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Der Körper im konstanten Kampf gegen sich selbst – klingt befremdlich, ist aber tatsächlich gar nicht selten. Dabei spricht man von sogenannten Autoimmunerkrankungen, zu denen auch Hashimoto gehört. Dabei greift das körpereigene Immunsystem gegen die Schilddrüse der Betroffenen, was sie im Alltag auch deutlich spüren. Wie geht man damit um, wenn ein Organ von innen angegriffen wird?
Eine chronische Entzündung, gegen die der eigene Körper nicht ankämpft – weil er selbst der Angreifer ist. Wer unter Hashimoto leidet, der darf sich jeden Tag aufs Neue damit auseinandersetzen, was es bedeutet, wenn der Körper nicht so funktioniert, wie er soll. Die Folge ist ein Leidensdruck, der genauso wie die zugrundeliegende Erkrankung oft unsichtbar bleibt. Dabei kann Hashimoto auch langfristige Auswirkungen auf die Lebensqualität haben.
Bei Hashimoto handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der es zu einer chronischen Entzündung der Schilddrüse kommt. Weil die Schilddrüse durch die Reaktion des Körpers immer weiter angegriffen und “abgebaut” wird, kann es mit der Zeit auch zu einem Wandel kommen: zu Hashimoto gesellt sich dann häufig noch die Schilddrüsenunterfunktion – allerdings nur, wenn die ursprüngliche Autoimmunerkrankung nicht behandelt wird.
Die Erkrankung der Schilddrüse sorgt dafür, dass sich über die Zeit ein Mangel an bestimmten Schilddrüsenhormonen, den Hormonen T3 und T4, einschleicht, welche vor allem für unseren Stoffwechsel benötigt werden. Auch das Wachstum wird durch sie beeinflusst – was insbesondere in der Pubertät eine große Rolle spielen kann, solange die Krankheit früh genug entdeckt wird. Zwar wird sie vorrangig unter den 30- bis 50-Jährigen festgestellt, kann aber auch in fortgeschrittenem Alter oder bereits in der Kindheit auftreten. Außerdem sind Frauen auch häufiger betroffen als Männer: Während vier von 1.000 Frauen unter Hashimoto leiden, trifft es nur einen von 1.000 Männern.
Betroffene von Hashimoto können unter einer Vielzahl von Symptomen leiden, die großen Einfluss auf ihren Alltag haben können. Dazu gehören beispielsweise:
Außerdem kann sich Hashimoto auch auf die Psyche auswirken: Betroffene leiden oftmals unter Antriebslosigkeit oder gar Depressionen. Die Symptome müssen nicht alle gleichzeitig oder im selben Ausmaß auftreten. Meistens kommen sie erst mit der Zeit zum Vorschein, da sich der Zustand der Schilddrüse immer weiter verschlechtert, sodass die Symptome schleichend verstärkt werden.
Leider kann man Hashimoto nicht vollends heilen. Auch das bereits zerstörte Gewebe der Schilddrüse kann sich nicht regenerieren, weswegen es umso wichtiger ist, dass Betroffene sich ärztliche Unterstützung suchen. Denn dann können mit Hilfe von L-Thyroxin-Tabletten die fehlenden Schilddrüsenhormone medikamentös ersetzt werden. Hierfür müssen Betroffene die Tabletten jeden Tag auf nüchternen Magen einnehmen, damit die Wirkstoffe besser aufgenommen werden können.
Sobald man sich als Betroffene:r ärztliche Hilfe gesucht hat, ist der schwerste Schritt getan. Denn mit der Substitution der Schilddrüsenhormone sollten auch die Symptome der Schilddrüsenunterfunktion Schritt für Schritt besser werden oder sogar ganz verschwinden. Was Patient:innen neben der medizinischen Behandlung, zu der auch ein jährlicher Überprüfungstermin gehört, beachten sollten, ist die Ernährung: Entzündungshemmende Lebensmittel können das Wohlbefinden steigern. Außerdem gilt: Betroffene von Hashimoto sollten sehr jodhaltige Lebensmittel wie Algen oder das Einnehmen von Jodtabletten möglichst vermeiden. Wirklich verzichten muss man jedoch auf nichts.
Der Körper im konstanten Kampf gegen sich selbst – klingt befremdlich, ist aber tatsächlich gar nicht selten. Dabei spricht man von sogenannten Autoimmunerkrankungen, zu denen auch Hashimoto gehört. Dabei greift das körpereigene Immunsystem gegen die Schilddrüse der Betroffenen, was sie im Alltag auch deutlich spüren. Wie geht man damit um, wenn ein Organ von innen angegriffen wird?
Eine chronische Entzündung, gegen die der eigene Körper nicht ankämpft – weil er selbst der Angreifer ist. Wer unter Hashimoto leidet, der darf sich jeden Tag aufs Neue damit auseinandersetzen, was es bedeutet, wenn der Körper nicht so funktioniert, wie er soll. Die Folge ist ein Leidensdruck, der genauso wie die zugrundeliegende Erkrankung oft unsichtbar bleibt. Dabei kann Hashimoto auch langfristige Auswirkungen auf die Lebensqualität haben.
Bei Hashimoto handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der es zu einer chronischen Entzündung der Schilddrüse kommt. Weil die Schilddrüse durch die Reaktion des Körpers immer weiter angegriffen und “abgebaut” wird, kann es mit der Zeit auch zu einem Wandel kommen: zu Hashimoto gesellt sich dann häufig noch die Schilddrüsenunterfunktion – allerdings nur, wenn die ursprüngliche Autoimmunerkrankung nicht behandelt wird.
Die Erkrankung der Schilddrüse sorgt dafür, dass sich über die Zeit ein Mangel an bestimmten Schilddrüsenhormonen, den Hormonen T3 und T4, einschleicht, welche vor allem für unseren Stoffwechsel benötigt werden. Auch das Wachstum wird durch sie beeinflusst – was insbesondere in der Pubertät eine große Rolle spielen kann, solange die Krankheit früh genug entdeckt wird. Zwar wird sie vorrangig unter den 30- bis 50-Jährigen festgestellt, kann aber auch in fortgeschrittenem Alter oder bereits in der Kindheit auftreten. Außerdem sind Frauen auch häufiger betroffen als Männer: Während vier von 1.000 Frauen unter Hashimoto leiden, trifft es nur einen von 1.000 Männern.
Betroffene von Hashimoto können unter einer Vielzahl von Symptomen leiden, die großen Einfluss auf ihren Alltag haben können. Dazu gehören beispielsweise:
Außerdem kann sich Hashimoto auch auf die Psyche auswirken: Betroffene leiden oftmals unter Antriebslosigkeit oder gar Depressionen. Die Symptome müssen nicht alle gleichzeitig oder im selben Ausmaß auftreten. Meistens kommen sie erst mit der Zeit zum Vorschein, da sich der Zustand der Schilddrüse immer weiter verschlechtert, sodass die Symptome schleichend verstärkt werden.
Leider kann man Hashimoto nicht vollends heilen. Auch das bereits zerstörte Gewebe der Schilddrüse kann sich nicht regenerieren, weswegen es umso wichtiger ist, dass Betroffene sich ärztliche Unterstützung suchen. Denn dann können mit Hilfe von L-Thyroxin-Tabletten die fehlenden Schilddrüsenhormone medikamentös ersetzt werden. Hierfür müssen Betroffene die Tabletten jeden Tag auf nüchternen Magen einnehmen, damit die Wirkstoffe besser aufgenommen werden können.
Sobald man sich als Betroffene:r ärztliche Hilfe gesucht hat, ist der schwerste Schritt getan. Denn mit der Substitution der Schilddrüsenhormone sollten auch die Symptome der Schilddrüsenunterfunktion Schritt für Schritt besser werden oder sogar ganz verschwinden. Was Patient:innen neben der medizinischen Behandlung, zu der auch ein jährlicher Überprüfungstermin gehört, beachten sollten, ist die Ernährung: Entzündungshemmende Lebensmittel können das Wohlbefinden steigern. Außerdem gilt: Betroffene von Hashimoto sollten sehr jodhaltige Lebensmittel wie Algen oder das Einnehmen von Jodtabletten möglichst vermeiden. Wirklich verzichten muss man jedoch auf nichts.