Männlichkeit, Potenz, Intimität – kostenloser Guide ohne Tabus
Männlichkeit, Potenz, Intimität – kostenloser Guide ohne Tabus
Kein Auge zu kriegen oder den ganzen Tag verschlafen? Was für viele Menschen wirkt, wie eine lustige Party-Frage, ist für andere Realität. Schlafstörungen kommen in unterschiedlichsten Formen und Ausprägungen – sie alle beeinträchtigen die Lebensqualität aber immens und das Tag für Tag. Welche Schlafstörungen gibt es? Und wie kann man mit ihnen umgehen?
Wenn Nicht-Betroffene an Schlafstörungen denken, sehen sie vor ihrem geistigen Auge meistens eins von zwei Bildern: Eine Person, die nachts keine Stunde schläft oder diejenigen, die praktisch den ganzen Tag verschlafen. Dabei existieren viel mehr Ausprägungen der Störung, als man im ersten Moment erahnen möchte. Dabei können sie sich sogar überschneiden, sodass Betroffene beispielsweise an Hypersomnie und Schlafwandeln gleichzeitig leiden. Ein kleiner Einblick in eine umfassende Diagnose, die das Leben der Betroffenen in weiten Teilen belasten kann.
Betroffene von Hypersomnie leiden unter dem, was umgangssprachlich oft “Schlafkrankheit” genannt wird. Dabei handelt es sich um einen Sammelbegriff, der mehrere Krankheitsbilder umfasst, die zu einem vermehrten und teilweise plötzlichen Schlafbedarf – auch tagsüber – geprägt sind. So beispielsweise die Narkolepsie, bei der Betroffene tagsüber ohne Vorwarnung einschlafen. Dabei entspannen sich auch alle Muskeln, sodass Narkoleptiker:innen schnell in Gefahr geraten können. Gerade wenn dies in der Öffentlichkeit passiert, wissen Passant:innen nicht, wie sie die Situation einschätzen sollen.
Die Krankheit könnte zwar genetisch bedingt sein, jedoch sind die Ursprünge der Narkolepsie nur unzureichend erforscht. Für eine Diagnose müssen Betroffene sich an spezialisierte Schlafkliniken wenden, um mittels eines umfangreichen Prozederes Klarheit zu gewinnen. Um die verlorene Lebensqualität zurückzugewinnen können Patient:innen sich sowohl einer medikamentösen als auch einer nicht-medikamentösen Therapie unterziehen – je nach Ermessen der Mediziner:innen.
Die Schlafapnoe ist im Gegensatz zur Hypersomnie besser erforscht: Bei dieser Krankheit, die vorrangig Männer betrifft, bleibt Betroffenen im Schlaf die Luft weg, was zu unregelmäßigen Wachphasen führt, die die Schlaf- und Lebensqualität der Betroffenen immens beeinflussen. Auch für den oder die Bettpartner:in kann Schlafapnoe unangenehm werden, da die schnarch-ähnlichen Geräusche auch den Schlaf anderer schnell stören können. Zumal die allnächtliche Angst, im Schlaf nicht atmen zu können, das Leiden der Betroffenen weiter verstärkt.
Die Ursachen für Schlafapnoe sind unterschiedlich, können aber in vielen Fällen durch eine Lifestyleänderung ins Visier genommen werden: So sind etwa 60 Prozent der Betroffenen übergewichtig. Auch Alkoholkonsum, Rauchen oder Vorerkrankungen wie Rheuma sind neben Alter und Geschlecht im Fall der obstruktiven Schlafapnoe zu beachten. Im Fall der zentralen Schlafapnoe hingegen handelt es sich um ein neurologisches Problem, bei dem der Atemantrieb gestört wird. Um eine Diagnose zu erhalten, müssen Betroffene sich nicht unbedingt in eine spezialisierte Klinik wenden, sondern können zunächst den oder die HNO-Ärzt:in aufsuchen, um untersucht zu werden.
Insomnie gehört wahrscheinlich zu den bekanntesten Schlafstörungen. Sie beschreibt eine krankhafte Schlafstörung, bei der das Ein- oder Durchschlafen den Betroffenen besonders schwer fällt. Daraus folgt, dass die Betroffenen tagsüber kaum ausgeruht sind, unter Konzentrationsschwierigkeiten leiden und ihren Alltag nur mit Einschränkungen bewältigen können. Auch kann sich eine grundlegende Gereiztheit einstellen, die mit der steigenden Schlaflosigkeit der Betroffenen schlimmer wird.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Kurz- und Langzeitinsomnie: Während erstere in einem Zeitraum von drei Monaten gehäuft auftritt, lässt sich letztere in wechselnder Intensität alle Jahre wieder über längere Zeiträume hinweg beobachten. Die Ursachen können sowohl psychologischer Natur, als auch auf Konsum von Drogen, Medikamenten oder Koffein rückführbar sein. Da die Wurzel des Problems für jeden Fall individuell beurteilt werden muss, sollten Betroffene zunächst bei der hausärztlichen Praxis ihres Vertrauens vorstellig werden – die Ärzt:innen können die Situation am besten einschätzen.
Für Betroffene, die den Weg in die Praxis noch vor sich haben, ist es oft schwer, sich auf eigene Faust zu informieren und Rat zu finden. Dem möchte Autorin, Journalistin und Podcasterin Paula Lambert entgegenwirken. In unserem E-Book “Einfach schlafen” hat sie sich dem Thema angenommen und widmete sich einer Problematik, die eng mit unserem inneren Erleben verbunden ist: unserem Schlaf und dem, was uns nachts wach hält. Ihre Arbeit wird durch die wissenschaftliche Forschung von Prof. Dr. Dieter Riemann ergänzt: Der Schlafforscher und Psychotherapeut teilt sein medizinisches Fachwissen rund um das Thema Schlaf.
Kein Auge zu kriegen oder den ganzen Tag verschlafen? Was für viele Menschen wirkt, wie eine lustige Party-Frage, ist für andere Realität. Schlafstörungen kommen in unterschiedlichsten Formen und Ausprägungen – sie alle beeinträchtigen die Lebensqualität aber immens und das Tag für Tag. Welche Schlafstörungen gibt es? Und wie kann man mit ihnen umgehen?
Wenn Nicht-Betroffene an Schlafstörungen denken, sehen sie vor ihrem geistigen Auge meistens eins von zwei Bildern: Eine Person, die nachts keine Stunde schläft oder diejenigen, die praktisch den ganzen Tag verschlafen. Dabei existieren viel mehr Ausprägungen der Störung, als man im ersten Moment erahnen möchte. Dabei können sie sich sogar überschneiden, sodass Betroffene beispielsweise an Hypersomnie und Schlafwandeln gleichzeitig leiden. Ein kleiner Einblick in eine umfassende Diagnose, die das Leben der Betroffenen in weiten Teilen belasten kann.
Betroffene von Hypersomnie leiden unter dem, was umgangssprachlich oft “Schlafkrankheit” genannt wird. Dabei handelt es sich um einen Sammelbegriff, der mehrere Krankheitsbilder umfasst, die zu einem vermehrten und teilweise plötzlichen Schlafbedarf – auch tagsüber – geprägt sind. So beispielsweise die Narkolepsie, bei der Betroffene tagsüber ohne Vorwarnung einschlafen. Dabei entspannen sich auch alle Muskeln, sodass Narkoleptiker:innen schnell in Gefahr geraten können. Gerade wenn dies in der Öffentlichkeit passiert, wissen Passant:innen nicht, wie sie die Situation einschätzen sollen.
Die Krankheit könnte zwar genetisch bedingt sein, jedoch sind die Ursprünge der Narkolepsie nur unzureichend erforscht. Für eine Diagnose müssen Betroffene sich an spezialisierte Schlafkliniken wenden, um mittels eines umfangreichen Prozederes Klarheit zu gewinnen. Um die verlorene Lebensqualität zurückzugewinnen können Patient:innen sich sowohl einer medikamentösen als auch einer nicht-medikamentösen Therapie unterziehen – je nach Ermessen der Mediziner:innen.
Die Schlafapnoe ist im Gegensatz zur Hypersomnie besser erforscht: Bei dieser Krankheit, die vorrangig Männer betrifft, bleibt Betroffenen im Schlaf die Luft weg, was zu unregelmäßigen Wachphasen führt, die die Schlaf- und Lebensqualität der Betroffenen immens beeinflussen. Auch für den oder die Bettpartner:in kann Schlafapnoe unangenehm werden, da die schnarch-ähnlichen Geräusche auch den Schlaf anderer schnell stören können. Zumal die allnächtliche Angst, im Schlaf nicht atmen zu können, das Leiden der Betroffenen weiter verstärkt.
Die Ursachen für Schlafapnoe sind unterschiedlich, können aber in vielen Fällen durch eine Lifestyleänderung ins Visier genommen werden: So sind etwa 60 Prozent der Betroffenen übergewichtig. Auch Alkoholkonsum, Rauchen oder Vorerkrankungen wie Rheuma sind neben Alter und Geschlecht im Fall der obstruktiven Schlafapnoe zu beachten. Im Fall der zentralen Schlafapnoe hingegen handelt es sich um ein neurologisches Problem, bei dem der Atemantrieb gestört wird. Um eine Diagnose zu erhalten, müssen Betroffene sich nicht unbedingt in eine spezialisierte Klinik wenden, sondern können zunächst den oder die HNO-Ärzt:in aufsuchen, um untersucht zu werden.
Insomnie gehört wahrscheinlich zu den bekanntesten Schlafstörungen. Sie beschreibt eine krankhafte Schlafstörung, bei der das Ein- oder Durchschlafen den Betroffenen besonders schwer fällt. Daraus folgt, dass die Betroffenen tagsüber kaum ausgeruht sind, unter Konzentrationsschwierigkeiten leiden und ihren Alltag nur mit Einschränkungen bewältigen können. Auch kann sich eine grundlegende Gereiztheit einstellen, die mit der steigenden Schlaflosigkeit der Betroffenen schlimmer wird.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Kurz- und Langzeitinsomnie: Während erstere in einem Zeitraum von drei Monaten gehäuft auftritt, lässt sich letztere in wechselnder Intensität alle Jahre wieder über längere Zeiträume hinweg beobachten. Die Ursachen können sowohl psychologischer Natur, als auch auf Konsum von Drogen, Medikamenten oder Koffein rückführbar sein. Da die Wurzel des Problems für jeden Fall individuell beurteilt werden muss, sollten Betroffene zunächst bei der hausärztlichen Praxis ihres Vertrauens vorstellig werden – die Ärzt:innen können die Situation am besten einschätzen.
Für Betroffene, die den Weg in die Praxis noch vor sich haben, ist es oft schwer, sich auf eigene Faust zu informieren und Rat zu finden. Dem möchte Autorin, Journalistin und Podcasterin Paula Lambert entgegenwirken. In unserem E-Book “Einfach schlafen” hat sie sich dem Thema angenommen und widmete sich einer Problematik, die eng mit unserem inneren Erleben verbunden ist: unserem Schlaf und dem, was uns nachts wach hält. Ihre Arbeit wird durch die wissenschaftliche Forschung von Prof. Dr. Dieter Riemann ergänzt: Der Schlafforscher und Psychotherapeut teilt sein medizinisches Fachwissen rund um das Thema Schlaf.