Manchmal passt die Periode einfach nicht in den Alltag – sei es wegen Urlaub, Hochzeit, Sportveranstaltung oder einem wichtigen Termin. Es gibt sichere Methoden, die Menstruation kurzfristig zu verschieben, sodass Betroffene mehr Planungssicherheit und weniger Stress haben.
Was bedeutet es, die Periode zu verschieben?
Die Periode verschieben heißt, den natürlichen Zyklus hormonell oder mechanisch so zu beeinflussen, dass die Blutung etwa 1-2 Tage oder sogar bis zu einer Woche später als üblich eintritt. Dies kann nur temporär erfolgen und erfordert eine individuelle Abstimmung, da jeder Zyklus leicht unterschiedlich auf hormonelle Eingriffe reagiert.
Die wichtigsten Ziele:
Menstruationsbeschwerden entstehen durch ein komplexes Zusammenspiel hormoneller, körperlicher und psychischer Faktoren:
Die Kombinationspille kann so eingenommen werden, dass die Menstruation verschoben wird. Durch das Verlängern der Einnahme bis zum Ende der Pillenpause bleibt die Blutung aus, was Planung und Alltag erleichtern kann.
Die Minipille ist weniger flexibel, kann aber in bestimmten Situationen angepasst werden. So lässt sich die Blutung teilweise zeitlich beeinflussen, allerdings ist eine genaue ärztliche Abstimmung wichtig.
Die Hormonspirale reguliert den Zyklus langfristig und kann in Absprache mit der Ärztin oder dem Arzt die Periode verringern oder zeitlich beeinflussen. Sie eignet sich besonders für Frauen, die eine dauerhafte Lösung wünschen.
Bei sehr starken Beschwerden oder medizinischer Notwendigkeit können GnRH-Analoga oder andere hormonelle Therapien eingesetzt werden. Diese Maßnahmen erfolgen immer unter ärztlicher Kontrolle und dienen der gezielten Unterdrückung oder Anpassung des Zyklus.
Wie bei jeder hormonellen Anwendung kann auch das Verschieben der Periode Nebenwirkungen verursachen. Es ist wichtig, mögliche Nebenwirkungen zu kennen, um Veränderungen am eigenen Körper richtig einordnen zu können. Sollten Symptome stärker werden oder länger anhalten, ist eine ärztliche Rücksprache ratsam, um die sichere Anwendung zu gewährleisten.
Leichte Übelkeit oder Brustspannen
Zwischenblutungen oder Schmierblutungen
Veränderung und Schwankungen der Stimmung
Kopfschmerzen
Vorübergehende Veränderungen der Haut oder Libido
Wann ärztliche Beratung sinnvoll ist:
Tipps für mehr Sicherheit:
Wie funktioniert das Verschieben der Periode?
Kontinuierliche Hormonzufuhr: Durch die verlängerte Einnahme von Kombinationspillen wird der Abfall von Östrogen und Gestagen verhindert. Dadurch bleibt die Schleimhaut aufgebaut und die Blutung tritt nicht ein.
Gestagenpräparate: Auch reine Gestagenpräparate können die Schleimhaut stabilisieren und den Blutungszeitpunkt beeinflussen.
Die Hormone sorgen dafür, dass sich die Schleimhaut kontrolliert aufbaut, statt wie üblich abgestoßen zu werden. So wird die Menstruation verschoben, ohne dass die Schleimhaut beschädigt wird oder sich unangenehm verändert.
Sobald die Hormone abgesetzt werden, reagiert der Körper innerhalb weniger Tage: Das Endometrium wird abgebaut und die Menstruation setzt ein. Auf diese Weise lässt sich der Zyklus flexibel an Termine, Reisen oder besondere Anlässe anpassen.
Bei manchen Frauen können durch die Verschiebung leichte Zwischenblutungen oder Schmierblutungen auftreten. Übliche Menstruationsbeschwerden wie Krämpfe, Brustspannen oder Stimmungsschwankungen können sich während der Verschiebung verändern – häufig sind sie aber ähnlich wie bei einem normalen Zyklus.
Wenn eine medikamentöse Behandlung zur Verschiebung der Periode sinnvoll ist, entscheidet die Ärztin oder der Arzt individuell über Wirkstoff, Form und Dauer – abhängig von Zyklus, Symptomen, geplanten Terminen, Schwangerschaft oder Vorerkrankungen.
Medroxyprogesteron ist ein Gestagen, das die Gebärmutterschleimhaut beeinflusst und den Menstruationszyklus steuert. Es verschiebt die Periode, indem es den Progesteron-Abfall verzögert.
Mögliche Nebenwirkungen:
Wichtiger Hinweis:
Nur nach ärztlicher Rücksprache einnehmen. Dosierung und Dauer müssen individuell angepasst werden.
Norethisteron ist ein Gestagen, das ebenfalls den Menstruationszyklus steuert. Für das gezielte Verschieben der Periode muss es off-label verschrieben werden, da die offizielle Zulassung andere Indikationen umfasst. Es stabilisiert die Schleimhaut und unterdrückt die Blutung vorübergehend.
Mögliche Nebenwirkungen:
Wichtiger Hinweis:
Off-Label-Anwendung bedeutet, dass der Einsatz außerhalb der offiziellen Zulassung erfolgt. Eine ärztliche Abklärung ist besonders wichtig, um Nutzen, Risiken und Dosierung individuell abzustimmen.
Zur Verschiebung der Periode werden vor allem hormonelle Präparate eingesetzt. Sie regulieren den Hormonhaushalt, verschieben die Blutung und ermöglichen eine planbare Zyklussteuerung.
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Grundsätzlich kann die Periode durch bestimmte Gestagene wie Norethisteron oder Medroxyprogesteron verschoben werden. Wichtig ist, dass die Verschiebung planbar und zeitlich begrenzt erfolgt. Die Einnahme sollte idealerweise einige Tage vor dem erwarteten Beginn der Blutung beginnen, um zuverlässig zu wirken. Eine ärztliche Beratung ist sehr wichtig, damit die Dosierung und Dauer individuell angepasst werden und gesundheitliche Risiken minimiert werden.
Die meisten Gestagene werden über maximal 1–2 Wochen vor dem geplanten Einsetzen der Blutung eingenommen. Längere Einnahmen sind möglich, sollten aber nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen, da das Risiko für Nebenwirkungen wie Zwischenblutungen, Brustspannen oder Stimmungsschwankungen steigt. Nach Absetzen des Gestagens setzt die Regelblutung in der Regel innerhalb weniger Tage ein.
Ja, wie bei allen hormonellen Präparaten können Nebenwirkungen – meist vorübergehend – auftreten:
Häufig: Brustspannen, leichte Übelkeit, Stimmungsschwankungen
Weitere: Kopfschmerzen, Wassereinlagerungen, Zwischenblutungen
Die meisten Frauen vertragen die Medikamente gut, aber besonders bei Vorerkrankungen wie Thromboserisiko oder Leberproblemen sollte die Einnahme ärztlich begleitet werden.
Ja, unbedingt. Eine ärztliche Abklärung ist sinnvoll, um Risiken individuell einzuschätzen, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu prüfen und die optimale Dosierung zu bestimmen. Besonders bei Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Problemen, Migräne mit Aura oder hormonabhängigen Tumoren ist medizinischer Rat notwendig.
Ja, die Pille kann ebenfalls genutzt werden, um die Blutung zu verschieben, allerdings nur unter ärztlicher Anleitung. In der Regel wird die Placebo-Phase (hormonfreie Tage) verlängert, sodass die Blutung hinausgezögert wird. Die Einnahme von zusätzlichen Gestagenen wie Norethisteron kann ebenfalls eine Alternative sein, wenn die Pille nicht regelmäßig genommen wird oder andere Gründe gegen die Verwendung sprechen.
Ja, kurzfristiges Verschieben der Periode beeinträchtigt die Fruchtbarkeit nicht dauerhaft, die natürliche Zyklussteuerung wird nur vorübergehend beeinflusst. Nach Absetzen des Gestagens oder nach der normalen Einnahme der Pille setzt die Blutung üblicherweise wieder ein und der Eisprung kann normal stattfinden. Langfristige oder häufige Manipulationen sollten aber ärztlich begleitet werden, um Zyklusstörungen zu vermeiden.
2 https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/organe/der-zyklus-der-frau-die-vier-phasen/
3 https://www.gesundheitsinformation.de/wie-funktioniert-der-weibliche-zyklus.html
6 https://www.doktorabc.com/de/frauengesundheit/periode-verschieben
7 https://www.ptaheute.de/aktuelles/2025/07/01/wie-laesst-sich-die-periode-verschieben
8 https://cyclotest.de/periode-verschieben/
9 https://www.onmeda.de/gesundheit/verhuetung/periode-verschieben-id203210/
10 https://www.frauenaerzte-im-netz.de/koerper-sexualitaet/zyklus-hormone/