Starkes Immunsystem: Wie Du trotz kalter Wohnung gesund bleibst

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Starkes Immunsystem: Wie Du trotz kalter Wohnung gesund bleibst

Es ist Winter! Und hierzulande fallen die Temperaturen schon mal in eisige Bereiche. Das kennen wir. Trotzdem werden einige von uns diesen Winter ganz anders erleben als die Jahre zuvor. Energiekrise und steigende Heizkosten lassen manche Häuser und Wohnungen kälter sein als gewohnt. Wie Du trotz kalter Wohnung gesund bleibst und gut durch den Winter kommst, erfährst Du hier.

Starkes Immunsystem – aber wie?

Kein Winter ohne Matsch und Kälte. Trotzdem wollen wir gesund durch die kalte Jahreszeit kommen. Ein funktionierendes und kräftiges Immunsystem schafft das. Aber wie unterstützen wir unser Immunsystem optimal?


Eine gesunde Ernährung, kein Alkohol, mehr Sport, weniger Party und mehr schlafen – alles nichts Neues. Die eigenen Lebensgewohnheiten von heute auf morgen zu ändern, kommt für viele zunächst nicht infrage. Es gibt jedoch ein paar Dinge, die einfach umzusetzen sind und einen großen Effekt auf Deine Gesundheit haben können.


Immunstärkende Maßnahmen in den Alltag zu integrieren, ist sinnvoll und kostet meist nicht allzu viel Überwindung.

Kalte Füße vermeiden

Fröstelnde Füße im Winter? Wer kennt das nicht! Aber Vorsicht: Studien belegen den Zusammenhang zwischen kalten Füßen und Erkältungskrankheiten. Durch eine länger währende Abkühlung der Füße verengen sich die Blutgefäße und die Durchblutung wird verringert, nicht nur in den unteren Extremitäten. Der Körper verstärkt bei fortwährender Kälte die Durchblutung in der Körpermitte, da wo alle lebenswichtigen Organe liegen, um diese optimal mit Sauerstoff zu versorgen. Andere Teile des Körpers werden somit weniger durchblutet. So beispielsweise auch die Schleimhäute in Nase und Rachen. Hier findet jedoch die erste wichtige Abwehr von Krankheitserregern statt. Eine schlechtere Durchblutung an dieser Stelle vergrößert das Potenzial für Infektionskrankheiten. Erkältungssymptome sind die Folge.
Also: Halte Deine Füße warm! Mit dicken Socken, Hausschuhen und vielleicht hin und wieder auch einem warmen Fußbad, verringerst Du das Risiko, krank zu werden.

Vitamin C

Schon tausendmal gehört, und immer wieder richtig: Vitamin C ist der ultimative Immunbooster! Als stark antioxidativer Stoff bindet es freie Radikale und schützt unseren Körper vor schädigendem oxidativen Stress. Freie Radikale sind für zerstörerische Abläufe in unseren Zellen verantwortlich und sollten für eine gute Gesundheit maximal minimiert werden.

Vitamin C unterstützt außerdem die Bildung und Reifung von Immunzellen, ist direkt in den Abwehrprozess unseres Immunsystems involviert und schützt zudem die Barrierefähigkeit der Haut. Da bei Infektionsgeschehen jeglicher Art sehr viel Vitamin C verbraucht wird, sinkt der Spiegel schnell ab. Daher mehrmals täglich am Vitamin C naschen, zum Beispiel durch Obst oder vitaminhaltige Getränke.

Starkes Immunsystem: Wie Du trotz kalter Wohnung gesund bleibst

EXTRA TIPP: Starte Deinen Tag mit einem warmen Zitronenwasser! Du kurbelst nicht nur die Verdauung an, das enthaltene Vitamin C aktiviert die körpereigene Entgiftung direkt am Morgen. Die zusätzliche entsäuernde, entzündungshemmende und nierenreinigende Wirkung der Zitrone unterstützt Dein Immunsystem. Einfach den Saft einer halben Zitrone in warmes, nicht kochendes Wasser geben. Zu heißes Wasser würde die wertvollen Inhaltsstoffe zerstören.

Kalt duschen

Oh ja, kalt duschen pusht Dein Immunsystem immens! Klingt vorerst schwierig, lohnt sich aber. Und mit ein bisschen Überwindung und Übung ist das auch zu schaffen. Dein Körper wird sich daran gewöhnen und es Dir danken.


Wechselduschen sind hier das Geheimnis. Die Kontraktion und Entspannung der Muskeln beim Wechsel von warm und kalt haben einen entgiftenden Effekt. Außerdem wird Dein Blutkreislauf verbessert. Sämtliche Bereiche des Körpers werden mit frischem Blut versorgt, Nährstoffe und Sauerstoff gelangen so bis in die kleinsten Kapillaren. Ansammlungen von Schmutz- und Giftstoffen in blutunterversorgten Arealen sind sonst Brutstätten für Krankheitsgeschehen.


Wechselduschen leicht gemacht: Fange mit einer kurzen warmen Dusche an. Dann beginne beim rechten Fuß mit dem kalten Brausestrahl. Gehe hoch zum Unterschenkel, zum Oberschenkel und auf der Innenseite zurück zum Fuß. Das Ganze wiederholst Du am linken Bein. Dann die Arme, wieder beginnend am rechten Handgelenk, Unterarm, Oberarm und an der Innenseite zurück zur Hand. Den linken Arm nicht vergessen. Wiederhole das gerne mehrmals. Warm, kalt, warm, kalt. Wichtig: Beende den Vorgang immer mit kaltem Wasser, damit sich die Blutgefäße wieder zusammenziehen. Versäume es jedoch nicht, Deinen Körper nach dem Abtrocknen nicht auskühlen zu lassen und gleich wieder aufzuwärmen.

Jeden Tag raus!

Starkes Immunsystem: Wie Du trotz kalter Wohnung gesund bleibst

Für eine gute Immunfunktion solltest Du gut an die wechselnden Wetterbedingungen gewöhnt sein, um gegen abfallende Temperaturen gewappnet zu sein. Also raus, raus, raus! Ab in die Natur! Spazierengehen, wandern, Gartenarbeit oder einfach nur verweilen. Auch im Winter! Und am besten jeden Tag. Selbst bei Schnee und Eis. Natürlich mit den richtigen Klamotten. Bei Hundebesitzern wird beobachtet, dass sie viel weniger erkältungsanfällig sind, da der regelmäßige Aufenthalt im Freien die körperlichen Abwehrkräfte stärkt.

Wer einen Wald in der Nähe hat, trifft damit wohl die beste Wahl. Doch auch der Stadtpark um die Ecke oder der eigene Garten sollten ausreichen, wenn es nicht anders geht. Im Wald begegnen uns vermehrt sogenannte Terpene, das sind die Botenstoffe der Bäume. Beim Waldspaziergang nehmen wir sie über die Haut und die Atmung auf. Studien belegen die positive Wirkung auf unser Immunsystem. Terpene erhöhen die Anzahl der Killerzellen, einer Untergruppe der weißen Blutkörperchen, welche virusinfizierte Zellen erkennen und abtöten. Auch bestimmte Botenstoffe im Gehirn, die den Stoffwechsel positiv beeinflussen, werden durch diese Stoffe vermehrt.

Wenn Du Dich auch noch für Sport an der frischen Luft begeistern kannst, umso besser! Tägliche Bewegung im Freien, auch bei winterlichen Temperaturen, stärkt Deine körpereigene Abwehr und unterstützt Deine Gesundheit.

Bleib gesund!

Probiere es doch einfach mal aus und finde selbst heraus, welche positiven Effekte das auf Dein Immunsystem haben kann. Gerade die Regelmäßigkeit immunstärkender Methoden kann Dich auch auf längere Sicht vor Erkältungssymptomen schützen. 

Solltest Du allerdings doch mal krank werden, gönne Dir die nötige Ruhe und hole Dir fix und unkompliziert Deinen AU-Schein bei uns.

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Hinweis: Dieser journalistische Beitrag ohne jegliche Haftung enthält keine Heilversprechen, Werbung oder ärztliche Beratung.

ACHTUNG: Suchtgefahr!

Falls Du süchtig bist oder wirst, findest Du Hilfe z. B. hier.

 

10 % bis 30 % (Fußnoten 1 & 2) der Cannabis-Konsumenten werden süchtig, d. h. sie können nicht aufhören, Cannabis zu konsumieren, obwohl es gesundheitliche und soziale Probleme verursacht.
Die Suchtgefahr ist bei Personen größer, die Cannabis häufiger und bereits als Jugendliche konsumieren.(3)
Süchtige haben auch ein höheres Risiko für andere negative Folgen, wie z. B. Probleme mit der Aufmerksamkeit, dem Gedächtnis und dem Lernen.

Folgende Anzeichen deuten auf eine Cannabis-Sucht hin (4):

- Verlangen nach Cannabis oder Entzugserscheinungen ohne Cannabis.
- Erfolgloser Versuch, mit dem Cannabiskonsum aufzuhören.
- Cannabis zu konsumieren, obwohl es körperliche oder psychische Probleme verursacht.
- Cannabis zu konsumieren, obwohl es Vernachlässigung oder sonstige Probleme mit Familie, Freunden oder Kollegen verursacht.
- Cannabiskonsum in riskanten Situationen, z. B. beim Autofahren.
- Mehr Cannabiskonsum als beabsichtigt oder viel Zeit mit Cannabis zu verbringen.
- Das Bedürfnis, mehr Cannabis zu konsumieren, um den gleichen Rausch zu erleben.

 

(1) Lopez-Quintero C, de los Cobos JP, Hasin DS, et al. Probability and predictors of transition from first use to dependence on nicotine, alcohol, cannabis, and cocaine: Results of the National Epidemiologic Survey on Alcohol and Related Conditions (NESARC). Drug and Alcohol Dependence. 2011;115(1-2):120-130.
(2) Hasin DS, Saha TD, Kerridge BT, et al. Prevalence of marijuana use disorders in the United States between 2001-2002 and 2012-2013. JAMA Psychiatry. 2015;72(12):1235-1242.
(3) Winters KC, Lee C-YS. Likelihood of developing an alcohol and cannabis use disorder during youth: association with recent use and age. Drug and Alcohol Dependence. 2008;92(1-3):239-247.
(4) American Psychiatric Association. Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (5th ed). Washington, DC; 2013.