Heuschnupfen? 3 neue Erkenntnisse, die helfen!

Inhalt

Einleitung

Heuschnupfen ist eine weit verbreitete allergische Erkrankung, die durch eine Überreaktion des Immunsystems auf Pollen ausgelöst wird. Die Symptome können von milden Beschwerden wie Niesen und Augenjucken bis hin zu schweren Atemproblemen reichen und die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Da Heuschnupfen eine chronische Erkrankung ist, suchen viele Menschen nach neuen Erkenntnissen und Behandlungsmöglichkeiten, um ihre Symptome zu lindern und ihre Lebensqualität zu verbessern. In diesem Blogartikel werden wir uns drei neue Erkenntnisse ansehen, die dazu beitragen können, Heuschnupfen besser zu verstehen und zu behandeln.
Bitte beachte, dass es bei der Behandlung von Heuschnupfen zwar viele Medikamente gibt für die Du kein Rezept brauchst. Wirkstoffe wie Ebastin, Fexofenadin und Rupatadin sind hingegen rezeptpflichtig. Solltest du das entsprechende Rezept noch nicht haben, dann geht es hier zu unserem Online Rezepte-Service.

1. Erkenntnis: Früherkennung durch Pollenflug-Vorhersage

Eine der besten Möglichkeiten, um Heuschnupfen-Symptome zu vermeiden, ist die Früherkennung von Pollenflug. Dies wird durch Pollenflug-Vorhersagen ermöglicht, die Wetter- und Pflanzeninformationen verwenden, um zu bestimmen, wann und in welcher Intensität Pollen in der Luft sein werden.

Durch die Analyse von Wetterbedingungen, wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeit, sowie durch die Berücksichtigung der Blühphasen bestimmter Pflanzen, können Experten erstaunlich belastbare Vorhersagen treffen.

Diese Informationen können dann genutzt werden, um Heuschnupfen-Symptome zu vermeiden. Wenn zum Beispiel eine hohe Konzentration von Pollen vorhergesagt wird, können betroffene Personen ihre Aktivitäten im Freien besser planen. Die wohl bekannteste Pollenflug-App ist Pollenflug-Vorhersage von der Hexal AG Das wirkt zwar nicht gegen den Heuschnupfen selber kann aber viel Lebensqualität wieder zurückbringen.

2. Erkenntnis: Hyposensibilisierung durch spezifische Immuntherapie

eine weitere vielversprechende neue Erkenntnis zur Behandlung von Heuschnupfen ist die Hyposensibilisierung durch spezifische Immuntherapie. Dabei wird das Immunsystem des Patienten durch die Verabreichung von kleinen Dosen des allergieauslösenden Stoffs trainiert, um eine Toleranz gegenüber diesem zu entwickeln.

Die spezifische Immuntherapie kann bei Heuschnupfen helfen, indem sie die Symptome reduziert und die allergische Reaktion insgesamt verringert. Sie kann auch dazu beitragen, dass betroffene Personen weniger anfällig für Asthma oder andere allergische Erkrankungen sind.

In den letzten Jahren haben Forscher neue Entwicklungen auf diesem Gebiet vorangetrieben. Eine vielversprechende Entwicklung ist die Verwendung von Nanopartikeln, um die spezifische Immuntherapie effektiver zu gestalten. Durch die Verwendung von Nanopartikeln können die allergieauslösenden Stoffe gezielter und effektiver verabreicht werden, was zu einer besseren Wirksamkeit führen kann. Die Hyposensibilisierung durch spezifische Immuntherapie ist eine vielversprechende neue Erkenntnis zur Behandlung von Heuschnupfen, und die Entwicklungen auf diesem Gebiet geben Anlass zur Hoffnung auf noch wirksamere Behandlungsmöglichkeiten in der Zukunft.

3. Erkenntnis: Zusammenhang zwischen Ernährung und Heuschnupfen

Neben den herkömmlichen Behandlungsmethoden gibt es auch neue Erkenntnisse, die sich mit dem Zusammenhang zwischen Ernährung und Heuschnupfen beschäftigen. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass bestimmte Lebensmittel entweder zur Verschlimmerung oder zur Linderung der Symptome beitragen können.

Es gibt Hinweise darauf, dass eine Ernährung mit viel Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien dazu beitragen kann, Entzündungen im Körper zu reduzieren, die Heuschnupfen-Symptome verschlimmern können. Zu den empfohlenen Lebensmitteln gehören demnach Fisch, Nüsse, Beeren und grünes Blattgemüse.

Es ist auch bekannt, dass bestimmte Lebensmittel Heuschnupfen-Symptome verschlimmern können. Dazu gehören Milchprodukte, glutenhaltige Lebensmittel, rotes Fleisch und Alkohol. Wenn möglich, sollten diese Lebensmittel vermieden werden.

Eine weitere Möglichkeit, die Ernährung bei Heuschnupfen anzupassen, ist die Verwendung von Nahrungsergänzungsmitteln. Einige Studien haben gezeigt, dass Quercetin, Vitamin C und Probiotika dazu beitragen können, Heuschnupfen-Symptome zu reduzieren.

Es ist wichtig zu betonen, dass die Auswirkungen der Ernährung auf Heuschnupfen von Person zu Person unterschiedlich sein können. Es ist daher ratsam, sich von einem Fachmann beraten zu lassen, bevor man größere Änderungen an seiner Ernährung vornimmt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine ausgewogene Ernährung mit viel Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien sowie der Verzicht auf bestimmte Lebensmittel dazu beitragen können, die Symptome von Heuschnupfen zu lindern. Die neue Erkenntnis zum Zusammenhang zwischen Ernährung und Heuschnupfen bietet somit eine vielversprechende Ergänzung zu den herkömmlichen Behandlungsmethoden.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es in den letzten Jahren einige neue Erkenntnisse zum Thema Heuschnupfen gibt, die den Betroffenen helfen können. Eine frühzeitige Erkennung durch eine Pollenflug-Vorhersage sowie eine gezielte Behandlung durch eine spezifische Immuntherapie können dabei besonders effektiv sein. Auch eine bewusste Ernährung kann dazu beitragen, Heuschnupfen-Symptome zu reduzieren. Letztendlich ist es jedoch wichtig, dass jeder Betroffene individuell herausfindet, welche Methoden für ihn am besten geeignet sind. Es lohnt sich daher, viel auszuprobieren. Selbstverständlich kommen auch Medikamente in Frage bei der Behandlung. Wie eingangs erwähnt sind diese mitunter rezeptpflichtig. Solltest Du Dich für ein Medikament interessieren für das Du aber noch kein Rezept hast findest Du hier unseren Online Rezepte-Service.

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ACHTUNG: Suchtgefahr!

Falls Du süchtig bist oder wirst, findest Du Hilfe z. B. hier.

 

10 % bis 30 % (Fußnoten 1 & 2) der Cannabis-Konsumenten werden süchtig, d. h. sie können nicht aufhören, Cannabis zu konsumieren, obwohl es gesundheitliche und soziale Probleme verursacht.
Die Suchtgefahr ist bei Personen größer, die Cannabis häufiger und bereits als Jugendliche konsumieren.(3)
Süchtige haben auch ein höheres Risiko für andere negative Folgen, wie z. B. Probleme mit der Aufmerksamkeit, dem Gedächtnis und dem Lernen.

Folgende Anzeichen deuten auf eine Cannabis-Sucht hin (4):

- Verlangen nach Cannabis oder Entzugserscheinungen ohne Cannabis.
- Erfolgloser Versuch, mit dem Cannabiskonsum aufzuhören.
- Cannabis zu konsumieren, obwohl es körperliche oder psychische Probleme verursacht.
- Cannabis zu konsumieren, obwohl es Vernachlässigung oder sonstige Probleme mit Familie, Freunden oder Kollegen verursacht.
- Cannabiskonsum in riskanten Situationen, z. B. beim Autofahren.
- Mehr Cannabiskonsum als beabsichtigt oder viel Zeit mit Cannabis zu verbringen.
- Das Bedürfnis, mehr Cannabis zu konsumieren, um den gleichen Rausch zu erleben.

 

(1) Lopez-Quintero C, de los Cobos JP, Hasin DS, et al. Probability and predictors of transition from first use to dependence on nicotine, alcohol, cannabis, and cocaine: Results of the National Epidemiologic Survey on Alcohol and Related Conditions (NESARC). Drug and Alcohol Dependence. 2011;115(1-2):120-130.
(2) Hasin DS, Saha TD, Kerridge BT, et al. Prevalence of marijuana use disorders in the United States between 2001-2002 and 2012-2013. JAMA Psychiatry. 2015;72(12):1235-1242.
(3) Winters KC, Lee C-YS. Likelihood of developing an alcohol and cannabis use disorder during youth: association with recent use and age. Drug and Alcohol Dependence. 2008;92(1-3):239-247.
(4) American Psychiatric Association. Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (5th ed). Washington, DC; 2013.

WICHTIG:

Du kannst im folgenden Fragebogen für diese „5 Min. AU“ ohne Gespräch eine Arzt-Adresse in allen deutschen Städten auswählen, die dann auch auf Deiner deutschen Krankschreibung steht.

Falls Dein Arbeitgeber jedoch streng ist, wähle auf der Startseite lieber die AU per Videochat mit deutschem Arzt inkl. 100% Lohngarantie!:

Denn Dein Arbeitgeber kann einen Unterschied der „5 Min. AU“ zur normalen AU vom Praxisarzt nur erkennen, falls er so misstrauisch ist, dass er bei der Ärztekammer vergeblich nachfragt. Alle Privatärzte für die „5 Min. AU“ sind nämlich international tätig und daher nur im Ausland registriert.
Deren Krankschreibungen sind aber rechtlich genauso gültig wie von einem deutschen Arzt, da das Gesetz nur eine „ärztliche Bescheinigung“ fordert, also ohne Beschränkung auf den Ort der Arztzulassung (§ 5 Absatz 1, Satz 2 EntgFG).
Zur Aufklärung Deines Arbeitgebers sende ihm gern unser Info-Schreiben. Zudem gibt es vereinzelt Gerichte, die im Streitfall den Beweiswert einer AU mit Videochat viel höher bewerten, da sie behaupten, die Videochat-Pflicht für Kassenärzte gelte auch für Privatärzte.