Wieso krank arbeiten allen schadet!

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Immer verfügbar zu sein, selbst mit eindeutigen Krankheitssymptomen, schadet nicht nur Dir selbst, sondern auch allen um Dich herum. Krank zur Arbeit zu gehen, ist keine gute Entscheidung. Deine Kollegen könnten sich anstecken, Deine Gesundheit leidet und Dein Arbeitgeber hat mitunter wirtschaftliche Nachteile. Warum es besser ist, zu Hause zu bleiben, anstatt krank zur Arbeit zu gehen, erfährst Du hier.

Trotz Krankheit zur Arbeit

Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Arbeitslosenquote und dem Krankenstand in Deutschland: Wenn die Arbeitslosenquote hoch ist, sind die Beschäftigten eher bereit, trotz Krankheit zur Arbeit zu gehen. 

Präsenz im Büro ist für viele Arbeitnehmer ein wichtiger Bestandteil ihres Arbeitsalltags. Es gibt jedoch Zeiten, in denen es besser ist, zu Hause zu bleiben und sich auszuruhen, wenn man krank ist. Leider gibt es immer noch viele Menschen, die sich entscheiden, trotz Krankheit ins Büro zu gehen, um ihre Arbeit fortzusetzen. Dies kann jedoch langfristig negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben und am Ende sogar mehr Schaden anrichten, als dass es irgendjemand nützt.

Dieses Phänomen nennt sich Präsentismus und beschreibt das Verhalten von Menschen, die, obwohl sie krank sind oder sich unwohl fühlen, trotzdem zur Arbeit gehen. Dies kann aus verschiedenen Gründen geschehen, wie Angst, den Job zu verlieren, finanzielle Not oder aus Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber.

Online-Krankschreibung ohne viel Aufwand

Die Online-Krankschreibung ermöglicht es Dir, Dich online von einem Arzt krankschreiben zu lassen, anstatt eine volle Arztpraxis oder ein Krankenhaus aufzusuchen. Ohne viel Aufwand hast Du die Möglichkeit, eine DrAnsay AU online ausstellen zu lassen, um die Zeit, die Du zur Erholung brauchst, zu Hause zu verbringen. Du musst dafür Dein Bett nicht verlassen und die Möglichkeit eines Arztgesprächs besteht ebenfalls. Eine Online-Krankschreibung erspart Dir das Warten in einem vollen Wartezimmer und überanstrengt Dich nicht.


Tu Dir und Deinem Team auf der Arbeit also den Gefallen, und genese erst vollständig, bevor Du wieder ins Büro gehst. Deine Kollegen und Dein Arbeitgeber werden es Dir danken.

Negative Folgen von Präsentismus

Eine der Hauptgründe, warum es schädlich ist, krank ins Büro zu gehen, ist die Gefahr der Ansteckung. Wenn man krank ist, ist das Immunsystem geschwächt und man ist anfälliger für weitere Krankheiten. In einer Umgebung, in der viele Menschen zusammengepfercht sind, wie es in einem Büro oft der Fall ist, besteht die Gefahr, andere anzustecken. Dies kann zu einer Ausbreitung von Krankheiten im Büro führen und letztendlich dazu beitragen, dass noch mehr Menschen krank werden.


Krank ins Büro zu gehen, kann die Genesung erheblich verlangsamen und Folgeerkrankungen mit sich bringen. Wenn man krank ist, braucht der Körper Zeit, um sich zu erholen und zu heilen. Wenn man jedoch weiterhin versucht, seine normalen Aktivitäten fortzusetzen, wird man sich schwerlich vollständig erholen. Dies kann dazu führen, dass man länger krank bleibt, was letztendlich mehr Zeit und Energie kostet.

Verringerte Leistungsfähigkeit

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Wer krank ist, ist nicht voll leistungsfähig. Die Konzentration nimmt stark ab und es wird immer schwieriger, normale Leistung zu erbringen. Dies kann dazu führen, dass man Fehler macht und die Qualität der Arbeit leidet. Eine zusätzliche Gefahr besteht, wenn man Maschinen führt oder mit toxischen Substanzen hantiert. Nicht zufriedenstellende Leistung am Arbeitsplatz kann langfristig auch negative Auswirkungen auf die Psyche und das Selbstwertgefühl haben. Der Druck steigt und die Erschöpfung nimmt nicht ab.

Auch Dein Arbeitgeber hat Nachteile von einem kranken Mitarbeiter. Ganz entgegen der Einstellung vieler, ist es längst bewiesen, dass ein kranker Mitarbeiter, der trotzdem zur Arbeit kommt, dem Arbeitgeber letztendlich mehr Kosten verursacht, als würde er sich krankschreiben lassen, um alles auszukurieren. Also ist auch Dein Arbeitgeber mehr an Deiner Genesung als an Deiner Anwesenheit interessiert.

Präsentismus vermeiden

Wenn Mitarbeiter trotz ausdrücklichen ärztlichem Rat krank zur Arbeit gehen, kann dies langfristig schädlich für ihre Gesundheit sein und dazu führen, dass sie chronisch krank werden. Präsentismus kann auch zu betrieblichen Nachteilen führen, da die Leistungsfähigkeit und die Qualität der Arbeit von kranken Mitarbeitern reduziert sind, sie häufiger Fehler machen und Unfälle verursachen können. Es ist daher wichtig, dass Unternehmen das Thema Gesundheit und Wohlbefinden der anwesenden Mitarbeiter intensiver betrachten und Maßnahmen ergreifen, um Präsentismus zu vermeiden. Dies ist besonders wichtig angesichts der demografischen Entwicklung, die in Zukunft ältere Belegschaften mit einem höheren Anteil chronisch Kranker bringen wird.

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Hinweis: Dieser journalistische Beitrag ohne jegliche Haftung enthält keine Heilversprechen, Werbung oder ärztliche Beratung.

ACHTUNG: Suchtgefahr!

Falls Du süchtig bist oder wirst, findest Du Hilfe z. B. hier.

 

10 % bis 30 % (Fußnoten 1 & 2) der Cannabis-Konsumenten werden süchtig, d. h. sie können nicht aufhören, Cannabis zu konsumieren, obwohl es gesundheitliche und soziale Probleme verursacht.
Die Suchtgefahr ist bei Personen größer, die Cannabis häufiger und bereits als Jugendliche konsumieren.(3)
Süchtige haben auch ein höheres Risiko für andere negative Folgen, wie z. B. Probleme mit der Aufmerksamkeit, dem Gedächtnis und dem Lernen.

Folgende Anzeichen deuten auf eine Cannabis-Sucht hin (4):

- Verlangen nach Cannabis oder Entzugserscheinungen ohne Cannabis.
- Erfolgloser Versuch, mit dem Cannabiskonsum aufzuhören.
- Cannabis zu konsumieren, obwohl es körperliche oder psychische Probleme verursacht.
- Cannabis zu konsumieren, obwohl es Vernachlässigung oder sonstige Probleme mit Familie, Freunden oder Kollegen verursacht.
- Cannabiskonsum in riskanten Situationen, z. B. beim Autofahren.
- Mehr Cannabiskonsum als beabsichtigt oder viel Zeit mit Cannabis zu verbringen.
- Das Bedürfnis, mehr Cannabis zu konsumieren, um den gleichen Rausch zu erleben.

 

(1) Lopez-Quintero C, de los Cobos JP, Hasin DS, et al. Probability and predictors of transition from first use to dependence on nicotine, alcohol, cannabis, and cocaine: Results of the National Epidemiologic Survey on Alcohol and Related Conditions (NESARC). Drug and Alcohol Dependence. 2011;115(1-2):120-130.
(2) Hasin DS, Saha TD, Kerridge BT, et al. Prevalence of marijuana use disorders in the United States between 2001-2002 and 2012-2013. JAMA Psychiatry. 2015;72(12):1235-1242.
(3) Winters KC, Lee C-YS. Likelihood of developing an alcohol and cannabis use disorder during youth: association with recent use and age. Drug and Alcohol Dependence. 2008;92(1-3):239-247.
(4) American Psychiatric Association. Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (5th ed). Washington, DC; 2013.