Warum DrAnsay?
Über 3 Mio. Behandlungen
Diskreter Versand
SSL-gesichert
Geprüfte Apotheken
Über 3 Mio. Behandlungen
Diskreter Versand
SSL-gesichert
Geprüfte Apotheken
DrAnsay Logo
Paula Lambert
Paula Lambert
Autorin, Moderatorin und Expertin für Liebe, Beziehung und Selbstbewusstsein
Lesezeit:
3 Minuten
Veröffentlichungsdatum
02.10.2025
Paula to the People: Körperbild vs. Realität – Warum wir uns oft völlig falsch sehen
Self-Care

Paula to the People: Körperbild vs. Realität – Warum wir uns oft völlig falsch sehen

Paula to the People: Körperbild vs. Realität – Warum wir uns oft völlig falsch sehen

Ich weiß nicht, ob du dich in letzter Zeit nackt vor einen Spiegel gestellt hast. Je älter man wird, desto überraschter ist man von dem Anblick. Zumindest ich. Dinge oder Körperteile, die eben noch an einer bestimmten Stelle wuchsen, befinden sich plötzlich ein paar Etagen tiefer. Der Körper strebt eben irgendwann der Erde entgegen, wo er dann an einem fatalen Tag wieder eins mit ihr wird, Asche zu Asche, Staub zu Staub. 


So scheint es zumindest. 


Das Ganze ist natürlich nicht nur eine Frage des Betrachtungswinkels, sondern auch der Tagesform. Ich hätte einfach duschen sollen, anstatt mit grabverzogenen Mundwinkeln in den Spiegel zu schauen. Stattdessen googelte ich „Ab welchem Alter sackt der Hintern sichtbar ab“ und zwar in aller Tiefe, weil ich ein rationaler Mensch bin, der seine gelegentlich aufkeimenden Selbstzweifel gerne mit Studien unterfüttert.


Das Thema Selbstwahrnehmung ist natürlich eines, mit dem man sich angesichts des Großen und Ganzen der Welt der Lächerlichkeit preisgibt. Nichts könnte banaler sein, als über den eigenen Zustand zu verzweifeln, wo wir doch sowieso alle den gleichen Weg gehen. Einer der schlaueren Moves meines Lebens war es, durch einen reinen Zufall und vielleicht ein kleines bisschen Kismet, einen zehn Jahre jüngeren Partner zu erhalten, der einfach alles an mir absolut fabelhaft findet, und zwar egal, in welcher Etage der Fahrstuhl hält. 



Nun gibt es über die Optik drei Dinge, die du wissen solltest.


Erstens: Du siehst dich nicht, wie du bist.

Studien zeigen, dass Frauen ihren Körper signifikant häufiger unterschätzen als Männer.¹ Männer sind mit der fantastischen Eigenschaft ausgestattet, das größte Waschgetrommel für eine göttliche Gnade zu halten, während Frauen angesichts einer winzigen Delle in schiere Verzweiflung ausbrechen. Der Grund? Unser mentales Körperbild wird von Medien, Erziehung und gesellschaftlichen Normen geformt. Und das Gehirn, im Grunde ja nichts weiter als ein Haufen Fett und ein bisschen Strom, scannt nicht objektiv, sondern es bewertet, und zwar mit der Gnadenlosigkeit einer miesen Schwiegermutter.


Zweitens: Der Spiegel lügt, und dein Hirn leider auch.

Ein berühmtes Experiment der Universität Chicago² hat gezeigt, dass Menschen, die ihr eigenes Gesicht aus einer Gruppe erkennen sollten, immer zur geschönteren Version griffen, was verständlich ist. Wir sehen alle Leiber schöner als hässlicher aus. Unser inneres Bild von uns ist also verzerrt und ergo nicht nur von äußeren Situationen, sondern auch von inneren Stimmungen.


Drittens: Unser Körperbild hängt mit psychischer Gesundheit zusammen.

Ein schlechtes Körperbild ist kein Beauty-Problem, es ist ein psychisches. Wer sich selbst ständig abwertet, riskiert nicht nur Selbstzweifel, sondern auch Depressionen, Angststörungen und häufig damit einhergehend ein Essverhalten, das nicht gesund, sondern auf Kompensation ausgelegt ist.³

Das Gute daran ist natürlich, dass die Psyche ein gut zu heilendes Feld ist. Als ersten Schritt hilft es, sich klarzumachen, dass ein Körper weder ein Projekt ist, noch eine Projektionsfläche für andere, sondern dein allerbester Kumpel, der dich durch das Leben trägt.



Das Wichtigste und sicher mit das Gesündeste, das du für dich tun kannst, ist es, dir klarzumachen, dass du niemandem, wirklich niemandem, etwas schuldig bist. Außer dir selbst. Und darum sollte alles, was du tust in diesem Leben, zuerst einmal etwas für dich sein. 
















Quellen

¹ Grogan, S. (2016): Body Image: Understanding Body Dissatisfaction in Men, Women and Children

² Epley & Whitchurch (2008): Mirror, Mirror on the Wall: Enhancement in Self-Recognition

³ Cash, T. F. (2004): Body Image: Past, Present, and Future

relatedBlogs.title

Self-Care
30.12.2025
Booster für den Jahresanfang: Warum ich keine guten Vorsätze mehr mache und was stattdessen wirkt
Wer sagt, dass Veränderung nur am 1. Januar beginnt? Schluss mit dem Alles-oder-Nichts-Prinzip – mit diesen Strategien gelingt Veränderung das ganze Jahr.
Tanja Bülter
Tanja Bülter
Weiterlesen
Self-Care
25.12.2025
Die Raunächte als innerer Reset: Warum kleine Rituale so kraftvoll sind
Wie ein persönliches Ritual in der stillen Zeit zwischen den Jahren dabei hilft, Ballast abzuwerfen und neue Energie zu tanken.
Tanja Bülter
Tanja Bülter
Weiterlesen
Self-Care
24.12.2025
Liebe als Kraft: Mein größter Antrieb
Wenn Verbindung und Liebe zu den wichtigsten Impulsen für Stärke und Durchhaltevermögen werden.
Tanja Bülter
Tanja Bülter
Weiterlesen
Self-Care
21.12.2025
Stille Nacht - wie du an den Feiertagen alleine glücklich sein kannst
Weihnachten allein zu Haus? So machst du die Feiertage zu einem entspannten Fest nur für dich.
Elke Habekost
Elke Habekost
Weiterlesen
Self-Care
19.12.2025
Oh du Selige – wie wir an Weihnachten dem Performance-Druck entkommen
Weihnachten ohne Perfektionsdruck: Warum weniger Vergleiche, klare Grenzen und mehr Selbstfürsorge die Feiertage wirklich entspannend machen.
Elke Habekost
Elke Habekost
Weiterlesen
Self-Care
12.12.2025
Mentale Power für Patienten: Kleine Rituale, große Wirkung
Fühlst du dich oft gestresst oder überfordert? Erfahre, wie wenige Minuten Atem- und Visualisierungsübungen deinen Alltag spürbar verändern können.
Tanja Bülter
Tanja Bülter
Weiterlesen

Bleib im Loop

Mit unserem Newsletter

Newsletter
*Eine Online-Behandlung ist nur möglich, wenn je nach strenger Einzelfallprüfung ein persönlicher ärztlicher Kontakt nicht nötig ist. Deine Anfrage nach einer Cannabis-Therapie ist lediglich Dein unverbindlicher Wunsch, da nur eine Ärztin / ein Arzt entscheidet, welche Therapie Dir empfohlen wird, insbesondere ob und welche Cannabisblüten in Deinem Einzelfall geeignet sein könnten. Du kannst zwar eine bestimmte Cannabissorte als Wunsch angeben, hast jedoch keinen Anspruch darauf, da die Therapie- und Arzneientscheidung einzig und allein den ärztlichen Fachpersonen obliegt. Sie allein bestimmen, ob und welche Cannabissorte, THC-Konzentration und Menge im Einzelfall am besten geeignet sind und inwieweit Du per Telemedizin mit oder ohne einem ärztlichen Gespräch behandelbar bist. Da mit der Cannabislegalisierung auch das Medizinal-Cannabis weniger streng reguliert wird und kein BtM-Rezept mehr nötig ist, reichen nun bereits körperliche Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Migräne und Appetitlosigkeit und vieles mehr für die Cannabis-Therapie aus. Der gezahlte Betrag wird selbstverständlich zurückerstattet, falls eine Behandlung durch die Ärzt:innen nicht zustande kommt. Hinweis: Diese Website ist eine Plattform für Patient:innen, Ärzt:innen und Apotheken ohne deren Mitwirkung alle Inhalte zu redaktionellen Zwecken erstellt wurden. Es wird keine Apotheke zugewiesen. Nutzer:innen können und sollen insbesondere im Fragebogen ihre Wunschapotheke frei wählen. Alle Apotheken sind eingeladen, an dieser Plattform kostenlos teilzunehmen.
**Unsere Bestpreis-Garantie gilt für alle auf unserem Marktplatz gelisteten rezeptpflichtigen Cannabisprodukte. Einfach auf den Preis klicken und den günstigsten Preis wählen. Falls Du innerhalb von 7 Tagen nach Deiner Bestellung dasselbe Produkt bei einer anderen deutschen Apotheke online günstiger findest, erstatten wir Dir die Differenz.
Dafür musst Du uns sofort eine E-Mail senden an [email protected] mit Link zum Angebot, Screenshot mit Datum, unserer Bestell-Nr. und Zahlungsbeleg der Apotheke. Der Preis muss dann 14 Tage lang so günstig bleiben.
***Bei einer Krankschreibung ohne Arztgespräch musst du deinen Arbeitgeber sofort um Akzeptanz bitten. Sollte dein Arbeitgeber die Krankschreibung nicht zeitnah akzeptieren, kannst du diese kostenlos stornieren. Dann solltest du umgehend eine Krankschreibung mit Arztgespräch wählen oder eine Arztpraxis aufsuchen. Denn die Ärzte, die eine Krankschreibung ohne Arztgespräch ausstellen, sind international und ausschließlich online tätige Ärzte, daher benötigen sie keine Praxissitz oder Zulassung in Deutschland. Dies kann dann zu Verwirrungen bei Arbeitgebern oder Krankenkassen führen. Eine Krankschreibung ohne Arztgespräch hat im Streitfall vor Gericht einen geringeren Beweiswert als eine Krankschreibung mit Arztgespräch. Daher könnte dein Anspruch auf Lohnfortzahlung in Frage gestellt werden.