Migräne braucht niemand! Und doch leiden ca. 10 % unserer Bevölkerung unter Migräneattacken, die, neben pochenden oder stark pulsierenden Kopfschmerzen, auch oft von Licht- und Lärmempfindlichkeit, Übelkeit oder Erbrechen begleitet werden. Schulmedizinische Medikamente sind nicht die einzige Antwort auf dieses Problem! Es gibt natürliche Methoden, den nächsten Migräneanfall zu lindern oder gar zu verhindern – medizinisches Cannabis auf Rezept ist eine davon. Was du über Migräne und Cannabis auf Rezept wissen solltest, erfährst du hier.

Cannabis bei Migraene
CANNABIS AUF REZEPT: HILFE BEI MIGRÄNE

Was ist Migräne und wie äußert sie sich?
Migräne zählt zu den primären Kopfschmerzen. Sie ist unter anderem auf eine plötzliche Erweiterung der Blutgefäße und eine damit einhergehende Entzündung der dünnen sensorischen Nervenfasern zurückzuführen. Vermutlich ist eine genetische Veranlagung maßgeblich für die Entwicklung von Migränesymptomen. Migräneattacken werden oft von folgenden Symptomen begleitet:

  • pochenden oder stark pulsierenden Kopfschmerzen,
  • Licht- und Lärmempfindlichkeit
  • Übelkeit
  • Erbrechen

Außerdem tritt Migräne auch häufig mit Sehstörungen, konditionelle Schwäche, Taubheitsgefühl oder einem Kribbeln in den Extremitäten einer Seite oder einer Gesichtshälfte auf. Einige PatientInnen leiden auch unter Sprachstörungen oder Schwindel.

Migräne Trigger
Die Forschung hat zudem verschiedenste Auslösefaktoren, sogenannte Trigger, ausmachen können, die bei entsprechender Veranlagung einen Migräneanfall begünstigen. Von Patientin zu Patient sind diese Migräne-Trigger unterschiedlichster Natur. Unregelmäßiger Schlaf, Hormonschwankungen, Stress, Wetter- und Höhenveränderung, verqualmte Räume oder auch bestimmte Nahrungsmittel zählen beispielsweise zu den Auslösern. Durch Selbstbeobachtung kann jeder Betroffene seine Migräne-Auslöser ausfindig machen und möglichst minimieren. Das Ausprobieren alternativer Heilmethoden, wie zum Beispiel medizinisches Cannabis auf Rezept, kann auch hierzu beitragen.

Durch die hohe Schmerzbelastung ist das tägliche Leben während einer Migräneattacke extrem eingeschränkt. Patienten und Patientinnen wünschen sich Abhilfe. Meist greifen sie aus Verzweiflung zu schmerzstillenden Medikamenten, die selten ohne Nebenwirkungen sind, aber das muss nicht sein. Es gibt auch unbedenklichere Methoden, die Hilfe bei Migräne bieten.

Cannabis: Natürliche Schmerztherapie bei Migräne
Wissenschaftler des „University of Colorado Anschutz Medical Campus“ in Aurora im US-Bundesstaat Colorado haben nun nachgewiesen, dass präventiv angewandtes medizinisches Cannabis eine Abnahme der Migräne-Attacken bedingt. Die Wirkung von Cannabinoiden auf das Serotonin im zentralen Nervensystem erzeugen diesen Effekt.
Laut der Forscher habe sich die Frequenz der regelmäßigen Migräne-Attacken durch den Einsatz des medizinischen Cannabis während der Studie

• von durchschnittlich 10,4 Schüben pro Monat

• auf 4,6 Schübe pro Monat reduziert.

Auch Unterbrechungen der Migräne-Attacken durch den Konsum von Cannabis konnten festgestellt werden. Somit kann der Konsum von medizinischem Cannabis eine erfolgreiche Behandlung einer akuten Attacke ermöglichen. Was für eine großartige Erkenntnis!

Wogegen kann Cannabis auf Rezept noch helfen?

Ein Arzt kann Dir grundsätzlich bei allen erdenklichen Beschwerden THC-haltigem Cannabis verschreiben, z. B. bei Schmerzen oder auch bei nur leichten Beschwerden wie z.B. Stress. Der Gesetzgeber hat Cannabis als Arznei 2017 erlaubt, auch mit dem Ziel, die heilende Wirkung von Cannabis bei allen möglichen Erkrankungen zu erforschen.

Helft jetzt also dem Staat, in dem ihr Cannabis auf Rezept testet, insb. für chronische Erkrankungen, bei denen eine Arztdiagnose bereits vorliegt und andere Therapien bisher nicht so erfolgreich oder unzumutbar waren, z. B. wegen starker Nebenwirkungen. Cannabis wurde bereits erfolgreich angewendet gegen Schmerzen, Krebs, Depression, Stress, Schlafstörung, Migräne, ADHS, MS und weitere Erkrankungen.

Cannabis auf Rezept
Cannabis auf Rezept

Eine Behandlung von Migräne ist auch ohne Medikamente und damit einhergehenden unerwünschten Nebenwirkungen möglich.

Warum Cannabis Migräne lindern kann
Eine weitere Studie aus Italien belegt ebenfalls die positive Wirkung von Cannabis bei Migräne. Das italienische Forscherteam um Dr. Maria Nicolodi hat bei dieser Studie die Wirkstoffe des Cannabis auf Eignung zur Prophylaxe oder Therapie von Migräne und Clusterkopfschmerzen untersucht.
Die Wissenschaftler kamen zum Ergebnis, dass die Einnahme von 200 mg der Wirkstoffkombination Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) akute Schmerzen um 55 Prozent reduzieren konnten.

Cannabinoide konnte die Anzahl der Migräneattacken im selben Umfang reduzieren, wie das Medikament Amitriptylin. Auch die Schmerzintensität konnte im Vergleich zu Amitriptylin um rund 44 Prozent gesenkt werden.
„Wir konnten zeigen, dass Cannabinoide zur Vorbeugung von Migräne eine Alternative zu herkömmlichen Behandlungen sein können“, so Nicoladi.

Wie Cannabinoide den Schmerz hemmen
Die schmerzlindernde Wirkung der Cannabinoide auf die trigeminovaskulären Nerven des Schädels, deuten darauf hin, dass Cannabis die extremen Schmerzen einer Migräne deutlich lindern kann. Des Weiteren hemmen die Cannabinoide die CB1-Rezeptoren, die den Hirnstamm umgeben und verhindern so die Schmerzweiterleitung aus dem Hirnstamm in weitere Teile des Gehirns.

Cannabis wirkt zudem gefäßverengend, was sich durchaus positiv bei einem Migräneanfall auswirken kann. Wohingegen schulmedizinische Medikamente, wie Amitriptylin, bei Migräne die Gefäße sogar weiter vergrößern.

„Viele Patienten verzweifeln an Migräne-Attacken, weil bei Ihnen keine Medikamente helfen. Cannabis konnte in der Vergangenheit diese Lücke oft wirksam schließen“, so unser Cannabis Arzt Oskar Salomon.

Eine Studie zur heilsamen Wirkung von Cannabis gegen Corona gibt es auch schon und wir können gespannt sein, welche heilenden Kräfte bald noch entdeckt werden, womit Cannabis weiter enttabuisiert wird.
Unterstützt dieses Bestreben! Testet Cannabis auf Rezept für chronische Erkrankungen, bei denen andere Therapien bisher erfolglos oder unzumutbar waren und lasst euch von unserem Service beraten.


Lass Dich dazu gerne kostenlos und unverbindlich beraten in unserer nächsten Fragerunde mit unserem Cannabis Arzt Oskar Salomon.


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*Eine Online Behandlung ist nur möglich, wenn je nach Einzelfallprüfung ein persönlicher Kontakt zwischen PatientIn und Arzt nicht nötig ist, insb. zur Einhaltung berufsrechtlicher Voraussetzungen gemäß § 630a II BGB und gemäß Berufsordnung für Ärzte.

ACHTUNG: Suchtgefahr!

Falls Du süchtig bist oder wirst, findest Du Hilfe z. B. hier.

 

10 % bis 30 % (Fußnoten 1 & 2) der Cannabis-Konsumenten werden süchtig, d. h. sie können nicht aufhören, Cannabis zu konsumieren, obwohl es gesundheitliche und soziale Probleme verursacht.
Die Suchtgefahr ist bei Personen größer, die Cannabis häufiger und bereits als Jugendliche konsumieren.(3)
Süchtige haben auch ein höheres Risiko für andere negative Folgen, wie z. B. Probleme mit der Aufmerksamkeit, dem Gedächtnis und dem Lernen.

Folgende Anzeichen deuten auf eine Cannabis-Sucht hin (4):

- Verlangen nach Cannabis oder Entzugserscheinungen ohne Cannabis.
- Erfolgloser Versuch, mit dem Cannabiskonsum aufzuhören.
- Cannabis zu konsumieren, obwohl es körperliche oder psychische Probleme verursacht.
- Cannabis zu konsumieren, obwohl es Vernachlässigung oder sonstige Probleme mit Familie, Freunden oder Kollegen verursacht.
- Cannabiskonsum in riskanten Situationen, z. B. beim Autofahren.
- Mehr Cannabiskonsum als beabsichtigt oder viel Zeit mit Cannabis zu verbringen.
- Das Bedürfnis, mehr Cannabis zu konsumieren, um den gleichen Rausch zu erleben.

 

(1) Lopez-Quintero C, de los Cobos JP, Hasin DS, et al. Probability and predictors of transition from first use to dependence on nicotine, alcohol, cannabis, and cocaine: Results of the National Epidemiologic Survey on Alcohol and Related Conditions (NESARC). Drug and Alcohol Dependence. 2011;115(1-2):120-130.
(2) Hasin DS, Saha TD, Kerridge BT, et al. Prevalence of marijuana use disorders in the United States between 2001-2002 and 2012-2013. JAMA Psychiatry. 2015;72(12):1235-1242.
(3) Winters KC, Lee C-YS. Likelihood of developing an alcohol and cannabis use disorder during youth: association with recent use and age. Drug and Alcohol Dependence. 2008;92(1-3):239-247.
(4) American Psychiatric Association. Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (5th ed). Washington, DC; 2013.