NEU

Schlafprobleme? Hol dir unseren kostenlosen Guide

Jetzt herunterladen
Warum DrAnsay?
Größte Cannabis-Auswahl
Bestpreis-Garantie*
Einfach, schnell & diskret
Inkl. ärztlichem Online-Rezept
Über 3 Mio. Behandlungen
Größte Cannabis-Auswahl
Bestpreis-Garantie*
Einfach, schnell & diskret
Inkl. ärztlichem Online-Rezept
Über 3 Mio. Behandlungen
DrAnsay Logo
Paula to the People: Tabuthema Libido – Wie viel Lust ist wirklich normal?
Self-Care

Paula to the People: Tabuthema Libido – Wie viel Lust ist wirklich normal?

Paula to the People: Tabuthema Libido – Wie viel Lust ist wirklich normal?

Es gibt Gesprächsthemen, die selbst mit der besten Freundin erst nach zwei Gläsern Wein und viel Herumgedruckse auf den Tisch kommen. Libido ist so eins. Schon das Wort klingt eher nach Wartezimmerlektüre beim Gynäkologen als nach etwas, das zum echten Leben gehört. Und vor allem ist die Lust in der eigenen Beziehung etwas, das unendlich viele andere Themen aufmacht: Warum willst du nicht? Bist du etwa langweilig? Liebt ihr euch überhaupt? Bringst du es vielleicht nicht? 


Dieses „es nicht bringen“ ist – von dem lauernden Gefühl des Nicht begehrt Werdens abgesehen – vielleicht das gemeinste von allen. Sex ist etwas, das uns niemand direkt beibringt, sondern das wir mit mühevollem Herumgestocher erst einmal selber erarbeiten müssen. Und zwar tragischerweise ohne, dass uns jemand sagt, wie es geht, weil wir alle meistens vor lauter Schüchternheit die Zähne nicht auseinander bekommen, zumindest in den ersten Jahren. 


Wenn man dann älter wird, legt sich zumindest ein Schatten der Weisheit über alles, idealerweise gepaart mit der Fähigkeit, die eigene Bedürfnislage zum Ausdruck zu bringen („Bitte saug nicht dort, das ist meine linke Laie“ oder „Kauen fühlt sich nicht so gut an“, um mal zwei Beispiel gelungenen Selbstausdrucks anzuführen). Und während sich die reine Technik möglicherweise Mal für Mal bessert, bleibt da immer noch die große Unbekannte, die eigene Libido. 


Die Libido ist ein launenhaftes Ding, über dessen Wesen sich häufig gewundert wird. Schon das kleinste Fehlverhalten kann zu einem Gesamtzusammenbruch führen, und dann ist es häufig wie mit den Tränen: Wenn sie einmal zu Boden gefallen sind, kann man sie nicht mehr aufheben. Zumindest fühlt es sich so an. 



Rein faktisch ist das natürlich Quatsch. Denn:


1. Libido ist kein Dauerfeuer.

Das Bild, dass sexuelles Verlangen ständig da sein müsste, hält sich hartnäckig, vor allem, weil wir es aus Filmen, Serien und Popkultur so gewohnt sind. Die Realität sieht anders aus. Libido ist eine schwankende Größe, beeinflusst von Hormonen, Schlaf, Stress, Ernährung, Medikamenten und natürlich auch von der Qualität einer Beziehung. Frauen berichten deutlich häufiger von Schwankungen, weil ihr Zyklus und hormonelle Veränderungen eine Rolle spielen. Aber auch Männer sind keine Roboter. Libido ist kein gleichbleibendes Level des sexuellen Feuers, sondern eher wie ein Wetterbericht. Mal Sonne, mal Sturm, mal Nebel. Und manchmal auch Regen. 


2. Lust hat verschiedene Modelle.

Wir sind darauf geprägt zu glauben, dass Lust immer spontan auftaucht, also dieses „Ich will dich jetzt sofort“-Gefühl. Viele kennen aber eher das responsive Modell: Lust entsteht erst, wenn Nähe, Zärtlichkeit oder Intimität da ist. Überhaupt ist emotionale Intimität besonders für Frauen die Grundlage, um in Wallung zu geraten. Wer nur das spontane Modell im Kopf hat, denkt schnell, er oder sie sei „kaputt“. In Wahrheit zeigt Forschung, dass gerade bei Frauen das responsive Modell weit verbreitet ist und es bedeutet nicht weniger Lust, sondern schlicht eine andere Dynamik.


3. Das Schweigen macht es schwerer.

Das eigentliche Tabu liegt nicht in der Libido selbst, sondern im Drumherum. Weil niemand darüber spricht, denken wir: „Nur bei mir läuft’s nicht so.“ Aber Studien zeigen, dass Schwankungen im Verlangen eher die Regel sind als die Ausnahme. In langen Beziehungen wechseln sich Phasen intensiver Lust mit Phasen ab, in denen Nähe zwar da ist, aber Sex nicht im Vordergrund steht. Das ist keine Fehlfunktion, sondern Biologie. Und Psychologie.


4. Libido und Psyche hängen eng zusammen.

Sexuelles Verlangen ist nicht nur körperlich. Es ist stark verknüpft mit psychischer Gesundheit. Wer ständig gestresst ist, innerlich angespannt oder sich selbst kritisch betrachtet, spürt oft weniger Lust. Ein schlechtes Körperbild oder das Gefühl, nicht „gut genug“ zu sein, wirkt wie ein Schalter, der die Libido blockiert. Gute Nachrichten: Das Umgekehrte gilt genauso. Wenn wir milder mit uns werden und Druck rausnehmen, kehrt auch die Lust oft zurück.



Libido ist keine Pflichtveranstaltung, sondern ein Teil des Lebens, der kommt und geht. Genau wie Beziehungen durch Phasen gehen, tut das auch die sexuelle Spannung zwischen Partnerinnen und Partnern. Einen der wichtigsten Libidounterstützer gibt es übrigens ganz umsonst: Ausreichend Schlaf. 
















Quellen

¹ Brotto, L. & Luria, M. (2014): Sexual Interest/Arousal Disorder in Women.

² Basson, R. (2000): The Female Sexual Response: A Different Model.

³ Levine, S. B. (2003): The Nature of Sexual Desire.

relatedBlogs.title

Self-Care
02.04.2026
Glück auf Knopfdruck: Warum bei Sonnenschein alle durchdrehen – und ich die Nase davon voll habe
Glücksgefühle im Frühling sind schön, können aber nicht erzwungen werden, findet unsere Autorin Elke Habekost.
Elke Habekost
Elke Habekost
Weiterlesen
Self-Care
27.03.2026
Talking Health: Longevity statt Reparaturmodus – warum Gesundheit täglich zählt
Gesundheit ist kein Reparaturbetrieb – Nils Behrens erklärt, warum Gesundheit tägliche Entscheidung ist.
Tanja Bülter
Tanja Bülter
Weiterlesen
Self-Care
23.02.2026
Der Winter ist kein Gefühl, er ist ein Zustand.
Warum fühlt sich das Leben im Winter plötzlich schwerer an? Ein Blick auf Biologie, Stimmung und kleine Alltagsgeheimnisse.
Paula Lambert
Paula Lambert
Weiterlesen
Self-Care
19.02.2026
Talking Health: Tanja Bülter trifft Elmar Rassi
Glück beginnt im Kopf: Im Talk mit Tanja erzählt Elmar Rassi über Soul-ID, Selbstreflexion und die kleinen Schritte zu einem erfüllten Leben.
Tanja Bülter
Tanja Bülter
Weiterlesen
Self-Care
13.02.2026
Valentinstag als Single? Oder: Warum der Tag der Liebenden dringend ein Update braucht
Die Liebe versteckt sich in Blicken, im Lachen und in kleinen Augenblicken. Warum der Valentinstag dabei nur eine von vielen Möglichkeiten ist, sie zu feiern.
Tanja Bülter
Tanja Bülter
Weiterlesen
Self-Care
04.03.2026
Der Mut zur Pause: Warum Nichtstun oft produktiver ist als ständiges Funktionieren
Während alle „Mach weiter!“ rufen, passiert das Entscheidende oft im Stillstand – dort, wo der Kopf endlich wieder Luft holen darf.
Tanja Bülter
Tanja Bülter
Weiterlesen

Bleib im Loop – mit unserem Newsletter

Newsletter
*Eine Online-Behandlung ist nur möglich, wenn je nach strenger Einzelfallprüfung ein persönlicher ärztlicher Kontakt nicht nötig ist. Deine Anfrage nach einer Cannabis-Therapie ist lediglich Dein unverbindlicher Wunsch, da nur eine Ärztin / ein Arzt entscheidet, welche Therapie Dir empfohlen wird, insbesondere ob und welche Cannabisblüten in Deinem Einzelfall geeignet sein könnten. Du kannst zwar eine bestimmte Cannabissorte als Wunsch angeben, hast jedoch keinen Anspruch darauf, da die Therapie- und Arzneientscheidung einzig und allein den ärztlichen Fachpersonen obliegt. Sie allein bestimmen, ob und welche Cannabissorte, THC-Konzentration und Menge im Einzelfall am besten geeignet sind und inwieweit Du per Telemedizin mit oder ohne einem ärztlichen Gespräch behandelbar bist. Da mit der Cannabislegalisierung auch das Medizinal-Cannabis weniger streng reguliert wird und kein BtM-Rezept mehr nötig ist, reichen nun bereits körperliche Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Migräne und Appetitlosigkeit und vieles mehr für die Cannabis-Therapie aus. Der gezahlte Betrag wird selbstverständlich zurückerstattet, falls eine Behandlung durch die Ärzt:innen nicht zustande kommt. Hinweis: Diese Website ist eine Plattform für Patient:innen, Ärzt:innen und Apotheken ohne deren Mitwirkung alle Inhalte zu redaktionellen Zwecken erstellt wurden. Es wird keine Apotheke zugewiesen. Nutzer:innen können und sollen insbesondere im Fragebogen ihre Wunschapotheke frei wählen. Alle Apotheken sind eingeladen, an dieser Plattform kostenlos teilzunehmen.
**Unsere Bestpreis-Garantie gilt für alle auf unserem Marktplatz gelisteten rezeptpflichtigen Cannabisprodukte. Einfach auf den Preis klicken und den günstigsten Preis wählen. Falls Du innerhalb von 7 Tagen nach Deiner Bestellung dasselbe Produkt bei einer anderen deutschen Apotheke online günstiger findest, erstatten wir Dir die Differenz.
Dafür musst Du uns sofort eine E-Mail senden an [email protected] mit Link zum Angebot, Screenshot mit Datum, unserer Bestell-Nr. und Zahlungsbeleg der Apotheke. Der Preis muss dann 14 Tage lang so günstig bleiben.
*** Trustpilot: Durchschnittsbewertung aus 2.368 Gesamtbewertungen (Zeitraum: 05/2024 - 04/2026) Google: Durchschnittsbewertung aus 4.388 Gesamtbewertungen (Zeitraum: 05/2024 - 04/2026) Auf unserer Webseite zeigen wir die Gesamtbewertung unseres Unternehmens auf den Plattformen Trustpilot und Google an. Diese Bewertungen werden von Verbrauchern direkt auf der jeweiligen Plattform abgegeben. Wir nehmen keine eigene Überprüfung vor, ob die Bewertungen von Personen stammen, die unsere Waren oder Dienstleistungen tatsächlich erworben oder genutzt haben. Trustpilot bzw. Google setzen jeweils eigene Maßnahmen zur Erkennung und Entfernung unechter Bewertungen ein. Nähere Informationen hierzu finden Sie in den jeweiligen Richtlinien der Plattformen.