Sommer, Sonne, Hitzschlag – was wirklich schützt und hilft!

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Endlich ist er da, der langersehnte Sommer und mit ihm lange heiße Tage. Doch wusstest Du, was der Unterschied zwischen Hitzeerschöpfung und Hitzschlag ist und wie Du beidem vorbeugen kannst? Lies gerne diesen Blogartikel weiter und teile ihn auch mit Deinen Liebsten.

Hitzeerschöpfung tritt auf, wenn der Körper aufgrund von Hitze und übermäßiger körperlicher Anstrengung nicht in der Lage ist, seine normale Körpertemperatur aufrechtzuerhalten. Dies kann zu Symptomen wie Schwäche, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, erhöhter Herzfrequenz und vermehrtem Schwitzen führen. Es ist wichtig, eine Hitzeerschöpfung ernst zu nehmen, da sie unbehandelt zu einem Hitzschlag führen kann, einer wirklich lebensbedrohlichen Situation.

Gefahren im Sommer – Hitzschlag

Hitzschlag vorbeugen – gewusst wie

Du kannst einige Dinge unternehmen, damit es gar nicht erst zu einem Hitzschlag kommt. Besonders bei starken Witterungseinflüssen, hör einmal mehr auf Deinen Körper:

  1. Ausreichend Flüssigkeit trinken: nimm ausreichend Wasser und hydratisierende Getränke zu Dir. Alkoholische und koffeinhaltige Getränke solltest Du eher meiden, da sie dehydrierend wirken können.
  2. Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung: Trage leichte, luftige Kleidung, eine Sonnenbrille und einen Hut, um Dich vor den schädlichen Auswirkungen der Sonne zu schützen.
  3. Zeitliche Planung: Vermeide intensive körperliche Aktivitäten während der heißesten Stunden des Tages und suche stattdessen schattige oder klimatisierte Bereiche auf.
  4. Abkühlung suchen: Nutze die Möglichkeiten zur Abkühlung wie Klimaanlagen, Ventilatoren oder kühle Duschen.

Behandlungsmöglichkeiten bei Hitzschlag

Die Diagnose einer Hitzeerschöpfung basiert auf den beobachteten Symptomen sowie der Anamnese des Patienten. Ein Arzt kann eine körperliche Untersuchung durchführen, um Deinen Zustand zu beurteilen und andere mögliche Ursachen auszuschließen. Danach ist eins wichtig: Ruhe und Schatten!

Ruhe Dich ausreichend nach der Diagnose Hitzeerschöpfung oder Hitzschlag aus, meide unter allen Umständen die Sonne. Führe ausreichend kühle Flüssigkeit zu, um Deine Flüssigkeitsreserven aufzufüllen. Auch kühlende Kompressen können Linderung verschaffen. Besonders auf Stirn, Nacken oder Arme wirkt kühles Wasser erleichternd. Und starte nicht so schnell wieder in den Alltag, sondern nimm die Ruhe an.

Hinweis: Bitte suche dringend einen Arzt auf, sollte sich Dein Zustand verschlechtern! Insbesondere bei Hitzschlag ist schnelles, ruhiges Handeln wichtig.

Hitzewelle in Deutschland

Nutze unsere Online-Krankschreibung für die schnelle Hilfe:

Online-Arztsprechstunden bieten auch in den Sommermonaten wertvolle Services an, hierbei zählen vor allem auch beratende und aufklärende Tätigkeiten. Bei unsicheren Symptomen oder auch, wenn nicht klar ist, ob man mit diesen Erscheinungen zum Arzt gehen sollte, bietet die Online-Sprechstunde eine passende Ergänzung. Stellt der Arzt die Arbeitsunfähigkeit fest, kann auch ein Online-Arzt einen AU-Schein ausstellen.

Das ultimative Fazit

Hitzeerschöpfung und Hitzschlag können eine ernsthafte Folge von übermäßiger Hitze und körperlicher Anstrengung sein. Durch geeignete Vorbeugungsmaßnahmen wie ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung und Vermeidung von übermäßiger körperlicher Anstrengung kannst Du das Risiko für Hitzeerschöpfung und Hitzschlag deutlich reduzieren. Wenn Du oder jemand in Deiner Nähe Symptome einer Hitzeerschöpfung zeigen, ist es wichtig, sofortige Maßnahmen zu ergreifen, um den Körper abzukühlen und Flüssigkeitsverluste auszugleichen. Bei anhaltenden oder schwerwiegenden Symptomen solltest Du unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Passen auf Dich auf und bleiben gesund, besonders während der heißen Sommermonate!

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ACHTUNG: Suchtgefahr!

Falls Du süchtig bist oder wirst, findest Du Hilfe z. B. hier.

 

10 % bis 30 % (Fußnoten 1 & 2) der Cannabis-Konsumenten werden süchtig, d. h. sie können nicht aufhören, Cannabis zu konsumieren, obwohl es gesundheitliche und soziale Probleme verursacht.
Die Suchtgefahr ist bei Personen größer, die Cannabis häufiger und bereits als Jugendliche konsumieren.(3)
Süchtige haben auch ein höheres Risiko für andere negative Folgen, wie z. B. Probleme mit der Aufmerksamkeit, dem Gedächtnis und dem Lernen.

Folgende Anzeichen deuten auf eine Cannabis-Sucht hin (4):

- Verlangen nach Cannabis oder Entzugserscheinungen ohne Cannabis.
- Erfolgloser Versuch, mit dem Cannabiskonsum aufzuhören.
- Cannabis zu konsumieren, obwohl es körperliche oder psychische Probleme verursacht.
- Cannabis zu konsumieren, obwohl es Vernachlässigung oder sonstige Probleme mit Familie, Freunden oder Kollegen verursacht.
- Cannabiskonsum in riskanten Situationen, z. B. beim Autofahren.
- Mehr Cannabiskonsum als beabsichtigt oder viel Zeit mit Cannabis zu verbringen.
- Das Bedürfnis, mehr Cannabis zu konsumieren, um den gleichen Rausch zu erleben.

 

(1) Lopez-Quintero C, de los Cobos JP, Hasin DS, et al. Probability and predictors of transition from first use to dependence on nicotine, alcohol, cannabis, and cocaine: Results of the National Epidemiologic Survey on Alcohol and Related Conditions (NESARC). Drug and Alcohol Dependence. 2011;115(1-2):120-130.
(2) Hasin DS, Saha TD, Kerridge BT, et al. Prevalence of marijuana use disorders in the United States between 2001-2002 and 2012-2013. JAMA Psychiatry. 2015;72(12):1235-1242.
(3) Winters KC, Lee C-YS. Likelihood of developing an alcohol and cannabis use disorder during youth: association with recent use and age. Drug and Alcohol Dependence. 2008;92(1-3):239-247.
(4) American Psychiatric Association. Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (5th ed). Washington, DC; 2013.

WICHTIG:

Du kannst im folgenden Fragebogen für diese „5 Min. AU“ ohne Gespräch eine Arzt-Adresse in allen deutschen Städten auswählen, die dann auch auf Deiner deutschen Krankschreibung steht.

Falls Dein Arbeitgeber jedoch streng ist, wähle auf der Startseite lieber die AU per Videochat mit deutschem Arzt inkl. 100% Lohngarantie!:

Denn Dein Arbeitgeber kann einen Unterschied der „5 Min. AU“ zur normalen AU vom Praxisarzt nur erkennen, falls er so misstrauisch ist, dass er bei der Ärztekammer vergeblich nachfragt. Alle Privatärzte für die „5 Min. AU“ sind nämlich international tätig und daher nur im Ausland registriert.
Deren Krankschreibungen sind aber rechtlich genauso gültig wie von einem deutschen Arzt, da das Gesetz nur eine „ärztliche Bescheinigung“ fordert, also ohne Beschränkung auf den Ort der Arztzulassung (§ 5 Absatz 1, Satz 2 EntgFG).
Zur Aufklärung Deines Arbeitgebers sende ihm gern unser Info-Schreiben. Zudem gibt es vereinzelt Gerichte, die im Streitfall den Beweiswert einer AU mit Videochat viel höher bewerten, da sie behaupten, die Videochat-Pflicht für Kassenärzte gelte auch für Privatärzte.