Menstruationsbeschwerden? Bleib zu Hause!

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Menstruationsbeschwerden können sehr unangenehm sein und die Lebensqualität der betroffenen Frauen stark beeinträchtigen. Die meisten Frauen haben im Laufe ihres Lebens mit verschiedenen Menstruationsbeschwerden zu kämpfen. Schmerzen, Spannungsgefühle und starke Blutungen gehören dazu. Gerade am ersten Tag der Periode erleben viele Frauen ein Martyrium. Mit Schmerzmitteln vollpumpen, nur um irgendwie zur Arbeit gehen zu können, sollte nicht der richtige Weg sein. Die wenigsten Frauen wissen, dass es völlig legitim ist, sich an diesem Tag krankschreiben zu lassen.

Ruh Dich aus bei Regelschmerzen!

Einmal im Monat bekommen wir Frauen unsere Menstruation. Einige von uns leiden unter Menstruationsbeschwerden. Diese können ein lästiges und schmerzhaftes Problem sein. An diesem ersten Tag der Periode ist meist an nichts anderes zu denken als im Bett liegen zu bleiben und sich auszuruhen. Eine Krankschreibung ist eine gute Lösung.

Die meisten Arbeitgeber verstehen die Bedürfnisse ihrer Angestellten und akzeptieren Krankschreibungen wegen Menstruationsschmerzen. Allerdings gibt es immernoch Arbeitgeber, die strengere Richtlinien haben und die Bedürfnisse der Frauen nicht erkennen. Erkundige Dich, wie das bei Deinem Arbeitgeber ist. Ist er noch old-fashioned, sollte sich das dringend ändern. Denke immer daran: Dein Wohlbefinden steht an erster Stelle!

Prävention von Menstruationsbeschwerden

Einige der häufigsten Ursachen für Menstruationsbeschwerden sind das Ungleichgewicht der Hormone, eine Verklebung der Gebärmutterwand oder auch psychische Faktoren wie Stress oder Depressionen. Beschwerden wie Krämpfe, Schmerzen und mentale Verstimmungen sind die Folge. Um sicherzustellen, dass Deine Periode so schmerzfrei wie möglich ist, kannst Du verschiedene Maßnahmen ergreifen. Einige sind einfach und effektiv, während andere mehr Aufwand erfordern. Hier sind einige Tipps, mit denen Du Prävention von Menstruationsbeschwerden betreiben kannst:

  1. Achte auf eine gesunde Ernährung und einen aktiven Lebensstil. Eine ausgewogene Ernährung kann helfen, den Hormonhaushalt zu regulieren und den Körper mit den Nährstoffen zu versorgen, die er benötigt, um gut zu funktionieren. Wenn Du regelmäßig und in angemessenen Mengen trainierst, kannst Du dazu beitragen, Deine Muskeln zu stärken und Deine Blutversorgung zu verbessern.
  1. Behalte Deine mentale Gesundheit im Auge. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen An- und Entspannung, durch Meditation kann eine großartige Möglichkeit sein, Dein Stresslevel zu senken. Ein paar Minuten Meditation am Tag können einen großen Unterschied machen.
  1. Reduziere die Verwendung von Koffein und Alkohol. Beides kann den Körper dehydrieren und den Blutdruck erhöhen, was zu Menstruationsbeschwerden beitragen kann. Wenn Du Koffein und Alkohol in Maßen konsumierst, kannst Du die Prävention von Menstruationsbeschwerden unterstützen.
  1. Versuche, Deine Periode zu beobachten. Dies kann helfen, einige Verhaltensweisen zu identifizieren, die vor, während und nach Deiner Periode auftreten können, und Dir helfen zu verstehen, wie Dein Körper auf verschiedene Situationen reagiert.

Letztendlich sind dies nur einige der Möglichkeiten, mit denen Du Menstruationsbeschwerden lindern kannst. Wenn Du das Gefühl hast, dass Deine Menstruationsbeschwerden schwerwiegender werden, solltest Du immer einen Arzt aufsuchen, der Dir helfen kann, die bestmögliche Behandlung zu finden.

Menstruation – kein Tabuthema!

Die meisten Menschen haben kein Problem damit, über Menstruation zu sprechen. Allerdings gibt es einige Mythen und Vorurteile, die häufig diskutiert werden. Diese sollten jedoch nicht als Grund genommen werden, um über Menstruation zu schweigen.

Einer der häufigsten Mythen ist derjenige, dass Menstruation unangenehm sei oder sich negativ auf das Leben der Frau auswirkt. Dies ist jedoch nicht der Fall. Am ersten Tag leiden einige Frauen an Beschwerden, jedoch empfinden trotzdem die meisten Frauen die Menstruation als normal und angenehm. Ein monatlicher Reinigungsprozess. Sie führt in der Regel nicht zu einer verringerten Leistungsfähigkeit oder einem negativen Gemütszustand.

Ein weiterer Mythos besagt, dass Menstruation etwas Schweres oder Trauriges sei. Dies ist jedoch in den meisten Fällen keineswegs der Fall. Viele Frauen betrachten ihre Periode als eine Zeit der Ruhe und des Neuanfangs.

Es ist jedoch auch so, dass einige Frauen unter den unangenehmen Begleiterscheinungen der Regelblutung leiden – Schmerzen, Blutverlust und Unterdrückung. Dies kann auch viel Stress und Unbehagen verursachen. Es ist einfach wichtig, sich nicht unter Druck zu setzen. Wenn Dein Körper signalisiert, dass er am ersten Tag der Periode Ruhe und Erholung braucht, solltest Du das nicht ignorieren.

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ACHTUNG: Suchtgefahr!

Falls Du süchtig bist oder wirst, findest Du Hilfe z. B. hier.

 

10 % bis 30 % (Fußnoten 1 & 2) der Cannabis-Konsumenten werden süchtig, d. h. sie können nicht aufhören, Cannabis zu konsumieren, obwohl es gesundheitliche und soziale Probleme verursacht.
Die Suchtgefahr ist bei Personen größer, die Cannabis häufiger und bereits als Jugendliche konsumieren.(3)
Süchtige haben auch ein höheres Risiko für andere negative Folgen, wie z. B. Probleme mit der Aufmerksamkeit, dem Gedächtnis und dem Lernen.

Folgende Anzeichen deuten auf eine Cannabis-Sucht hin (4):

- Verlangen nach Cannabis oder Entzugserscheinungen ohne Cannabis.
- Erfolgloser Versuch, mit dem Cannabiskonsum aufzuhören.
- Cannabis zu konsumieren, obwohl es körperliche oder psychische Probleme verursacht.
- Cannabis zu konsumieren, obwohl es Vernachlässigung oder sonstige Probleme mit Familie, Freunden oder Kollegen verursacht.
- Cannabiskonsum in riskanten Situationen, z. B. beim Autofahren.
- Mehr Cannabiskonsum als beabsichtigt oder viel Zeit mit Cannabis zu verbringen.
- Das Bedürfnis, mehr Cannabis zu konsumieren, um den gleichen Rausch zu erleben.

 

(1) Lopez-Quintero C, de los Cobos JP, Hasin DS, et al. Probability and predictors of transition from first use to dependence on nicotine, alcohol, cannabis, and cocaine: Results of the National Epidemiologic Survey on Alcohol and Related Conditions (NESARC). Drug and Alcohol Dependence. 2011;115(1-2):120-130.
(2) Hasin DS, Saha TD, Kerridge BT, et al. Prevalence of marijuana use disorders in the United States between 2001-2002 and 2012-2013. JAMA Psychiatry. 2015;72(12):1235-1242.
(3) Winters KC, Lee C-YS. Likelihood of developing an alcohol and cannabis use disorder during youth: association with recent use and age. Drug and Alcohol Dependence. 2008;92(1-3):239-247.
(4) American Psychiatric Association. Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (5th ed). Washington, DC; 2013.

WICHTIG:

Du kannst im folgenden Fragebogen für diese „5 Min. AU“ ohne Gespräch eine Arzt-Adresse in allen deutschen Städten auswählen, die dann auch auf Deiner deutschen Krankschreibung steht.

Falls Dein Arbeitgeber jedoch streng ist, wähle auf der Startseite lieber die AU per Videochat mit deutschem Arzt inkl. 100% Lohngarantie!:

Denn Dein Arbeitgeber kann einen Unterschied der „5 Min. AU“ zur normalen AU vom Praxisarzt nur erkennen, falls er so misstrauisch ist, dass er bei der Ärztekammer vergeblich nachfragt. Alle Privatärzte für die „5 Min. AU“ sind nämlich international tätig und daher nur im Ausland registriert.
Deren Krankschreibungen sind aber rechtlich genauso gültig wie von einem deutschen Arzt, da das Gesetz nur eine „ärztliche Bescheinigung“ fordert, also ohne Beschränkung auf den Ort der Arztzulassung (§ 5 Absatz 1, Satz 2 EntgFG).
Zur Aufklärung Deines Arbeitgebers sende ihm gern unser Info-Schreiben. Zudem gibt es vereinzelt Gerichte, die im Streitfall den Beweiswert einer AU mit Videochat viel höher bewerten, da sie behaupten, die Videochat-Pflicht für Kassenärzte gelte auch für Privatärzte.