GLP-1-Abnehmspritzen sind noch immer die erste Anlaufstelle, wenn es um Hilfsmitteln bei der Gewichtsreduktion geht. Dabei gibt es auch ein Medikament, das schon lange existiert, aber deutlich weniger bekannt ist als Mounjaro, Wegovy oder Saxenda. Hinter dem Namen Xenical steckt ein Wirkprinzip, das direkt dort ansetzt, wo Essen zur Energie wird: im Darm.
Xenical ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Gewichtsreduktion mit dem Wirkstoff Orlistat. Anders als moderne Abnehmspritzen beeinflusst Xenical weder das Hungergefühl oder die Psyche. Es greift rein physikalisch ein, da der Wirkstoff Orlistat die sogenannten Lipasen hemmt. Also die Enzyme, die im Magen-Darm-Trakt dafür zuständig sind, Nahrungsfette aufzuspalten. Die Folge: Rund 30 Prozent der mit der Nahrung aufgenommenen Fette werden nicht verdaut, sondern unverändert wieder ausgeschieden.
Was das genau bedeutet? Normalerweise werden Fette aus der Nahrung zerlegt, aufgenommen und gespeichert. Xenical aber blockiert diesen Prozess. Die Kalorien bleiben (bildlich gesprochen) draußen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass weniger Kalorien aufgenommen werden und langfristig eine Gewichtsabnahme möglich ist - wenn denn auch die Ernährung angepasst wird. Wer zu fettreich isst, bekommt das zu spüren. Und zwar sehr direkt.
Xenical wird bei Erwachsenen mit einem BMI über 30 eingesetzt. Das heißt, bei Menschen, die bereits unter Adipositas leiden. In manchen Fällen kann das Medikament auch schon bei einem BMI von 28 verschrieben werden, wenn zusätzliche Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen vorliegen. Wichtig ist dabei allerdings zu wissen, dass Xenical immer nur ein Teil eines Gesamtkonzepts aus kalorienreduzierter Ernährung und Bewegung ist. Ohne Umstellung bleibt die Wirkung aus und mit falscher Ernährung kann die Einnahme sehr unangenehme Nebenwirkungen haben.
Xenical wird dreimal täglich zu den Hauptmahlzeiten eingenommen. Eine Kapsel enthält 120 mg Orlistat. Wird eine Mahlzeit ausgelassen oder enthält sie kein Fett, kann die Einnahme entfallen. Wichtig zu wissen: Das Medikament wirkt ausschließlich im Verdauungstrakt und gelangt kaum ins Blut.
Wie bei allen Medikamenten kann es auch bei der Einnahme von Xenical zu Nebenwirkungen kommen. Diese treten meist zu Beginn der Therapie auf - oder aber, wenn man sich zu fettreich ernährt. Dann sind öliger Stuhl, Fettabgang, Blähungen mit Stuhldrang, häufiger, kaum kontrollierbarer Toilettengang und Bauchschmerzen vorprogrammiert. Dabei ist es kein Zufall, dass der Körper so reagiert, sondern tatsächlich Teil des Wirkmechanismus von Xenical. Denn die Kapseln funktionieren fast wie ein biologischer Spiegel: Wer fettig isst, bekommt sofort die Quittung.
Zusätzlich kann es zu einem Mangel an fettlöslichen Vitaminen (A, D, E, K) kommen. Deshalb wird oft empfohlen, abends ein Multivitaminpräparat einzunehmen, das zeitlich von Xenical abgegrenzt wird.
Xenical ist ungeeignet für Menschen, die unter chronischen Verdauungsstörungen, Gallenstau oder schweren Lebererkrankungen oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen leiden. Auch Schwangere und Mütter, die sich noch in der Stillzeit befinden, sollten die Abnehm-Kapseln nicht einnehmen. Für alle, die gleichzeitig andere Medikamente wie Blutverdünner oder Schilddrüsenhormone nehmen, ist Vorsicht geboten. Hier ist es wichtig, vor der Einnahme von Xenical mit einem Arzt zu sprechen.
Xenical ist die weniger bekannte Alternative zu Abnehmspritzen – eine medizinische Unterstützung für alle, die beim Abnehmen nicht auf Spritzen setzen wollen. Das Medikament wirkt auf ganz andere Weise und kann die Gewichtsreduktion effektiv unterstützen, wenn Ernährung und Bewegung mit eingeplant werden. Wer sich auf das Konzept einlässt, kann langfristig von den Effekten profitieren, immer unter Beachtung möglicher Nebenwirkungen. So bietet Xenical einen klaren, gezielten Ansatz für alle, die ihr Gewicht nachhaltig in den Griff bekommen wollen.
GLP-1-Abnehmspritzen sind noch immer die erste Anlaufstelle, wenn es um Hilfsmitteln bei der Gewichtsreduktion geht. Dabei gibt es auch ein Medikament, das schon lange existiert, aber deutlich weniger bekannt ist als Mounjaro, Wegovy oder Saxenda. Hinter dem Namen Xenical steckt ein Wirkprinzip, das direkt dort ansetzt, wo Essen zur Energie wird: im Darm.
Xenical ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Gewichtsreduktion mit dem Wirkstoff Orlistat. Anders als moderne Abnehmspritzen beeinflusst Xenical weder das Hungergefühl oder die Psyche. Es greift rein physikalisch ein, da der Wirkstoff Orlistat die sogenannten Lipasen hemmt. Also die Enzyme, die im Magen-Darm-Trakt dafür zuständig sind, Nahrungsfette aufzuspalten. Die Folge: Rund 30 Prozent der mit der Nahrung aufgenommenen Fette werden nicht verdaut, sondern unverändert wieder ausgeschieden.
Was das genau bedeutet? Normalerweise werden Fette aus der Nahrung zerlegt, aufgenommen und gespeichert. Xenical aber blockiert diesen Prozess. Die Kalorien bleiben (bildlich gesprochen) draußen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass weniger Kalorien aufgenommen werden und langfristig eine Gewichtsabnahme möglich ist - wenn denn auch die Ernährung angepasst wird. Wer zu fettreich isst, bekommt das zu spüren. Und zwar sehr direkt.
Xenical wird bei Erwachsenen mit einem BMI über 30 eingesetzt. Das heißt, bei Menschen, die bereits unter Adipositas leiden. In manchen Fällen kann das Medikament auch schon bei einem BMI von 28 verschrieben werden, wenn zusätzliche Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen vorliegen. Wichtig ist dabei allerdings zu wissen, dass Xenical immer nur ein Teil eines Gesamtkonzepts aus kalorienreduzierter Ernährung und Bewegung ist. Ohne Umstellung bleibt die Wirkung aus und mit falscher Ernährung kann die Einnahme sehr unangenehme Nebenwirkungen haben.
Xenical wird dreimal täglich zu den Hauptmahlzeiten eingenommen. Eine Kapsel enthält 120 mg Orlistat. Wird eine Mahlzeit ausgelassen oder enthält sie kein Fett, kann die Einnahme entfallen. Wichtig zu wissen: Das Medikament wirkt ausschließlich im Verdauungstrakt und gelangt kaum ins Blut.
Wie bei allen Medikamenten kann es auch bei der Einnahme von Xenical zu Nebenwirkungen kommen. Diese treten meist zu Beginn der Therapie auf - oder aber, wenn man sich zu fettreich ernährt. Dann sind öliger Stuhl, Fettabgang, Blähungen mit Stuhldrang, häufiger, kaum kontrollierbarer Toilettengang und Bauchschmerzen vorprogrammiert. Dabei ist es kein Zufall, dass der Körper so reagiert, sondern tatsächlich Teil des Wirkmechanismus von Xenical. Denn die Kapseln funktionieren fast wie ein biologischer Spiegel: Wer fettig isst, bekommt sofort die Quittung.
Zusätzlich kann es zu einem Mangel an fettlöslichen Vitaminen (A, D, E, K) kommen. Deshalb wird oft empfohlen, abends ein Multivitaminpräparat einzunehmen, das zeitlich von Xenical abgegrenzt wird.
Xenical ist ungeeignet für Menschen, die unter chronischen Verdauungsstörungen, Gallenstau oder schweren Lebererkrankungen oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen leiden. Auch Schwangere und Mütter, die sich noch in der Stillzeit befinden, sollten die Abnehm-Kapseln nicht einnehmen. Für alle, die gleichzeitig andere Medikamente wie Blutverdünner oder Schilddrüsenhormone nehmen, ist Vorsicht geboten. Hier ist es wichtig, vor der Einnahme von Xenical mit einem Arzt zu sprechen.
Xenical ist die weniger bekannte Alternative zu Abnehmspritzen – eine medizinische Unterstützung für alle, die beim Abnehmen nicht auf Spritzen setzen wollen. Das Medikament wirkt auf ganz andere Weise und kann die Gewichtsreduktion effektiv unterstützen, wenn Ernährung und Bewegung mit eingeplant werden. Wer sich auf das Konzept einlässt, kann langfristig von den Effekten profitieren, immer unter Beachtung möglicher Nebenwirkungen. So bietet Xenical einen klaren, gezielten Ansatz für alle, die ihr Gewicht nachhaltig in den Griff bekommen wollen.