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Typ-2-Diabetes

Typ‑2‑Diabetes ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, bei der der Blutzucker dauerhaft erhöht ist. Eine frühzeitige Diagnose und gezielte Therapie helfen, Blutzuckerwerte zu stabilisieren, Folgekomplikationen zu verhindern und die Lebensqualität zu erhalten.

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Was genau ist Typ-2-Diabetes?

Typ‑2‑Diabetes entwickelt sich schleichend und bleibt häufig lange unentdeckt. Eine klare Einordnung anhand von Blutzuckerwerten und Symptomen ist entscheidend, um frühzeitig Gegenmaßnahmen zu ergreifen und das Risiko von Folgeschäden zu senken.


Diagnosekriterien basieren auf standardisierten Blutwerten:


  • Nüchternblutzucker ≥ 126 mg/dl (7,0 mmol/l)
  • HbA1c ≥ 6,5 % (≥ 48 mmol/mol)
  • Zufallsblutzucker ≥ 200 mg/dl (11,1 mmol/l) bei gleichzeitig auftretenden typischen Symptomen


Hinweis: Bereits vor Erreichen dieser Werte kann eine Prädiabetes-Phase bestehen, die das Risiko für Typ‑2‑Diabetes erhöht. Frühe Intervention kann die Erkrankung oft verzögern oder verhindern.


Wann ärztlicher Rat sinnvoll ist:


  • Bei wiederholtem oder anhaltendem Durst und häufigem Harndrang
  • Unerklärlicher Gewichtsverlust
  • Häufige Infekte oder langsam heilende Wunden
  • Familiäre Vorbelastung und Risikofaktoren wie Übergewicht
  • Auffällige Blutzuckerwerte bei Routinekontrollen
Wann spricht man von Menstruationsbeschwerden

Mögliche Ursachen

Causes illustration

Typ‑2‑Diabetes entsteht durch ein komplexes Zusammenspiel aus genetischer Veranlagung, Lebensstil und hormonellen Faktoren:

Genetische Veranlagung

Familiäre Häufung erhöht das Risiko

Übergewicht und Bauchfett

Besonders viszerales Fett fördert Insulinresistenz

Bewegungsmangel

Reduziert die Aufnahme von Zucker in Muskelzellen

Ungesunde Ernährung

Hoher Zucker-, Weißmehl- und Fettkonsum

Weitere Faktoren

Schlafmangel, Rauchen, bestimmte Medikamente

Symptome und gesundheitliche Folgen

Typ‑2‑Diabetes entwickelt sich oft schleichend, sodass viele Betroffene die Erkrankung lange nicht bemerken. Erste Hinweise sind meist unspezifisch, können aber frühzeitig erkannt werden, um Komplikationen zu vermeiden.

Müdigkeit und anhaltende Erschöpfung

Starker Durst & häufiger Harndrang

Gewichtsverlust trotz normaler Ernährung

Gesteigerte Infektanfälligkeit

Langzeitfolgen für Herz, Nieren, Augen oder Nerven

Wie wird Typ-2-Diabetes festgestellt?

Eine frühzeitige Diagnose hilft, Blutzuckerspitzen zu vermeiden, Folgeerkrankungen vorzubeugen und die Lebensqualität langfristig zu erhalten:


  • Anamnese: Erfassung von Symptomen wie Müdigkeit, starkem Durst oder häufigem Harndrang, familiärer Vorbelastung und Lebensstilfaktoren.


  • Körperliche Untersuchung: Kontrolle von Blutdruck, Gewicht, Taillenumfang, Hautveränderungen und Fußstatus.


  • Blutuntersuchungen: Messung von Nüchternblutzucker, HbA1c-Wert, Lipidprofil und Nierenwerten.


  • Ergänzende Tests: Oraler Glukosetoleranztest (oGTT), Insulinspiegel und Screening auf mögliche Folgeerkrankungen wie Nierenschäden oder Retinopathie.


  • Regelmäßige Kontrollen: Überwachung des Therapieerfolgs und Früherkennung von Komplikationen.
Wie werden Menstruationsbeschwerden festgestellt?

Therapie und Behandlungsmöglichkeiten

Typ‑2‑Diabetes lässt sich medizinisch betrachtet nicht heilen, aber sehr gut behandeln und in eine sogenannte Remission überführen. Ziel der Therapie ist es, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren, Folgeerkrankungen zu verhindern und die Lebensqualität zu erhalten. Eine frühzeitige und konsequente Behandlung kann den Verlauf der Erkrankung deutlich verbessern und die Symptome lindern.

Healthcare professionals

Lebenstiländerungen

Gewichtsreduktion (5–10 % Körpergewicht)

150 Minuten moderate Bewegung pro Woche

Gesunde Ernährung: ballaststoffreich, wenig Zucker, viel Gemüse und Vollkorn

Raucherentwöhnung, moderater Alkoholkonsum

Stressabbau, ausreichend Schlaf

Alltagsanpassungen

Regelmäßige Mahlzeiten und kleine Portionen

Blutzucker selbst kontrollieren, z. B. mit Messgeräten

Stressmanagement und Entspannungsübungen

Operative Ansätze (selten)

In ausgewählten Fällen, z. B. metabolische Chirurgie bei starkem Übergewicht

Medikamente zur Behandlung von Typ-2-Diabetes

Ob und welche Medikamente eingesetzt werden, hängt von Blutzuckerwerten, Symptomen und Begleiterkrankungen ab. Die Therapie wird individuell angepasst und regelmäßig ärztlich überprüft.

Medikamente zur Unterstützung bei Mentruationsbeschwerden
Wirkstoffe

Metformin senkt den Blutzucker, verbessert die Insulinempfindlichkeit der Zellen und unterstützt die Gewichtsregulation.


Mögliche Nebenwirkungen:

  • Häufig: Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit
  • Weitere: Selten Laktatazidose bei Nierenfunktionsstörung


Wichtiger Hinweis:

Regelmäßige ärztliche Kontrolle der Nierenfunktion ist wichtig, besonders zu Beginn der Therapie.

Diese Medikamente regulieren den Appetit, fördern Gewichtsverlust und verbessern die Blutzuckerkontrolle.


Mögliche Nebenwirkungen:

  • Häufig: Übelkeit, Erbrechen, Appetitverlust
  • Weitere: Magen-Darm-Beschwerden, selten Pankreatitis


Wichtiger Hinweis:

GLP‑1-Analoga werden meist unter ärztlicher Begleitung gespritzt und sollten nicht eigenmächtig angepasst werden.

SGLT2-Hemmer fördern die Ausscheidung von Zucker über den Urin und schützen Herz und Nieren.


Mögliche Nebenwirkungen:

  • Häufig: Häufiges Wasserlassen, Infektionen der Harnwege
  • Weitere: Dehydrierung, selten Ketoazidose


Wichtiger Hinweis:

Ausreichend trinken und auf Anzeichen von Dehydrierung achten.

Insulin ersetzt das fehlende körpereigene Hormon, wenn die Bauchspeicheldrüse nicht mehr ausreichend produziert.


Mögliche Nebenwirkungen:

  • Häufig: Unterzuckerungen (Hypoglykämien)
  • Weitere: Gewichtszunahme, selten lokale Hautreaktionen an der Injektionsstelle


Wichtiger Hinweis: 

Insulin muss individuell dosiert und regelmäßig ärztlich kontrolliert werden. Ein Blutzuckertagebuch ist hilfreich zur Anpassung der Therapie.

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Bei Typ‑2‑Diabetes kommen Medikamente zum Einsatz, wenn Lebensstiländerungen allein nicht ausreichen. Ziel ist die Stabilisierung des Blutzuckers, Schutz vor Folgeerkrankungen und Erhalt der Lebensqualität.

Healthcare professionals

So können wir Dich unterstützen

Wenn Du Unterstützung bei der Behandlung von Typ-2-Diabetes suchst, bieten wir Dir einen unkomplizierten und sicheren Weg, ganz ohne Wartezeiten oder unnötige Bürokratie.

Appetitzügelung

Online-Fragebogen

Wähle Deine Medikation aus und beantworte einige medizinische Fragen in unserem gesicherten Online-Formular.

Regulierung des Blutzuckers

Ärztliche Prüfung

Unsere erfahrenen Ärzt:innen prüfen Deine Angaben und entscheiden, ob die Medikation für Dich geeignet ist.

Stoffwechselanregung

Rezeptausstellung

Bei positiver Einschätzung wird Dein Rezept direkt an Deine Wunschapotheke weitergeleitet.

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Alle Behandlungen erfolgen unter ärztlicher Aufsicht.

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FAQ
Häufige Fragen zu Typ-2-Diabetes

Bei Typ‑2‑Diabetes produziert die Bauchspeicheldrüse zwar noch Insulin, aber die Körperzellen reagieren schlechter darauf (Insulinresistenz). Dadurch bleibt Zucker länger im Blut, der Blutzuckerspiegel steigt an und belastet Organe wie Herz, Nieren und Augen. Früh erkannt, lassen sich diese Folgen oft verhindern und die Lebensqualität erhalten.

Typ‑2‑Diabetes entwickelt sich sehr schleichend. Häufige Anzeichen sind Müdigkeit, starker Durst, häufiges Wasserlassen oder ungewöhnlicher Gewichtsverlust. Auch häufige Infekte oder langsame Wundheilung können Hinweise sein. Viele Menschen bemerken die Erkrankung lange nicht, deshalb sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen besonders wichtig.

Eine Heilung gibt es derzeit nicht, aber die Erkrankung lässt sich sehr gut kontrollieren. Mit gezieltem Lebensstilmanagement, regelmäßiger Bewegung, gesunder Ernährung und gegebenenfalls Medikamenten können Blutzuckerwerte normalisiert und Folgeerkrankungen verhindert werden. Schon kleine Veränderungen, wie 5–10 % Gewichtsreduktion, wirken sich oft spürbar aus.

Die Therapie ist individuell: Metformin verbessert die Insulinwirkung, GLP‑1-Rezeptoragonisten fördern Gewichtsverlust und senken den Zucker im Blut, SGLT2-Hemmer unterstützen die Ausscheidung von Zucker über die Nieren und schützen Herz und Nieren. In fortgeschrittenen Fällen kann Insulin nötig sein. Alle Medikamente sollten ärztlich überwacht werden.

Ein aktiver Lebensstil ist entscheidend: Regelmäßige Bewegung (z. B. 30 Minuten zügiges Gehen täglich), ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung, Gewichtskontrolle und ausreichend Schlaf. Blutzuckerwerte regelmäßig kontrollieren, Stress reduzieren und auf Rauchen oder übermäßigen Alkoholkonsum verzichten, unterstützen die Therapie ebenfalls deutlich.

Unkontrollierte Blutzuckerwerte können kleine und große Blutgefäße schädigen. Dies erhöht das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenerkrankungen, Augenprobleme (Retinopathie) oder Nervenschäden (Polyneuropathie). Eine frühzeitige und konsequente Behandlung kann diese Komplikationen weitgehend verhindern.

https://www.ddg.info/fileadmin/user_upload/05_Behandlung/01_Leitlinien/Praxisempfehlungen/2022/dus_2022_Praxisempfehlungen_Landgraf_Klassifikation-und-Diagnostik.pdf


2 https://gesund.bund.de/diabetes-typ-2


3 https://www.diabetesnetz.info/diabetes/


https://www.ddg.info/fileadmin/user_upload/05_Behandlung/01_Leitlinien/Praxisempfehlungen/2022/dus_2022_Praxisempfehlungen_Landgraf_Klassifikation-und-Diagnostik.pdf


5 https://flexikon.doccheck.com/de/Pr%C3%A4diabetes


https://www.diabinfo.de/vorbeugen/diabetes/bin-ich-gefaehrdet/genetische-risikofaktoren-fuer-diabetes-typ-2.html


7 https://d-nb.info/1007568348/34?utm_source=chatgpt.com


8 https://www.diabinfo.de/leben/typ-2-diabetes/grundlagen/ursachen-und-entstehung.html


9 https://endokrinologie.bayern/blog/diabetes-typ-2-ursachen-symptome-und-behandlung/


10 https://www.gesundheitsinformation.de/diabetes-typ-2.html


11 https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Diabetes-Typ-2-Symptome-Ursachen-und-Behandlung,diabetes196.html


12 https://www.tk.de/techniker/krankheit-und-behandlungen/erkrankungen/behandlungen-und-medizin/diabetes/typ-2-diabetes-was-fuer-ihn-typisch-ist-2013634


13 https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/diabetes-typ-2/folgen


14 https://www.diabinfo.de/leben/typ-2-diabetes/grundlagen/diagnose.html


15 https://www.akdae.de/fileadmin/user_upload/akdae/Arzneimitteltherapie/AVP/Artikel/2022-4/187.pdf


16 https://www.aerzteblatt.de/archiv/typ-2-diabetes-gewichtsreduktion-per-stufenweiser-eskalation-3098655c-32ff-44f1-bb7c-40c49e79cb29


17 https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Bewegungstherapie-bei-Diabetes-Typ-2,diabetes396.html


18 https://www.ddg.info/fileadmin/user_upload/05_Behandlung/01_Leitlinien/Praxisempfehlungen/2021/dus_2021_S02_Praxisempfehlungen_Therapie-Typ-2-Diabetes_Landgraf.pdf


19 https://www.diabinfo.de/fachkreise/behandlung/medikamentoese-therapie-bei-diabetes-typ-2.html


20 https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/diabetes-typ-2/behandlung/medikamente-ohne-insulin


21 https://www.diabetesde.org/diabetes-medikamente-typ-2-diabetes


22 https://www.gelbe-liste.de/krankheiten/diabetes-typ-2#Therapie


23 https://www.gesundheitsinformation.de/wie-kann-man-typ-2-diabetes-vorbeugen.html

*Eine Online-Behandlung ist nur möglich, wenn je nach strenger Einzelfallprüfung ein persönlicher ärztlicher Kontakt nicht nötig ist. Deine Anfrage nach einer Cannabis-Therapie ist lediglich Dein unverbindlicher Wunsch, da nur eine Ärztin / ein Arzt entscheidet, welche Therapie Dir empfohlen wird, insbesondere ob und welche Cannabisblüten in Deinem Einzelfall geeignet sein könnten. Du kannst zwar eine bestimmte Cannabissorte als Wunsch angeben, hast jedoch keinen Anspruch darauf, da die Therapie- und Arzneientscheidung einzig und allein den ärztlichen Fachpersonen obliegt. Sie allein bestimmen, ob und welche Cannabissorte, THC-Konzentration und Menge im Einzelfall am besten geeignet sind und inwieweit Du per Telemedizin mit oder ohne einem ärztlichen Gespräch behandelbar bist. Da mit der Cannabislegalisierung auch das Medizinal-Cannabis weniger streng reguliert wird und kein BtM-Rezept mehr nötig ist, reichen nun bereits körperliche Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Migräne und Appetitlosigkeit und vieles mehr für die Cannabis-Therapie aus. Der gezahlte Betrag wird selbstverständlich zurückerstattet, falls eine Behandlung durch die Ärzt:innen nicht zustande kommt. Hinweis: Diese Website ist eine Plattform für Patient:innen, Ärzt:innen und Apotheken ohne deren Mitwirkung alle Inhalte zu redaktionellen Zwecken erstellt wurden. Es wird keine Apotheke zugewiesen. Nutzer:innen können und sollen insbesondere im Fragebogen ihre Wunschapotheke frei wählen. Alle Apotheken sind eingeladen, an dieser Plattform kostenlos teilzunehmen.
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