärt werden. Dann können auch Eisenmangel, Schilddrüsenprobleme oder eine Depression dahinter stecken. Als Regel gilt, sich zu merken: Frühjahrsmüdigkeit ist lästig, geht aber vorüber.
Doch vielleicht ist sie auch ein Signal dafür, wieder genauer auf den Körper und seine Bedürfnisse zu hören. Also langsamer zu starten, bewusster zu leben und sich selbst in Balance zu bringen. Der Frühling fordert uns, belohnt aber auch mit Licht, Wärme und neuen Chancen. Wer jetzt bewusst in sich hinein hört, spürt oft schon nach wenigen Wochen, dass neuer Schwung und Tatendrang die Kontrolle übernehmen. Die Müdigkeit weicht einer neuen Lust aufs Leben und der Frühling kann in vollen Zügen genossen werden.