Weihnachten: Ohne Stress durch die Feiertage

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Weihnachten steht vor der Tür! Weihnachtsbaum, Familie, Lichterketten und Weihnachtsessen – liebt ihr es auch so sehr? Einige können es kaum erwarten, andere wollen am liebsten schlafen, bis es vorbei ist. Und jedes Jahr gibt es auch immer wieder Gedanken, wie: „Huch, hatte ich vorhin nicht noch mindestens drei Wochen Zeit, um irgendwas zu besorgen oder zu organisieren?!“. Damit bist Du nicht allein! Weihnachten, idealerweise die Zeit für Familie und Besinnlichkeit, kann schnell zu Stress ausarten, und Stress, das wissen wir, ist für Deine Gesundheit keine gute Richtung. Wir haben ein paar Inspirationen für Dich, wie Du entspannt durch die Weihnachtszeit kommst.

Menschen, die Dir gut tun

Verbringe Zeit mit Menschen, die Dir guttun und die Du schätzt. Im Idealfall ist das Deine Familie und ihr seid über die Feiertage zusammen. Vielleicht ist es aber auch so, dass Du weißt, wie wichtig die Zeit mit der Familie ist, Deine eigene ist nur leider etwas anstrengend hier und da? Oder Du hast viele weihnachtliche Veranstaltungen im Kalender, auf die Du wenig Lust hast? Solltest Du Dich in von Pflichtgefühl geprägtem weihnachtlichen Umfeld wiederfinden, in dem Du mehr gestresst als entspannt bist, ist die Möglichkeit, Dir Deine Gesellschaft schön zu trinken, nicht die erste Wahl. Sorge für Ausgleich. Finde auch Zeit für Freunde oder eben die Familie. Dies kann dazu beitragen, Dein Stressniveau zu reduzieren und Dein Wohlbefinden zu steigern.

Auch Aktivitäten, die Dir gut tun, sollten über Weihnachten nicht fehlen. Ob es die Schlittschuhbahn mit Deiner besten Freundin ist, oder die Movie Night mit Deinem Freund auf der Couch zu Hause – tu Dir Gutes!

Zeit für Dich selbst

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Diese wunderbare Zeit der Besinnlichkeit darf sich auch sehr gern über Deinem eigenen kleinen Kosmos ausbreiten und dort alles hell erstrahlen lassen. Ob Du nun eine große Familie hast, die Du nur zu dieser besonderen Zeit siehst, oder ob es ein kleiner Kreis ist, mit dem Du Dich umgibst, versuche Dir auch Zeit für Dich selbst einzuräumen. Ob es ein Buch ist oder ein heißes Bad, Meditation oder einfach nur ein heißer Kakao am Küchentisch – gönne Dir immer mal wieder eine kleine Pause und Zeit nur für Dich selbst.

Die Rauhnächte wurden von unseren Vorfahren sehr intensiv zelebriert. Es war und ist auch heute noch eine Zeit, in der sich die Menschen auf das neue Jahr vorbereiten, Vergangenes loslassen und die Zukunft bewusst willkommen heißen. Die Rauhnächte beginnen am 25. Dezember und dauern bis zum 6. Januar. Eine intensive Zeit der Innenschau, Einkehr und Reflexion, wenn man sich darauf einlassen möchte. Dieser Brauch ist in der Geschwindigkeit der heutigen Zeit nicht mehr allgegenwärtig, und trotzdem so wertvoll. Vielleicht lässt Du die Rauhnächte in Deinem Leben wieder wirken und schenkst Dir diese durchaus erkenntnisreiche Zeit.

Mach Deine eigenen Regeln

Weihnachten muss nicht immer perfekt sein. Versuche, Dich nicht von den Erwartungen anderer unter Druck setzen zu lassen und mache Deine eigenen Regeln, wie Du Weihnachten feiern möchtest. Erinnere Dich daran, dass es zu Weihnachten darum geht, Zeit mit der Familie, Zeit mit Menschen zu verbringen, die wir lieben und dankbar dafür zu sein, was wir haben. Es muss nicht jede Weihnachtsfeier mitgefeiert und alles bis ins kleinste Detail durchorganisiert sein. Nimm Dir die Freiheit, Weihnachten nach Deinen Regeln zu gestalten.

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Wenn es Dir Spaß macht, Dich um alles zu kümmern, dann tu das und genieße die Freude. Wenn es Dir allerdings den Puls höher treibt und Deine Mundwinkel eher nach unten zieht, ist es völlig ok, auch „Nein“ zu sagen, selbst an Weihnachten. Es ist perfekt, wenn es sich für Dich gut anfühlt. Und wenn Du kurz innehältst, nicht im Außen bist, sondern nur bei Dir, Deine Gefühle wahrnimmst und das, was Du wirklich willst, kann die Antwort unmöglich Stress sein. Wenn Du entspannt bist, werden es auch die anderen sein. Und falls nicht, kann es nicht an Dir liegen, solange Du in der Ruhe bleibst. 

Achte auf Deine Gesundheit

Ganz wichtig ist es, den Fokus auf die eigene Gesundheit nicht zu verlieren. Während Weihnachten eine Zeit der Familie, der Freude und des Zelebrierens sein sollte, kann der Druck, den manche Menschen sich selbst auferlegen, alles perfekt machen zu wollen, dazu beitragen, dass das Fest zu einer belastenden Erfahrung wird. Dies gilt insbesondere für diejenigen, die sich verpflichtet fühlen, sich um restlos alles zu kümmern, die Geschenke für alle in ihrem Freundes- und Familienkreis besorgen wollen, oder die das Gefühl haben, dass sie immer verfügbar sein müssen, um anderen zu helfen. 

Eine übermäßige Präsenz, über die eigene Kraft hinaus, kann zur Weihnachtszeit bei einigen ein schwieriges Thema sein. Präsentismus bezieht sich auf das Phänomen, dass Menschen trotz Krankheit oder körperlicher Beeinträchtigung zur Arbeit gehen, anstatt sich freistellen zu lassen oder sich krank zu melden. Dasselbe kann auch im Privatbereich passieren. Wenn Du merkst, dass Dir alles ein wenig zu viel wird, ist es wichtig, einen Gang runter zu schalten, um körperliche Reaktionen, wie Erschöpfung oder andere Symptome, zu vermeiden.

Solltest Du in der Weihnachtszeit, während Deiner freien Tage, arbeitsunfähig erkranken, hast Du immer die Möglichkeit Dich krankschreiben zu lassen, um mit Deinem AU-Schein Deine Urlaubstage zurück zu erhalten. Krankheitstage werden nicht auf Deinen Jahresurlaub angerechnet, das gibt das Bundesurlaubsgesetz ganz klar vor. Eine Krankheit, die Dich also von Deiner eigentlichen Arbeit abhalten würde, musst Du nicht während Deines Urlaubs auskurieren. Hole Dir Deine Urlaubstage also ganz einfach zurück mit einem unkomplizierten AU-Schein von Dr. Ansay.

Wir wünschen Dir eine wundervolle und gesunde Weihnachtszeit!

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Hinweis: Dieser journalistische Beitrag ohne jegliche Haftung enthält keine Heilversprechen, Werbung oder ärztliche Beratung.

ACHTUNG: Suchtgefahr!

Falls Du süchtig bist oder wirst, findest Du Hilfe z. B. hier.

 

10 % bis 30 % (Fußnoten 1 & 2) der Cannabis-Konsumenten werden süchtig, d. h. sie können nicht aufhören, Cannabis zu konsumieren, obwohl es gesundheitliche und soziale Probleme verursacht.
Die Suchtgefahr ist bei Personen größer, die Cannabis häufiger und bereits als Jugendliche konsumieren.(3)
Süchtige haben auch ein höheres Risiko für andere negative Folgen, wie z. B. Probleme mit der Aufmerksamkeit, dem Gedächtnis und dem Lernen.

Folgende Anzeichen deuten auf eine Cannabis-Sucht hin (4):

- Verlangen nach Cannabis oder Entzugserscheinungen ohne Cannabis.
- Erfolgloser Versuch, mit dem Cannabiskonsum aufzuhören.
- Cannabis zu konsumieren, obwohl es körperliche oder psychische Probleme verursacht.
- Cannabis zu konsumieren, obwohl es Vernachlässigung oder sonstige Probleme mit Familie, Freunden oder Kollegen verursacht.
- Cannabiskonsum in riskanten Situationen, z. B. beim Autofahren.
- Mehr Cannabiskonsum als beabsichtigt oder viel Zeit mit Cannabis zu verbringen.
- Das Bedürfnis, mehr Cannabis zu konsumieren, um den gleichen Rausch zu erleben.

 

(1) Lopez-Quintero C, de los Cobos JP, Hasin DS, et al. Probability and predictors of transition from first use to dependence on nicotine, alcohol, cannabis, and cocaine: Results of the National Epidemiologic Survey on Alcohol and Related Conditions (NESARC). Drug and Alcohol Dependence. 2011;115(1-2):120-130.
(2) Hasin DS, Saha TD, Kerridge BT, et al. Prevalence of marijuana use disorders in the United States between 2001-2002 and 2012-2013. JAMA Psychiatry. 2015;72(12):1235-1242.
(3) Winters KC, Lee C-YS. Likelihood of developing an alcohol and cannabis use disorder during youth: association with recent use and age. Drug and Alcohol Dependence. 2008;92(1-3):239-247.
(4) American Psychiatric Association. Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (5th ed). Washington, DC; 2013.