Erektionsstörungen – (k)ein Tabu-Thema?

Inhalt

Noch immer sind Erektionsstörungen ein Tabu-Thema, obwohl das Krankheitsbild erektile Dysfunktion sehr häufig vorkommt. Anders als angenommen, kann es Männer jeden Alters treffen und natürlich sehr belastend sein. Sind die Männer doch in ihrer Männlichkeit massiv eingeschränkt. Darüber zu reden ist jedoch noch immer nicht einfach, da sexuelle Themen nach wie vor ein Tabu-Thema sind. Dabei ist die Tabuisierung häufig bei Männern ein Problem, da Frauen nicht selten mit ihrer besten Freundin über solche Themen reden können. Männer definieren sich aber nach wie vor über die Potenz und möchten daher vor ihren Freunden nicht als Versager dastehen. Gleiches gilt aber auch, dass Männer nicht mit ihrer Partnerin oder ihrem Partner darüber reden, da sie Angst haben, verlassen zu werden und als unmännlich zu gelten.

Ursachen einer erektilen Dysfunktion

Erektionsstörungen treten in jedem Alter auf und sind ein sehr häufiges Krankheitsbild. In Deutschland leiden rund 20 Prozent der Männer zwischen 18 und 29 Jahren an einer erektilen Dysfunktion. Bei Männern im Alter von über 50 Jahren sind rund 50 Prozent betroffen. Die Dunkelziffer hingegen liegt mit großer Wahrscheinlichkeit weit über diesen Zahlen, da eine Erektionsstörung noch immer ein Tabu-Thema ist. Der Gedanke, dass sich die Männer ein Rezept aus der Apotheke holen müssen und jeder mitbekommt, was auf dem Rezept steht, ist für die meisten Männer der Horror. Daher werden viele Rezepte auch über eine Online-Apotheke abgewickelt. Es ist vollkommen gleich, ob es sich um ein Rezept der gesetzlichen Krankenkassen oder ein Privatrezept handelt. Dr.Ansay Rezeptservice ist perfekt, um Medikamente online zu erhalten.

Wichtig ist, dass die Ursachen der erektilen Dysfunktion zügig behandelt werden, um ein chronisches Leiden ausschließen zu können. Gerade bei jungen Männern ist Stress eine häufige Ursache der Erektionsstörung. Doch auch Krankheiten können dazu beitragen, dass als Begleiterscheinung die Potenz leidet. So ist es möglich, dass

  • Diabetes
  • Bluthochdruck
  • Herzerkrankungen
  • Testosteronmangel oder andere hormonelle Störungen

an einer geminderten Potenz schuld sind. Doch auch Drogen, Alkohol und Medikamente können der Auslöser sein.

Des Weiteren sind psychische Faktoren wie Depressionen, Beziehungsprobleme, Angst oder Stress ein wichtiger Faktor, der häufig vergessen wird. Auch bei einer psychischen Erkrankung wie bipolare Störung oder Schizophrenie kann die Potenz leiden.

Diese Behandlungsmöglichkeiten gibt es

Je nach Ursache gibt es verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten bei einer erektilen Dysfunktion. Deshalb ist eine Untersuchung bei Urologen unerlässlich. Nur so kann die optimale Behandlung gefunden werden. Hier einige Beispiele, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Veränderung des Lebensstils

Im Grunde ist diese Maßnahme die Basis. Denn sie kann die Erektionsstörung nachhaltig verbessern. Auf Alkohol, Tabak und Drogen sollte verzichtet werden. Auch eine Gewichtsabnahme sollte in Erwägung gezogen werden. Natürlich ist Stress so gut es geht zu vermeiden.

Medikamente nutzen

Es gibt zahlreiche Medikamente, die bei einer Potenzstörung helfen können. Die meisten der Medikamente verbessern dabei den Blutfluss zum Penis und sorgen so dafür, dass eine Erektion stattfindet. Doch Vorsicht, die Medikamente haben alle Neben- und Wechselwirkungen, die nicht von der Hand zu weisen sind. Daher sollten die Medikamente immer von einem Arzt verschrieben und nicht in Eigenregie eingenommen werden.

Hormontherapie für Männer

Auch Männer können sich einer Hormontherapie unterziehen. Insbesondere, wenn es sich um einen niedrigen Testosteronspiegel handelt, können Pflaster, Gele oder auch Injektionen dazu beitragen, eine Erektion zu bekommen.

Psychotherapie

Spielen psychische Krankheiten oder Ursachen eine Rolle, kann es sinnvoll sein, eine Psychotherapie durchzuführen. Diese kann in Einzel- oder Gruppen- sowie Paartherapien erfolgen und unter anderem dabei helfen, Stress abzubauen, Selbstvertrauen zu stärken und Beziehungsprobleme zu lösen.

Fazit

In einigen Fällen kann aber auch eine Penisinjektion oder eine Penisprothese hilfreich sein. Vor allem bei Männern, bei denen die übliche Behandlung nicht anschlägt, können Injektionen eine Möglichkeit der Behandlung sein. Auch die Penisprothese wird erst dann eingesetzt, wenn keine anderen Behandlungen geholfen haben.

Wie man sehen kann, können Erektionsstörungen jede Menge Ursachen haben. Durch die gute Behandlungsmöglichkeit sollte eine erektile Dysfunktion auch nicht tabuisiert werden. Nur so können sich Männer schnell und problemlos helfen lassen, um die Erektionsstörung zu bekämpfen.

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ACHTUNG: Suchtgefahr!

Falls Du süchtig bist oder wirst, findest Du Hilfe z. B. hier.

 

10 % bis 30 % (Fußnoten 1 & 2) der Cannabis-Konsumenten werden süchtig, d. h. sie können nicht aufhören, Cannabis zu konsumieren, obwohl es gesundheitliche und soziale Probleme verursacht.
Die Suchtgefahr ist bei Personen größer, die Cannabis häufiger und bereits als Jugendliche konsumieren.(3)
Süchtige haben auch ein höheres Risiko für andere negative Folgen, wie z. B. Probleme mit der Aufmerksamkeit, dem Gedächtnis und dem Lernen.

Folgende Anzeichen deuten auf eine Cannabis-Sucht hin (4):

- Verlangen nach Cannabis oder Entzugserscheinungen ohne Cannabis.
- Erfolgloser Versuch, mit dem Cannabiskonsum aufzuhören.
- Cannabis zu konsumieren, obwohl es körperliche oder psychische Probleme verursacht.
- Cannabis zu konsumieren, obwohl es Vernachlässigung oder sonstige Probleme mit Familie, Freunden oder Kollegen verursacht.
- Cannabiskonsum in riskanten Situationen, z. B. beim Autofahren.
- Mehr Cannabiskonsum als beabsichtigt oder viel Zeit mit Cannabis zu verbringen.
- Das Bedürfnis, mehr Cannabis zu konsumieren, um den gleichen Rausch zu erleben.

 

(1) Lopez-Quintero C, de los Cobos JP, Hasin DS, et al. Probability and predictors of transition from first use to dependence on nicotine, alcohol, cannabis, and cocaine: Results of the National Epidemiologic Survey on Alcohol and Related Conditions (NESARC). Drug and Alcohol Dependence. 2011;115(1-2):120-130.
(2) Hasin DS, Saha TD, Kerridge BT, et al. Prevalence of marijuana use disorders in the United States between 2001-2002 and 2012-2013. JAMA Psychiatry. 2015;72(12):1235-1242.
(3) Winters KC, Lee C-YS. Likelihood of developing an alcohol and cannabis use disorder during youth: association with recent use and age. Drug and Alcohol Dependence. 2008;92(1-3):239-247.
(4) American Psychiatric Association. Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (5th ed). Washington, DC; 2013.

WICHTIG:

Du kannst im folgenden Fragebogen für diese „5 Min. AU“ ohne Gespräch eine Arzt-Adresse in allen deutschen Städten auswählen, die dann auch auf Deiner deutschen Krankschreibung steht.

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Denn Dein Arbeitgeber kann einen Unterschied der „5 Min. AU“ zur normalen AU vom Praxisarzt nur erkennen, falls er so misstrauisch ist, dass er bei der Ärztekammer vergeblich nachfragt. Alle Privatärzte für die „5 Min. AU“ sind nämlich international tätig und daher nur im Ausland registriert.
Deren Krankschreibungen sind aber rechtlich genauso gültig wie von einem deutschen Arzt, da das Gesetz nur eine „ärztliche Bescheinigung“ fordert, also ohne Beschränkung auf den Ort der Arztzulassung (§ 5 Absatz 1, Satz 2 EntgFG).
Zur Aufklärung Deines Arbeitgebers sende ihm gern unser Info-Schreiben. Zudem gibt es vereinzelt Gerichte, die im Streitfall den Beweiswert einer AU mit Videochat viel höher bewerten, da sie behaupten, die Videochat-Pflicht für Kassenärzte gelte auch für Privatärzte.